Model: Villingen 11






Antique radios, Old Time Radios

Villingen 11
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
SABA; Villingen
Year: 1961 / 1962
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 23834
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Schematics etc.: 11 (for
members)
Principle
Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 460/6750Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.
Tuned circuits
6 AM circuit(s);
9 FM-circuit(s)
Wave bands
Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).
Power type and voltage
Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.
Loudspeaker/pwr.out
3 LoudspeakersThree built-in loudspeakers of any principle.
Trois haut-parleurs.
Drei Lautsprecher, meist permanentdynamisch. Mischformen sind möglich - z.B. für Hochtöner. Diese Daten finden Sie eventuell in den Bemerkungen zum Gerät.
/ 3 W
www.radiomuseum.org
Model: Villingen 11
Material
Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
540 x 350 x 255 mm / 21.3 x 13.8 x 10 inch
Valves / Tubes
5:
ECC85
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for members)
Notes
Dioden: 2× RL232.
Net weight (2.2 lb = 1 kg)
10 kg / 22 lb
Price in first year of sale
389
DM
Collectors' prices
28 Collector prices (for members)
External source of data
Erb
Source of data
HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1961/62Das Gerät ist gelistet im Handbuch des Rundfunk-& Fernseh-Grosshandels von 1961/62 durch VDRG, Verlag für Radio-Foto-Kino.
D_SABA_Villingen8_Front
D_SABA_Villingen8_Rückseite
Modellbild aus Serviceanleitung
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Further information on
Villingen 11 (SABA; Villingen)
Hallo
ich habe ein Saba Villingen zur Reparatur.
Nach Wechseln aller problemmatischen Kondensatoren und Teile, ist das starke Netzbrummen und die unsaubere NF Stufe behoben. Leider kommt offenbar zu viel Spannung aus dem Filter III.
An den Messpunkten x-y stellt sich eine Spannung von -29,2V. An den Punkten D-Z sind es ca 0V. Danach wäre ein FM Abgleich nicht nötig ?
Danke für die Hilfe im vorraus.
Hallo, ich habe eine neue Kenntnis gewonnen. Offenbar verstellt sicher der Abgleich, wenn der Empfänger warm wird. Die Ursache ist ein Spannungeinbruch im Netzteil. Beim Einschalten messe ich nach dem Gleichrichter 300V. Nach dem Aufheizen sinkt die Spannung auf 248V ab. Das wäre normal bei der 220V Primärwicklung. Nach ca 5 min sinkt die Spannung langsam ( 1-2 min) auf 198V ab. Der Empfänger verstellt sich.
Ich habe die ECL82 entfernt, danach stellt sich eine Spannung von 278V ein. Desweiteren weist der R38 mit 390Ohm deutlich Spuren von zuviel Verlustleistung auf. Ich habe diesen durchgemessen und mangels Ersatz erstmal belassen. Offenbar verschiebt sich der Arbeitspunkt der ECL82. Ich dachte, das wäre ok, nach dem Tausch der Kondensatoren erledigt. Offenbar nicht. Durch welche Widerstände wird die Gittervorspannung erzeugt
mfg Marco Habeck
Beitrag zum Modell verschoben.
Gerätespezifische Fragen bitte immer vom Modell aus stellen.
Wolfgang Bauer
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Hallo liebe Sammlerfreunde,
vor einiger Zeit ist mir ein recht ansehnliches Saba Villingen 11 zugelaufen. Das Gehäuse ist in einem ansehnlichen Zustand (nicht neuwertig, aber durchaus wohnzimmertauglich), einziger Schönheitsfehler ist ein (zum Glück kleiner und nicht auffälliger) Sprung in der Skalenscheibe. Das Radio hat beim Kauf gespielt.
Als erste Amtshandlung nach Erwerb habe ich mir die Pläne aus dem rmorg geholt und den zweiteiligen Schaltplan vergrößert ausgedruckt. Dann habe ich alle verdächtig wirkenden Kondensatoren besorgt (alle Elkos, die Koppelkondensatoren und alle "Malzbonbons" und ähnliche Kandidaten). Da das Radio zukünftig häufiger zum Einsatz kommen soll, halte ich den vorsorglichen Austausch solcher möglicher Problemkinder für sinnvoll.
Über die Tauschaktion gibt es nicht viel zu sagen, durch den Aufbau auf Pertinaxplatinen war der Austausch unproblematisch. Natürlich wurden alle ausgetauschten Teile in ein Tütchen gepackt und innen im Gehäuse der Nachwelt erhalten. Die erneute Inbetriebnahme war unproblematisch. Das Radio spielt auf allen Wellenbereichen. Allerdings gibt es doch den einen oder anderen Schönheitsfehler, den ich gerne diskutieren möchte.
Als erstes fällt ein merklicher Netzbrumm auf. Beim Einschalten recht laut vernehmbar, wird er mit Erwärmung der Röhren deutlich leiser. Allerdings ist er bei leisen Passagen (die gibt es bei klassischer Musik immer noch!) bei einem Hörabstand von 1-2m (das Gerät steht in einem kleinen Zimmer) durchaus störend. Beim Betrachten der Schaltung fällt auf, daß Saba hier eine Einweggleichrichtung gewählt hat. Daß dies nicht optimal ist, ist klar. Würde hier ein (reversibler) Umbau auf Vollweg-Gleichrichtung etwas bringen (bitte keine Diskussionen über Originalzustand etc., das soll kein Museumsstück, sondern Gebrauchsradio werden)? Die beiden 50myF-Siebelkos sind neu.
Zweiter (kleiner) Schönheitsfehler: die UKW-Skala liegt ca. 1MHz daneben.
Dritter (störender) Punkt: strahlende, hohe Töne (Sopranarien) sind merklich unsauber, wenn man auf optimale Abstimmung der Abstimmanzeige geht. Leicht daneben abgestimmt wird es etwas besser, aber nicht verzerrungsfrei.
Mein Meßgerätepark umfasst neben Digital-Multimeter auch einen Funktionsgenerator (nur bis 100kHz), Mehrkanal-Oszi, Frequenzzähler und AC-Millivoltmeter. Leider hab ich (noch) keinen Meßsender.
Über praktische Hinweise zum weiteren Vorgehen würde ich mich freuen.
Martin Jangowski
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