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Frenotron (Frenotron)

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Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
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02.May.10 15:22

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Das „Frenotron“ der Fa. HELIKON geht auf eine Erfindung von Dr. Ing. R. Pollak-Rudin in Wien aus dem Jahre 1926 zurück. Ihm wurde dafür das österreichische Patent Nr. 110 425 erteilt.
 
 
Der Name ist abgeleitet von italienisch „freno“ = Bremse, bzw. lateinisch „frenare“ = im Zaum halten. Daher auch die Bezeichnung „Bremsrohr“
Damit ist die Hauptaufgabe dieser Doppelsystemröhre umschrieben: eine HF-spannungsabhängige Bedämpfung des Gitterkreises in einer Audionschaltung mit Rückkopplung.
Analog dazu könnte man einen Vergleich mit einer mechanischen Begrenzung der Drehzahl mit Hilfe eines Fliehkraftreglers anführen, wie sie in den Federmotoren alter Plattenspieler zu finden sind.
 
In diesem Beitrag sind die Einzelheiten bereits erläutert, so dass ich mich auf eine Umschreibung aus dem Sonderdruck des FUNK „Die Röhren der Gegenwart“ von Fritz Kunze (1928) beschränken möchte:
 
„Unter den Helikonröhren sind die beiden Frenotron-Röhren bemerkenswert, die als Audion gebraucht werden sollen und eine besondere Hilfsanode besitzen, die direkt mit dem Gitterkreis verbunden wird; auf diese Weise will man ein besonders weiches Einsetzen der Rückkopplung erzielen.“
 
 

This article was edited 02.May.10 21:01 by Wolfgang Holtmann .

  
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