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EZ81 (EZ81) Ersatzwiderstand

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Sebastian Göbel
Sebastian Göbel
 
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08.Feb.10 13:35

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Hallo,

mir stellt sich die Frage, wie sich aus den Datenblättern/Kennlinien den Ersatzwiderstand einer Gleichrichterröhre ableiten lässt, wenn diese durch Si-Dioden ersetzt werden soll?

Wenn ich folgende Kennlinie zugrundelege ergäbe sich bspw. eine Wert von rund 130 Ohm bei einer geforderten Stromstärke von 120mA. Ist diese Vorgehensweise korrekt?

Mit bresten Grüßen,

S. Göbel

Jacob Roschy
Jacob Roschy
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09.Feb.10 08:51

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Hallo Herr Göbel,

so einfach lässt sich dies nicht berechnen. Das wäre bestenfalls möglich, wenn ein konstanter Strom, z. B. 120 mA durch die Gleichrichterröhre fließen würde.

Dies ist aber überhaupt nicht der Fall, vielmehr ist der Strom impulsförmig.

Solange während einer Halbwelle die vom Transformator kommende Spannung niederer ist als diejenige auf dem hinter der Gleichrichterröhre liegenden Kondensator, fließt überhaupt kein Strom.

Er setzt erst ein, sobald die momentane Kondensator- Gleichspannung überschritten wird. Auch während dieser Stromflussphase ist der Strom nicht konstant und ist sehr viel höher als der entnommene mittlere Gleichstrom.

Wie hoch dieser Strom ist und wie lange die Stromflussphase dauert, hängt u. A. vom Innenwiderstand des Transformators, der Größe des Kondensators und der natürlich Stromentnahme ab.

Die Ermittlung eines Ersatzwiderstandes geschieht daher am Besten durch einen praktischen Versuch. Man nimmt ein robustes Drahtpoti oder einen Hochlast- Widerstand mit Abgreifschelle und stellt damit die gewünschte Ausgangsspannung ein, und baut danach einen entsprechenden Festwert ein. Als Richtwert könnte man einen Widerstand oder Poti 200 Ohm 10 W annehmen.


 

M. f. G. J. R.


 

This article was edited 09.Feb.10 08:54 by Jacob Roschy .

  
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