radiomuseum.org

 
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

funkwe-dre: Ch= 1130.26; Bastei

Moderators:
Martin Renz Ernst Erb Vincent de Franco Martin Bösch Mark Hippenstiel Bernhard Nagel Otmar Jung Eilert Menke 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Radios and other type of sets (Physics) etc. » MODELS DISPLAYED » funkwe-dre: Ch= 1130.26; Bastei
           
Stephan Lakomy
Stephan Lakomy
 
D  Articles: 19
Schem.: 5
Pict.: 113
27.Nov.13 18:18

Count of Thanks: 4
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Hallo,

im Oktober 2013 wurde die Restauration meines Gerätes abgschlossen. Der Zustand bei Anschaffung war rein optisch im üblichen Rahmen.

Allerdings funktionierte das Gerät auch nach konventioneller Kondensatorkur auf UKW nicht. Nach eingehender Analyse stellte ich fest, dass der Oszillator nicht schwang, da der Stator des Drehkos an den Messinghülsen um die Keramikhalterungen abgebrochen war. Er hing sozusagen in der Luft. Nach Ausbau des Rotors gelang ich an die gebrochenen Hülsen und konnte diese samt Stator herausnehmen. Zunächst lötete ich die in mehrere Teile gebrochenen Hülsen zusammen, schob diese auf die Keramikzylinder und lötete anschließend den Stator an den Hülsen grob fest. Nach Einsetzen des Rotors begann die Feinjustage des Stators mit endgültigem präzisen festlöten (Foto vom Drehko ist hinterlegt). UKW funktionierte danach wieder. Allerdings erst ab ca. 95 MHz. Schuld war hier der kapazitätslose Kondensator C12 (5 pF) dessen Kapazitätsverlust sich durch den Paralleltrimmer C11 nicht ausgleichen ließ. C12 wurde durch einen 7 pF Keramik_C ersetzt. Anschließend funktionierte UKW  wie gewünscht ohne Notwendigkeit eines Abgleichs.

Stephan Lakomy

  
rmXorg