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crosley: 51, Röhrenbestückung

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Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
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24.Sep.09 14:10

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 Da Crosley selbst zu den gleichen Geräten unterschiedliche Empfehlungen gab, ist eine Erstbestückung kaum festzumachen.
Einzig der früheste Zeitpunkt des Modells lässt auf die seinerzeit gängigste Bestückung schliessen.
Die UV201A löste im Oktober 1922 die UV201 ab (0,25 A anstatt 1A !).Im August 1923 war die UV201A die meistverkaufte Röhre!
Im August 1925 wurde sie von der UX201A abgelöst, die auch in die UV-Fassung passte.
 
Wer aber nicht mit Akkus arbeiten wollte, konnte Trockenbatterien verwenden. Da bot sich zunächst die WD12 an, die UV-Sockel-Variante der WD11. Die WD12 gab es von 1923 bis 1926. Nachfolger war die WX12 mit dem UX-Sockel (lange Stifte, 2 dick, 2 dünn).
Diese W-Typen brauchten nur 1,1 V, aber 0,25 A.
 
Eine echte Alternative bot sich mit der UV199.  Erste Prototypen entstanden schon im Oktober 1921. Sie brauchten noch 0,135 A
bei 3 V.  Eine Änderung brachte im Dezember 1921 neue Werte: 60 mA bei 3 V. Für den Markt angekündigt im Dezember 1922, war sie aber erst Mitte April 1923 lieferbar.
 
Es gab Probleme: Bei 3 frischen Trockenbatterien (3x 1,5 = 4,5 V) hatten bei unzureichender Einstellung des Heizreglers die Röhren ein nur kurzes Leben. Der thorierte Heizfaden wurde schnell taub. Bei nur zwei Elementen (2x 1,5 = 3 V) hätte die Batterie nicht lange gereicht wegen ihres Spannungsverlustes durch die Entladung.
Man verlängerte deshalb den Heizfaden für eine Spannung von 3,3 V. Damit konnten die 1,5 V Zellen bis auf 1,1 V entladen werden, was eine sinnvolle Ausnutzung erlaubte. Allerdings war für den Einsatz in der UV-Fassung ein Adapter vonnöten.
 
Um höhere Ausgangsleistung zu erzielen, erschien zunächst Mitte 1925 die UX112, die bei 5 V und 0.5 A und Ua = 157 V immerhin schon 200 mW leisten konnte. Sie wurde 1927 von der UX112A abgelöst, die gleiche Leistung bei halbem Heizstrom erbrachte.
 
Stärker war die UX171, die im Juni 1926 am Markt erschien. Bei 5 V und 0,5 A leistete sie 700 mW bei 180 V Anodenspannung. Schon im November 1926 wurde sie abgelöst von der UX171A, die gleiche Leistung bei halbem Heizstrom erbrachte.
 
Für den Betrieb mit Trockenbatterien wurde 1925 die UX120 geschaffen, die aber, ebenso wie die UX199, einen speziellen Adapter benötigte (wiederum verschieden vom UV199 Adapter). Die UX120 brauchte bei 3,3 V 0,135 A und leistete 110 mW bei 135 V.
 

This article was edited 24.Sep.09 14:12 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

  
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