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| Name: |
AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.
(D)
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| Abbreviation: |
aeg |
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| Products: |
tubes model-types others
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| Summary: |
AEG fabrizierte Radios nur als Zusatzprodukt, gilt aber auch als eine der grossen Radiohersteller Deutschlands.
1883: Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität;
1887: Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG), Berlin-Treptow. Nachkriegsproduktionen in Berlin (auch Entwicklung), Kiel und Backnang, Nähe Stuttgart.
1986: Daimler-Benz übernimmt die Firma und löst sie 1996 auf.
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| Founded: |
1883 |
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| Closed: |
1996 |
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| Radioproduction: |
1924 - 1963
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| History: |
Aus Radiokatalog Band 1:
1881 erwirbt Emil Rathenau Patentrechte von Edison für Deutschland und gründet 1883 die Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität. Ab 1887 heisst das Firmenkürzel AEG. 1898 holt Rathenau den Forscher Georg Graf von Arco in das Kabelwerk Oberspree (System Slaby-Arco), um die Funkversuche von Prof. Adolf Slaby weiterzutreiben und zu kommerzialisieren. Slaby hatte die Versuche Marconis mitverfolgt und wissenschaftlich erforscht; Graf von Arco war Assistent von Slaby. Ein Kon-kurrentenpaar bildeten Prof. Braun mit Siemens (siehe unter Telefunken).
Produktionsorte von AEG: Rathenau lässt 1900 im AEG-Kabelwerk Oberspree (KWO) eine Automobil-Fabrikation einrichten. Die Tochterfirma heisst ab 1915 Nationale Automobil-Gesellschaft (NAG) und ist zu der Zeit die grösste Automobilfabrik in Berlin. Die Konstruktion Klingenberg steht im Museum für Verkehr und Technik, Berlin, jetzt Deutsches Technikmuseum genannt.
Im gleichen Gebäudekomplex entstehen auch Fernmeldeapparate (FAO) und die Lieben-Röhre. Diese geht ab März 1912 in Serienproduktion. 1912 fertigt AEG z.B. die Nr. 152 (Sammlung Erb). AEG stellt ihrer Tochter Telefunken ab 1933 im NAG-Gebäude Räume für Grosssenderbau, Fernsehprototypen etc. zur Verfügung. Für industrielle und militärische Produktion gliedert man 1938 im NAG-Gebäude die Röhrenfabrik Oberspree (RFO) ein.
Die frühe Entwicklung von Tonbandgeräten steht ganz im Zeichen von AEG (KWO) und ist in [1-194] näher beschrieben. 1934 entwickelt AEG das unbefriedigende Mod. K1. Modelle mit Ringkopf präsentiert AEG 1935 an der Berliner Funkausstellung. Ab 1937 verwenden in Deutschland auch Studios zunehmend das AEG-Magnetophon.
Als Besitzerinnen der marktbeherrschenden Telefunken fabrizieren AEG und Siemens die Telefunken-Rundfunkempfänger, wobei Siemens deutlich mehr eigene Geräte vermarktet als AEG. Das Verhältnis liegt 1933 bei 2,4% (AEG) zu 6,8% (S&H) zu 17,4% (Telefunken). Das «Trio» hält von 1926 bis 1935 durchschnittlich ein Viertel des Gesamtmarktes in Deutschland - im Spitzenjahr 1928 sogar 36,6% [503]. Die 1930/31 durch AEG übernommene Aktienmehrheit an Sachsenwerk Licht und Kraft mit deren Radioproduktion ist hier nicht eingerechnet. Die Anteile von Siemens an Telefunken gehen 1941 in den Besitz von AEG über.
Im Westen produziert AEG ab 1947 Radios. 1949 entwickelt sie in Berlin [RM4910]. Produktionsorte sind Berlin, Kiel, Backnang und Nähe Stuttgart. Im Katalog 1963 (VDRG) gibt es unter den Reisegeräten die Rubrik AEG, doch ausser einem Modell handelt es sich um mit Telefunken beschriftete Geräte.
Der Katalog 1964 führt auch bei den Tischgeräten unter AEG die Marke Telefunken und unter Telefunken sind die gleichen Geräte unter anderem Modellnamen mit gleicher Modellnummer geführt. Z.T. handelt es sich ab jetzt um Steuergeräte oder Tuner für das Büchergestell; Lautsprecher und z.T. auch NF-Verstärker sind separat, wie zu den Anfangszeiten des Rundfunks. Zudem halten Transistoren Einzug in diese Geräte.
Später vermeidet AEG Doppelbelegungen mit der Rubrik AEG-Telefunken (bis 1971/72). Dennoch: Es sind nur Telefunken-Rundfunkempfänger zu finden. Bei den Tischradios heisst es schon 1966: «Das Angebot der AEG-Vertriebsorganisation enthält nur noch Telefunken-Geräte». Nur die Tonbandgeräte führen noch den Namenszug AEG. Etwa zur selben Zeit erleidet AEG grosse Verluste und integriert 1966 die Tochter Telefunken ins Unternehmen. Ab 1972 vermarktet AEG auch Koffer- und Taschenempfänger nur noch unter Telefunken. 1983/84 kauft der französische Konzern Thomson-Brandt den Telefunken-Teil von AEG.
1986/87 übernimmt Daimler-Benz das Unternehmen AEG, um es vor dem Konkurs zu retten. 1996 integriert Daimler-Benz auch den Kern von AEG; es besteht nur noch der Markenname. Vor der Auflösung bzw. Aufteilung beschäftigte AEG ca. 50'000 Personen.
AEG in Ostdeutschland:
Die AEG-Apparatewerke Treptow (AT) beginnen als EAW Elektro-Apparate-Werke Berlin-Treptow ab 1945 u.a. wieder Radios zu produzieren. Vermutlich ist der als AT bezeichnete DKE das erste Seriengerät, später zum AT216GW gewandelt. Mit dem Befehl der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) vom 21. Mai 1946 gelangt das Unternehmen - wie 65 andere - unter sowjetische Betriebsleitung und erhält ab 21.10.46 den Status einer SAG (Sowjetische Aktiengesellschaft). Die Firma heisst nun Elektro-Apparate-Werke (EAW) Treptow J.W. Stalin. Obwohl die EAW am 31.12.53 als VEB in das Eigentum der DDR gelangt, behält sie den Zusatz «J.W. Stalin» bis Ende der 50er Jahre bei.
Die Radioproduktion hält EAW gemäss Dr. H. Börner bis 1958/59 aufrecht. AEG hat diesen Komplex 1926/27 als eine Zusammenfassung mehrerer in Berlin dezentral gelegener AEG-Betriebe erbaut und u.a. auf den Fertigungsbändern der Radiofabrik (Raf) die Hausmarke sowie Geräte für Telefunken (z.B. T4, T9, T40) und Siemens hergestellt [DRM/AV 1992]. Oft waren es chassisgleiche Ausführungen wie AEG 77WK und Telefunken 776WK von 1937.
Auch das Röhrenwerk der AEG liegt im Ostteil von Berlin. Daraus entwickelt sich die Gesellschaft Laboratorium, Konstruktions- und Versuchswerk Oberspree (LKVO). Sie zählt 1946 ca. 2000 Beschäftigte. Im Herbst 1946 entsteht daraus das Oberspreewerk (OSW). Die FAO heisst nun Nachrichtentechnische Entwicklung und Fabrikation (NEF). Im Sommer 1946 fasst man die Werke LKVO/OSW und NEF als «Sowjetische Aktiengesellschaft» (SAG) zusammen. Unter SAG laufen Betriebe im Eigentum der sowjetischen Besatzung. Während kurzer Zeit heisst ein Werk bis zur Entlassung in den Status des «Volkseigenen Betriebes» (VEB) auch Werk für Fernmeldewesen (FW, ab 1.5.52 VEB). Nach Ausgliederung gewisser Fertigungen nennt sich die verbleibende Gesellschaft ab 1960 VEB Werk für Fernsehelektronik. Ca. 1990 firmiert dieser Teil zum Werk für Fernsehelektronik GmbH in Berlin-Oberschöneweide. Das Zweigwerk «Friedrichshain» erhält 1952 den Namen VEB-Messelektronik.
Unmittelbar nach Kriegsende aktiviert man in der russ. Besatzungszone (RBZ) den AEG-Zweigbetrieb Köppelsdorf und produziert Radios (3/45GW). Ab 1. Mai 1952 erhält dieser Teil den Namen VEB Stern-Radio Sonneberg. Diese Betriebseinheit produziert Radios bis 1989/90 (Wende).
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Some models:
| Ctry |
Year |
Name |
1st Tube |
Notes |
| D |
50
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Präzisions Volt-/ Amperemeter
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Przisions-Drehspulinstrument Kl.0,2 zur Messung von Gleichspannung Gleichstrom; separate...
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| D |
67
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V101
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Stereo-Vollverstrker mit 2 x 25 Watt Sinus. Technisch gleich wie AEG V201, jedoch ohne Lin...
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| D |
67
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V201
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Stereo-Vollverstrker mit 2 x 25 Watt Sinus an 4 Ohm. Lineartaste, Rauschfilter, Rumpe...
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| D |
55
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Super 255W
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ECH42
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4 x SW.
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| D |
27
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Geatron ON
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REN1104
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Wandgert. 3 Drehknpfe fr Abstimmung, Ankopplung und Rckkopplung.
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| D |
63 / 64
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Magnetophon 70
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EF86
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Zweispur; Bandgeschwindigkeit 9,5 cm/s; Spulen- 15 cm.
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| D |
60
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Mgt K10
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Tischmikrofon mit dreipoligem DIN-Stecker. Mit Mikr.-Tel.-Schalter.
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| D |
36
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Magnetophon K3
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Eines der ersten mobil einsetzbaren Tonbandgerte.
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| D |
56
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Visavox Fernbedienungsgerät
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AEG Fernbedienungsgert fr AEG Fernsehempfnger Visavox Typ 443, 543, 643, 653 und 743.
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| D |
56
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Super 231W
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ECH42
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| D |
49
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Zusatzverstärker AW1z
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EF11
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Zusatzverstrker mit eingebautem Lautsprecher fr das AEG-Tonbandgert Magnetophon
| D |
37
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Elektronen-Oszillograph EOH1/1...
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AF7
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AEG Elektronen-Einstrahl-Oszillograph EOH1/100/1. Y-Verstrker: 2 Hz2 MHz. Ablenk...
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| [rmxhdet-en] |
Further details for this radio
manufacturer by the members (rmfiorg):
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