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BC-603 for SCR-508, SCR-528

BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 160074) Receiver-C
 
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 160076) Receiver-C
 
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 160097) Receiver-C
 
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 160098) Receiver-C
 
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 1632120) Receiver-C
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150396) Receiver-C BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150397) Receiver-C
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150398) Receiver-C BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150399) Receiver-C
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150400) Receiver-C BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150956) Receiver-C
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150957) Receiver-C BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150958) Receiver-C
BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 471897) Receiver-C BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 471898) Receiver-C
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BC-603 for SCR-508, SCR-528 ; MILITARY U.S. (ID = 150396) Receiver-C
MILITARY U.S.: BC-603 for SCR-508, SCR-528 [Receiver-C] ID = 150396 508x700
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For model BC-603 for SCR-508, SCR-528, MILITARY U.S. (different makers for same model)
 
Country:  United States of America (USA)
Manufacturer / Brand:  MILITARY U.S. (different makers for same model)
Year: 1942–1957 ? perfect model Type: Communication/Commercial Receiver (also Amateur)
Valves / Tubes 10: 6AC7 6AC7 12SG7 6J5 12SG7 12SG7 6H6 6SL7GT 6SL7GT 6V6GT
Principle Superhet with RF-stage; ZF/IF 2650 kHz; 2 AF stage(s)
Wave bands Wave Bands given in the notes.
Details
Power type and voltage Storage Battery for all (e.g. for car radios and amateur radios) / 12 or 24 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
Power out 2 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: BC-603 for SCR-508, SCR-528 - MILITARY U.S. different makers
Material Metal case
Shape Boatanchor (heavy military or commercial set).
Dimensions (WHD) 170 x 295 x 320 mm / 6.7 x 11.6 x 12.6 inch
Notes Range 20 - 28 MHz, ten channel presets, NBFM (Amstrong license). Needs dynamotor DM-34-A (12 volts) or DM-36-A (24 volts). Similar to BC-683 (27 - 38.9 MHz). Some slightly different variants. Basic component of WWII tank radio sets SCR-508 and SCR-528, matches transmitter BC-604. Also made under license in France.

The BC-603 was used for instance for the system SCR-508 from 1942 for tanks like M5 Stuart, M7 Priest, M10 Wolverine, M24 Chaffee, M4 Sherman, M7 MT, T1 heavy, M36 Slugger, M4A3E2, M4A3E8 Sherman, M6, T20, T25 AT, T29, M26 Pershing, T23, T28, T32, M46 Patton, T34, T95.

The military Radio Set SCR-508 consists basically of Radio Transmitter BC-604 and two Radio Receivers BC-603. BC-604: 10 preset channels for FM voice with power output of 30 watts, frequency 27.9 Mc. Receiver BC-603: Superhet with IF 2.65 Mc, frequency 20 to 27.9 Mc. Further items which we list is the Frequency Meter Set I-129-B and the FM Signal Generator I-208.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 16 kg / 35 lb 3.9 oz (35.242 lb)
Collectors' prices  
Source of data -- Schematic
Mentioned in The Surplus Handbook - Receivers and Transmitters (pag. 29-30)

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All listed radios etc. from MILITARY U.S. (different makers for same model)
Here you find 281 models, 234 with images and 119 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
MILITARY U.S.: BC-603 for SCR-508, SCR-528
Threads: 2 | Posts: 10
Hits: 749     Replies: 3
  military: BC-603 - Umgang mit radioaktiver Leuchtfarbe?
Michael Jacobsen
10.Nov.14
  1

Liebe Sammlerfreunde,

bereits vor mehreren Jahren ist dieses Modell in meinen Besitz geraten. Auf der Suche nach Quellen zur Restauration bin ich zufällig auf den Hinweis gestoßen, dass einige der Bedienelemente sowie die Umrandung der Gehäuseausschnitte für diese einst mit radiumhaltiger (= radioaktiver) Leuchtfarbe versehen wurden - ähnlich wie die Zeiger alter Uhren, nur dass beim Gerät hier eine schützende Glasabdeckung fehlt. Es gibt bei Youtube sogar ein Video, in welchem der recht heftige Ausschlag eines Strahlungsmessgerätes beim Annähern an die Frontseite des Gerätes gezeigt wird.

Da ich auf dem Gebiet der ionisierenden Strahlung wenig bewandert bin und durchaus Respekt vor den potenziell damit verbundenen Gefahren habe, würde ich mich über Hinweise von Sammlern freuen, die sich evtl. bereits mit dieser Problematik auseinandergesetzt haben. Insbesondere würde mich interessieren, welche Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit dem Gerät angezeigt sind und ob es überhaupt zu verantworten ist, ein solches Gerät (dessen Farbauftrag im Bereich der Einfassung der Bedienelemente schon etwas "bröselig" daher kommt) überhaupt in der Sammlung zu belassen. Leider verfüge ich über kein geeignetes Messgerät (Geigerzähler o.ä.) bzw. hätte wohl auch Schwierigkeiten bei der Interpretation der angezeigten Werte.

Im Voraus herzlichen Dank für alle sachdienlichen Hinweise!

Freundliche Sammlergrüße

M. Jacobsen

Hans M. Knoll
11.Nov.14
 
  2

Hallo Herr Jakobsen.

Ein Freund und Hobby-Historiker, mit dem ich eng zusammenarbeite, hat mir diesen Text zugesand. Zu diesem Thema gibt es einiges was nicht unbedingt stimmt. Der Text den ich hier einstelle, erscheint mir  der Wahrheit sehr nahe zu kommen und für mich, der auch dieses Modell besitzt, nachvollziehbar.


Hallo Herr Jacobsen,

die früher beim Militär verwendeten Leuchtstoffe an Bedienungselementen, die wie Sie richtig schreiben bis Anfang der 50er Jahre auch bei Zeigern von Uhrenweckern verwendet wurden, haben
keine direkte starke Gamma- oder Beta-Strahlung, jedenfalls nicht, wenn man sich nicht stundenlang
in einem Umkreis von direkt davor bis ca. 2 – 3 m aufhält. Die Strahlungsintensität nimmt entsprechend der Entfernung immer im Quadrat ab, d.h. bei einer Entfernung von 2 m haben Sie schon die 4-fache Abnahme der Strahlungsintensität. Gefahr geht hier übrigens nur von der Gamma-Strahlung aus. Alpha-Strahlung durchdringt die menschliche Haut nicht, Beta-Strahlung wird bereits durch einen Pappkarton abgehalten und reicht in der normalen Atmosphäre max. ca. 1 Meter. Im Übrigen wussten die Gerätehersteller auch damals schon, dass die verwendeten radioaktiven Leuchtstoffe keine direkte gesundheitsbedrohliche Strahlung aussenden dürfen um nicht die Bedienmannschaften zu gefährden.
Das gefährliche an den verwendeten radioaktiven Stoffen ist, dass sie bei der Betätigung der Bedienelemente ständig winzigste Partikel an die Haut des Bedieners abgaben. Dadurch besteht
immer die Gefahr, dass die Partikel in den Körper des Bedieners gelangen. Ein wirksamer Schutz dagegen ist nur durch einen Vollschutzanzug zu erreichen, der aber nicht praktikabel war.
Wenn diese radioaktiven Partikel aber in den menschlichen Körper gelangen wird die sonst
relativ harmlose Alpha-Strahlung zur tickenden Zeitbombe. Radioaktive Elemente, die
Alpha-Strahlung  aussenden sind meistens langlebige Radioisotope (Halbwertszeiten bis zu 20 Tsd Jahren und noch mehr), dies ist ja auch gewollt wegen des Leuchtens bei Dunkelheit. Dies bedeutet aber, dass diese Stoffe, wenn sie in den Körper gelangt sind, auf Jahre ihre unheilvolle Wirkung haben. Innerhalb des menschlichen Körpers gibt es keine schützende Haut und Zellmembrane wie sie in Lunge, Darm, usw. vorhanden sind durchdringt die Alpha-Strahlung. Die Folge sind bekanntermaßen Zellveränderungen, die Krebs auslösen.
Dazu kommt, das die Partikel durch das Blut aufgenommen werden im ganzen Körper verbreitet werden können.
Dies sind natürlich keine positiven Nachrichten für einen Sammler, der ein Gerät mit solchen
Bedienelementen besitzt.
Empfehlung: wenn das Gerät betrieben werden soll die leuchtenden Bedienelemente entfernen
und durch andere ersetzen. Dies ist gezwungenermaßen ein Stilbruch.
Die radioaktiven Bedienelemente in einem stabilen und dichten Kunststoffbeutel aufbewahren. Der Kunststoffbeutel muss vor Tageslicht geschützt werden (Alterung des Kunststoffes durch UV-Licht).
Wenn das Gerät nicht betrieben werden soll, das ganze Gerät mit einer stabilen transparenten Kunststoff-Folie umwickeln und dicht verkleben. Das Gerät nicht unnötig bewegen und dunkel lagern. Nur so können Sie einigermaßen sicher sein, dass keine Partikel entweichen. Dazu bei Arbeiten immer einfache Einmalhandschuhe und ein Einmal-Partikel-Filter, das über Mund und Nase geht tragen. Gibt es beides im Baumarkt. Natürlich beim Arbeiten nichts Essen oder Trinken.
Oberster Grundsatz: So wenig wie möglich an den besagten Teilen arbeiten oder sie berühren.

Mit freundlichen Grüßen
E.Kull


Hans M. Knoll, 

Redakteur

Martin Bösch
13.Nov.14
  3

Sehr geehrter Herr Jacobsen

es geht hier um die Gefährlichkeit radiumhaltiger Leuchtfarben.

Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass Radium bei seinem Zerfall vorwiegend Alpha-Strahlung (bestehend aus zwei Protonen und zwei Neutronen) und etwas Beta-Strahlung (Elektronen) aussendet, diese hat nur eine geringe Reichweite und wird von jedem Material zurückgehalten.

So wird die von den radiumhaltigen Farben ausgehende Alphastrahlung von Uhrzeigern und Zifferblättern und von Messinstrumenten vom Uhrglas resp. Instrumentengehäuse zurückgehalten, solange das Deckglas resp. das Glas des Messinstruments nicht defekt ist.

Anders verhält sich die Sache bzgl. mit Leuchtfarbe markierter Striche und Instrumenteneinfassungen.

In der Schweiz ist die IgUem daran, zu erfassen, an welchen Armeegeräten diese Farben im Einsatz waren (die Daten liegen noch nicht vollständig vor).

Auf jeden Fall sollte abbröckelnde Farbe oder das Gebrösel aus einem zersprungenen Uhrgehäuse nicht geschluckt werden, da die Farbe bei Direktkontakt im Magen-Darmtrakt bösartige Zellveränderungen bewirken kann. Die Menge aufgeleckter Radium-Leuchtfarbe wird wohl auch bei einer gewissenhaften Restauration niemals die Mengen erreichen, die die Uhr-Zifferblattmalerinnen beim Ablecken der Pinsel aufgenommen hatten.

Der Einsatz eines Geigerzählers (hatte unser Physiklehrer, gibt es manchmal auch aus militärischem Surplus) könnte helfen, zu klären, ob die Leuchtfarbe nicht möglicherweise bereits früher durch ungefährliche Leuchtfarbe ersetzt worden war. Nachdem die Gefährlichkeit der Radiumfarbe erkannt war, wurden offenbar teils die kritischen Farben entfernt und der Farbauftrag ersetzt.

Lieber Gruss Martin Bösch

 

Michael Jacobsen
17.Nov.14
  4

Lieber Herr Knoll,

lieber Herr Bösch,

ich möchte Ihnen und auch Herrn Kull sehr herzlich danken für die hilfreichen Informationen, die mir helfen, die Situation einzuordnen und angemessen zu reagieren!

Ihre Ratschläge werde ich gewissenhaft umsetzen und das Gerät wie beschrieben "sichern", um die Freisetzung von Partikeln so gut wie möglich zu vermeiden. Eine Restauration ist mir im Moment buchstäblich zu heiß...

Sicher ist der ein oder andere Sammler durch diese Hinweise für die Thematik sensibilisiert worden - ist die von der Leuchtfarbe ausgehende Gefahr doch bei weitem nicht so offensichtlich wie die manch anderer "Altlasten" in historischer Funktechnik (z.B. die allfälligen Asbestpappen in Allstromempfängern). Noch dazu hat das oben beschriebene Gerät in früheren Jahren scheinbar weite Verbreitung gefunden als Amateurempfänger (mit Modifikationen) aus Surplus-Beständen und wird auch heute immer wieder in diversen Plattformen angeboten, so dass vermutlich zahlreiche Exemplare "strahlend" in den Sammlerregalen stehen...

Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße

M. Jacobsen

 
Hits: 2373     Replies: 5
Wer kennt diesen Militärempfänger
Daniel Doll
07.Dec.05
  1 hallo zusammen,
ich habe einen militärempfänger geschenkt bekommen.
die angaben sind mager:
kommt wahrscheinlich aus USA

Ein Typenschild ist leider auch nicht zu finden.
hier zumindest mal die röhrenbestückung (bis auf eine):
3x JAN-6AC7,1x JAN-6J5, 2x JAN-12SG7, 2x JAN-6SL7GT, 1x JAN-6V6GT

Kennt jemand dieses Gerät?

Gruss, Daniel Doll
Martin Bösch
07.Dec.05
  2 Hallo Herr Doll,
es könnte sich um den BC-683 handeln, vielleicht wollen Sie einmal unter dieser Bezeichung nachschauen, ist im RM erfasst,
ich werde noch das Handbuch hervorsuchen, die Röhrenbestückung würde passen,
ist ein von verschiedenen Herstellern produziertes Standardgerät
mit freundl. Gruss
Martin Bösch
Eilert Menke
07.Dec.05
  3 je nach Frequenzbereich. Beide hier im RM.
Daniel Doll
07.Dec.05
  4 hallo,
vielen dank!
es scheint der BC-683 zu sein!
auf dem gehäuseboden ist der schaltplan aufgeklebt, aber leider sind einige sequenzen nicht mehr zu erkennen.
ich werde trotzdem versuchen den plan zu photografieren.

viele grüsse, daniel doll
Eilert Menke
07.Dec.05
  5 Hallo Herr Doll,

habe mir Ihre Bilder nochmals angeschaut, es ist ein BC-603, da der Bereich von 20 - 28 MHz geht. Das gebastelte Netzteil oben ersetzt den Umformer und war eine Standardmodifikation, nachdem die Geräte in den 60er Jahren auf den Surplus-Markt gelangten. So konnte man das Gerät als 10 Meter FM-Empfänger in Amateurfunkstationen nutzen. Auch eine Umschaltung für zusätzlichen AM-Betrieb wurde oft nachgerüstet.

"BC-603" gegooglet bringt darüber einiges zu Tage.

EM

Nachtrag: Anscheinend wurde der AM/FM-Umbau bei Ihrem Gerät bereits durchgeführt (grüner Draht unten in Bild Nr. 3). Üblicherweise wurde dafür der vorletzte Schalter rechts unten  "mißbraucht" (Radio & Int. - Int. only), da dieser nur im Panzer benötigt wurde.
Daniel Doll
07.Dec.05
  6 vielen lieben dank herr menke für die schnelle aufklärung!
ich werde in den nächsten tage versuchen dem gerät wieder leben einzuhauchen.

gruss, daniel doll
 
MILITARY U.S.: BC-603 for SCR-508, SCR-528
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