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Fernsehinstitut Arnstadt

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Wolfgang Scheida
Wolfgang Scheida
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29.Apr.06 16:09

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Arnstadt - Eine Entwicklungsschmiede für das sowjetische Fernsehen.


Die Wirren gegen Ende des 2. Weltkriegs brachten Material und Fachwissen im Bereich der Fernsehtechnik in die nunmehr von den Sowjets besetzten Deutschen Zonen.
Arnstadt auf dem Gebiet der Ostzone war aus bestimmten Gründen auserkoren eine Entwicklungsarbeit für das beginnende sowjetische Fernsehen zu erbringen. 

Als Reparationsleistung für die Sowjetunion wurde diese Entwicklungsarbeit am Fernsehen in Arnstadt durchgeführt.
EFuT1 steht sinngemäß für "Entwicklung Fernsehen - Televisor 1",
Der Empfangsbereich der Geräte war im VHF Band 1 um die 50 MHz gelegen, bei einem um 7,5MHz höher gelegenen FM Tonträger.
Das Gerät selbst besteht aus 3 getrennten Chassis, wobei als Besonderheit die Kippröhren und Bildröhren Eigenentwicklungen waren.

Folgende Modelle sind bekannt: 

EFuT1a  Kippröhre ES111 (siehe auch E1 Fernseher von 1939)
EFuT1b  Kippröhre ES111
EFuT1c  Kippröhre ES111
EFuT1d  Kippröhre ES111
EFuT1e  Kippröhre RF 1
EFuT1f   Kippröhre RF 1
EFuT1g  Kippröhre RF 1
EFuT1h  Kippröhre RF 1

Die Rasternorm betrug Typenabhängig 441Zeilen nach der alten Deutschen die auch zwischenzeitlich von den Sowjets übernommen wurde oder die neue von Walter Bruch erarbeitete 625 Zeilennorm mit einer RB3 oder RB4 Bildröhre - letztere mit Rechteckschirm, sowie unterschiedlichen Zeilentransformatoren.


Ich danke Herrn Norbert Sträßer für vertiefende Informationen und der Genehmigung vom 27.4.2006 zur Verwendung seiner Bilder und Texte. Der vollständige Beitrag war in der GFGF Funkgeschichte 117 aus 1998.

This article was edited 29.Apr.06 23:15 by Wolfgang Scheida .

  
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