Fernsehen im Versuchsstadium
Fernsehen im Versuchsstadium
Ich möchte Sie mit einem Mann bekannt machen, dessen Interesse im technischen Bereich sehr vielseitig ist. Radios, Röhren, Dampfmaschinen, Motore und vieles mehr hat er gesammelt und auch nachgebaut. Sein Name: Franz Mock, Jahrgang 1941, wohnhaft in Niederösterreich. Erlernter Beruf Feinmechaniker, Kaufmann. Auf 2 seiner Projekte, Fernsehtechnik der 20er Jahre, möchte ich näher eingehen.
Fernsehempfänger System Telehor ca. 1927- 1929:
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Grundlage dieser Apparatur ist die Lochscheibe von Nipkow (Paul Nipkow, Berlin, Patent von 1884, Elektrisches Teleskop). Die Scheibe ist mit einer gewissen Anzahl spiralig angeordneter kleiner Löcher versehen. Die Anzahl der Löcher ergibt die Zeilenzahl des Bildes. Angetrieben wird diese Scheibe von einem Motor. Rechts von der Scheibe erkennt man einen Zahnkranz mit angebauten Magnetspulen, diese Einrichtung dient zur Konstanthaltung der Drehzahl. Die Drehzahlen des Senders und des Empfängers müssen synchron sein, damit das empfangene Bild stabil ist. Die Bildsignale werden zum Beispiel per Funk (Radio) übertragen und steuern letztendlich die Glimmröhre. Das so übertragene Bild wird mit Blick durch die Lochscheibe auf die Glimmröhre sichtbar. |
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Der Empfänger ist mit 2 Glimmröhren ausgestattet. Die stehend angeordnete Röhre entspricht der deutschen Empfangsnorm, die liegende Röhre der englischen Norm.
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Versuchsaufbau von Ing. Josip Sliskovic, Wien ca. 1930:
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| Hier sind die spiralig angeordneten Löcher auf den Nipkow-Scheiben sehr gut sichtbar |
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| Die Fotozelle und die Linse sind verstellbar angebracht, um die Bildschärfe einzustellen. |
Für diesen Post bedanken, weil hilfreich und/oder fachlich fundiert.




