radiomuseum.org

 
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

atwater: Elektrischen Werte Modell F7 bzw. F7A Atwater Kent

Moderators:
Martin Renz Ernst Erb Vincent de Franco Martin Bösch Mark Hippenstiel Bernhard Nagel Otmar Jung Heribert Jung Eilert Menke 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Radios and other type of sets (Physics) etc. » MODELS DISPLAYED » atwater: Elektrischen Werte Modell F7 bzw. F7A Atwater Kent
           
Hans-Peter Ladwig
Hans-Peter Ladwig
 
D  Articles: 22
Schem.: 0
Pict.: 47
08.Feb.20 18:23
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Wertes Forum,

ich versuche meine Informationen zu meinem Modell 67 von Atwater Kent zu vervollständigen. Hierzugehören Angaben zu den Tischlautsprechern, die mit diesem Modell kombiniert werden konnten. Ein  Eintrag für den Tischlautsprecher F7A im Radiomuseum lautet: Feldspule 8 Ohm. Ich nehme an, das dies eine Angabe zur Lautsprecherimpedanz ist oder liege ich vollkommen falsch?

Die Feldspule weisen i.d.R. doch einen wesentlich höheren ohmschen Widerstand auf.

Für die Lautsprechtypen für AC-Radiovarianten von Atwater Kent findet man Feldspulenwiderstände von 1000 Ohm und höher bei Impedanzen von z.B. (nur) 3 Ohm.

Für nähere Informationen wäre ich dankbar.

Hans-Peter Ladwig

 

 

Rolf Beckers
Rolf Beckers
Editor
D  Articles: 134
Schem.:
Pict.: 505
08.Feb.20 20:22

Count of Thanks: 2
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2

Hallo Herr Ladwig,

grundsätzlich haben Sie   recht, dass  die Feldspulen bei späteren Lautsprechern bei ein bis zwei kOhm liegen. Bei diesem frühen Lautsprecher wird die Feldspule aber aus der Heizbatterie gespeist. Das können Sie auch auf dem Schaltbild sehen. Bei dem Stecker am Ausgangsübertrager sehen die üblichen niederohmigen Sekundärausgänge  und daneben zwei Steckerpunkte die mit der Heizspannung (5V oder 6V) verbunden sind. Bei der niedrigen Spannung ergibt sich natürlich auch ein entsprechend niedriger Wert für die Feld- bzw. Erregerspule. Insofern ist die Angabe von 8 Ohm erklärlich.

Gruß

Rolf Beckers

Hans-Peter Ladwig
Hans-Peter Ladwig
 
D  Articles: 22
Schem.: 0
Pict.: 47
09.Feb.20 08:24
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3

Guten Tag Herr Beckers,

vielen Dank für den Hinweis, das erklärt doch einiges. Bei meinem Gerät sind die Verbindungen Heizbatterie Erregerspule sauber getrennt worden, selbst die Masseverbindung wurde seinerzeit entfernt. 

 

Grüße

Hans-Peter Ladwig

 

Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
Editor
D  Articles: 2227
Schem.: 839
Pict.: 463
10.Feb.20 09:58
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4

" Impedanzen von z.B. (nur) 3 Ohm."

Was Sie mit dem Ohmmeter messen ist der Wirkwiderstand der Schwingspule, also den Ohmschen Anteil. Bei der Impedanz kommt der Blindwiderstand hinzu, der sich mit dem Wirkwiderstand quadratisch addiert.

Der Betrag der Impedanzen ist daher in diesem Fall immer größer als der Ohmsche Widerstand. Lautsprecher-Impedanzen werden i.a bei 1 kHz (früher 800 Hz) angegeben. Hier ein Beispiel für den Frequenzgang:

MfG DR

Hans-Peter Ladwig
Hans-Peter Ladwig
 
D  Articles: 22
Schem.: 0
Pict.: 47
10.Feb.20 10:34
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5

Üblicherweise spricht man ja daher bei Lautsprechern von Impedanzen d.h. den Wechslstromwiderständen. Meine Angaben für die weiter o.g.  AC-Lautsprechertype bezogen sich, wenn ich meinen Aufzeichnungen trauen kann, auf den F4A Tischlautsprecher von Atwater Kent. Werde das aber nochmals recherchieren.

Trotzdem vielen Dank für diesen Hinweis

Grüße

Hans-Peter Ladwig

  
rmXorg