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aeg: Antennenwahlschalter

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Karl-Heinz Bradtmöller
 
 
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17.Jul.17 12:17

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Guten Tag,

Die Funktion des Umschalters ist im Zusammenhang mit dem Aufkommen des frühen UKW-Rundfunks mit relativ geringen Sendeleistungen zu sehen, der auch vielfach bei UKW-Empfängern - wie später beim Fernsehen absolut unabdingbar - einen höheren Antennenaufwand in Form einer Dipol-Aussenantenne mit 240-Ohm-Zwillingsableitung nötig machte.

Um sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können, verwendete man dieselbe Ableitung auch für die AM-Bereiche. Das ist deswegen möglich, da die damals übliche 240-Ohm-Antennenleitung nicht abgeschirmt ist, und so auch als "Langdraht"-Ersatz für die AM-Bereiche dienen kann. Dazu wird hier am Mittelpunkt des UKW-Eingangsübertragers eine verstellbare Brücke zum AM-Antenneneingang gesetzt.
Es wird beim einfachen Umschalter ursprünglich eine Lasche verwendet, die mit vernickelter Eisenschraube M3 x 8 fixiert wird.
Die Besonderheit dabei ist, dass sich diese Schraube nicht ohne stärkere Kraftanwendung
aus der Gewindebuchse ganzlich herausdrehen läßt.
Das dient der "Verliersicherheit" und war so vom Hersteller auch in diesem Sinne wohl beabsichtigt.
Das Gewinde der Buchse (Messing o.ä.) läßt sich nämlich leicht überdrehen.
Daher ist beim evtl. Umstellen auf eine entsprechende vorsichtige Vorgehensweise zu achten.

Beste Grüße

K.-H. B.

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