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Achtung: Eingabe falscher ebay-Preise

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Martin Steyer
Martin Steyer
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03.Apr.16 11:17

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Es gibt eine Reihe Fehlermöglichkeiten, die dazu führen, daß in unserer Datenbank falsche ebay-Preise eingegeben werden. In verschiedenen Fällen habe ich das in der Vergangenheit per Zufall bemerkt und die Eingaben löschen lassen. Ich bin mir aber sicher, daß da diverse fehlerhafte Angaben vorhanden sind. Um dies in Zukunft zu vermeiden, sollten ebay-Preis-Sammler bitte die folgenden Hinweise unbedingt beachten.

1. Fall: Das Angebot wurde als Auktion eingestellt. Das ist absolut unproblematisch, weil man das beim Aufrufen des verkauften Artikels sofort sieht:

An den Merkmalen "Erfolgreiches Gebot" und den "6 Geboten" sieht man, daß das Radio verkauft wurde und zwar zum Endpreis von 35,50 €. Das ist also der tatsächliche Verkaufspreis.

2. Fall: Nun wird es komplizierter. Es handelt sich um die Angebotsformate "Sofortkauf" und "Sofortkauf mit Preisvorschlag". Die folgenden Beispiele gehen davon aus, daß man das beendete Angebot (bis 3 Monate zurück geht das) über die folgenden Optionen aufruft:

- Über die bekannte Auktionsnummer

- Über die im eigenen Browser gespeicherte Seite

- Über "Mein ebay", wo die Artikel zur Beobachtung (oder bei Geboten) gespeichert werden

Hier kann man leider nicht immer erkennen, ob das Radio überhaupt verkauft wurde, und wenn, zu welchem Preis.

Gehen wir zunächst davon aus, daß "Sofortkauf" eingestellt wurde und das Gerät nicht verkauft wurde.

In der Listenansicht bei "Erweiterte Suche" und beendete Angebote sieht man folgendes Bild:

An der schwarzen Farbe des Preises erkennt man, daß das Gerät nicht verkauft wurde. Ruft man hingegen über die oben genannten Wege das Angebot direkt auf, kommt das nachfolgende Bild:

Hier steht "Beendet", aber nicht "Verkauft für", d.h. man erkennt auch hier, daß das Gerät nicht verkauft wurde, also darf kein Preis gesammelt werden!

Der nächste Fall behandelt "Sofortkauf" und ein verkauftes Gerät in der Listenansicht über "Erweiterte Suche" und "Verkaufte Angebote":

Hier ist, erkennbar an der grünen Farbe, das Gerät tatsächlich verkauft worden, und zwar für die angegeben 120.- €. Dieser Preis kann also für unsere Datenbank verwendet werden.

Bei Direktaufruf des gespeicherten Artikels sieht man die korrekte Angabe "Verkauft für 120.- €". Bitte vergleichen mit dem nächsten Fall!

Jetzt wird es kritisch, es handelt sich um "Sofortkauf mit Preisvorschlag", über den falsche Preise durchrutschen können. Beim direkten Aufruf einer beendeten Aktion erscheint z.B.:

Das impliziert die Annahme, daß das Gerät für 149.- € verkauft wurde. Man erkennt auch nicht mehr, ob es sich um einen "Direktkauf" oder "Direktkauf mit Preisvorschlag" gehandelt hat. Eine Auktion mit Höchstgebot kann es nicht sein, weil die Angabe über eine Zahl von Geboten fehlt.

Bei der Listenansicht über "Verkaufte Angebote" erscheint aber:

Nur hier ist zu sehen, daß das Radio für einen niedrigeren Preisvorschlag, der uns leider nicht bekannt ist, verkauft wurde. Hier kann also kein Preis gesammelt werden.

Fazit: Beim Aufrufen eines "Preisvorschlag angenommen"-Artikels über Browserspeicherung, "Mein ebay" oder die Auktionsnummer ist das nicht erkennbar.

Bei Eingaben von "Sofortkauf"-Artikeln muß vor der Preiseingabe eindeutig über die Listenansicht sichergestellt werden, um welchen Fall es sich handelt und ob das Gerät wirklich verkauft wurde. Im Fall von "Preisvorschlag angenommen" kann kein Sammlerpreis festgestellt werden.

 

Josef Kleindienst
Josef Kleindienst
 
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03.Apr.16 18:30

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Ich hoffe daß Ich hier nichts falsches sage. Wenn Ich selbst etwas über Ebay mit Preisvorschlag verkaufe füge Ich den Hinweis Eigenverkauf mit meinen Ebay Namen hinzu um auf die Datenbank hochzuladen . ?  MFG.

Martin Steyer
Martin Steyer
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03.Apr.16 20:00

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Hallo Herr Kleindienst,

Eigenverkauf braucht ja nicht angegeben zu werden, ebay-Name und Auktionsnummer reicht. Der tatsächliche Preis ist ja in diesem Fall bekannt und  korrekt. Ähnliches wäre, wenn ein Käufer selbst ja den geboteten Preis kennt und diesen dann eingibt.

Handelt es sich beim Preis-Hochlader weder um Käufer oder Verkäufer des Angebotes, gibt es es keine Möglichkeit, den tatsächlichen Preis zu bestimmen. Bis vor 2 1/2 jahren hat ebay das angezeigt, seitdem leider nicht mehr. Das war auch ein guter Indikator, wie weit Angebot und Nachfrage auseinanderlagen, bzw. um das Verkaufsverhalten bestimmter Anbieter einschätzen zu können.

Gruß, Martin Steyer

Joachim Glüder
Joachim Glüder
 
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04.Apr.16 11:01

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Ich bin hier mal sehr deutlich darauf hingewiesen worden, dass ein Eintrag von Preis (und Zustand) durch den Käufer nicht erwünscht ist.

J.G.

Martin Steyer
Martin Steyer
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04.Apr.16 11:20

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Hallo Herr Glüder,

das gilt nur, wenn man die eigenen Beurteilung des Gerätes nach dem Erhalt eingibt. Die kann ja von der Beschreibung des Verkäufers abweichen. Man muß also die Angaben auf ebay als Grundlage für den Gerätezustand nehmen. Dies ist ja auch die Einordnung, die andere potentielle Käufer, bzw. Bieter zugrunde legen und was zur Einschätzung des Gebotspreises dient.

MfG, Martin Steyer

Stefan Hammermayer
Stefan Hammermayer
 
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04.Apr.16 14:45

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Jeder weiss, dass das Verpacken und Verschicken eines Röhrenradios ein grosser Aufwand ist, der meistens auch bezahlt werden muss. Allein schon einen Versandkarton in geeigneter Grösse und Stabilität zu finden kann leicht einen halben Tag kosten. Entsteht nicht bei diesen Preisangaben sowieso schon ein verzerrter Eindruck, wenn diese Zusatzkosten völlig ohne Berücksichtigung bleiben? Was nützt mir schon die Info, dass die Musiktruhe XY für nur 1,99 verkauft wurde, wenn im Hintergrund Hunderte Euro für evtl. Speditionsversand oder Aufwand für mehr als 1000km eigene Autofahrt dazukommen? Bin selbst erst im Januar 850km einfach = 1700km hin/zurück gefahren um ein "unverschickbares" Gerät abzuholen. Stimmt, das Radio an sich war relativ preiswert, aber mein Auto wollte nicht ohne Benzin fahren und die Tankstelle wollte es mir nicht schenken. In der Gesamtbetrachtung war die Sache dann doch eher ziemlich teuer. Könnte man nicht derartigen Aufwand irgendwie berücksichtigen beispielsweise mit einem Eingabefeld für zusätzliche Kosten?

Gruss Stefan Hammermayer

This article was edited 04.Apr.16 14:46 by Stefan Hammermayer .

Martin Steyer
Martin Steyer
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04.Apr.16 16:26

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Das ist für den Verkauf ohne Belang. Entscheidend ist doch, was der Verkäufer für einen Preis erzielt hat und nicht welchen individuellen Aufwand der Käufer getrieben hat. Der bezahlte Preis wiederum ist die Meßlatte für jemanden, der unter gleichen Umständen ein Gerät kaufen oder verkaufen will und sich an unseren Sammlerpreisen orientiert.

Gerade bei Musiktruhen, die abgeholt werden müssen, sind die Preise in der Regel sehr niedrig. In diesen Fällen ist es auf jeden Fall notwendig, eine Selbstabholung anzugeben. Auch der Ort spielt eine entscheidende Rolle.

"Selbstabholung im Ruhrgebiet" oder "Selbstabholung in Berlin" erzielt höhere Preise als "Selbstabholung in Hintertupfing". Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Radios. Je weiter weg von Ballungszentren die Abholung erfolgen soll, desto niedriger sind in der Regel die Beträge. Ausnahme: Spitzengeräte wie einen Körting Transmare oder einen D-Zug von 1923 holt man auch quer durch die Republik ab.

Halten sich die Versandkosten im Rahmen (z.B. große Radios 12.- bis 18.-€), so spielt das in der Regel keine Rolle, denn es ist selbstverständlich, daß solche Kosten dazu kommen. Anders sieht die Sache aus, wenn ein deutscher Verkäufer 25.- € oder 30.- € Versandkosten verlangt oder der Verkäufer aus dem Ausland ist und entsprechend hohe Versandkosten anfallen. Hier beeinflußt das sicherlich das Bieterverhalten und den erzielten Preis. Solche Fälle sollten zur Orientierung immer zusätzlich eingetragen werden.

Volker MARTIN
Volker MARTIN
 
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14.Apr.16 21:47

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Nicht weit weg von diesem Thema.....dieses Angebot ist der Gipfel.... 262383838016 !

Gruss Volker Martin

Josef Kleindienst
Josef Kleindienst
 
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15.Apr.16 10:59

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Schwarze Schafe gibt es überall-die mit Müll reich werden wollen.Ich habe mir das Angebot unter der betreffenden Ebay Nummer angesehen-er handelt nach den betreffenden Vorschriften des Marktplatzes;wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren-meiner Meinung nach wird er den Schrott sowiso nicht los und muß nur Gebühren Zahlen-Ich will hiermit nur sagen man soll den Marktplatz nicht unnötig schlecht machen.Besser ist es jedenfalls den Verkäufer direkt anzuschreiben.

Beispiel. Bei Ebay bietet ein Verkäufer einen  Grundig HF10 an jedoch ohne Endstufe schreibt aber das das Gerät einwandfrei funktioniert. Ich sah mir die Bilder an sie waren geschickt dargestellt aber von einer Endstufe war weit und breit nichts zu sehen.-Ich schrieb darauf den Verkäufer direkt an und erklärte ihm das daß Gerät so nicht funktionieren kann da sich der komplette Nezteil auf der Endstufe befindet-die aber hier nicht angeboten wird.--Daraufhin hat der Verkäufer sein Angebot endsprechend ausgebessert .so geht es nähmlich auch. mfg.

  
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