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hagenuk: KL(S)W; Funkspiegel-Rekonstruktion

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Uwe Müller
Uwe Müller
 
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03.Nov.09 19:46
 
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Sehr geehrte Sammlerkollegen,

vor einigen Jahren stand ich bei einen befreundeten Sammler vor einem `Funkspiegel` von N&K und konnte ihm das seltene Gerät letztendlich nur deshalb abhandeln, weil es nicht mehr komplett war. Jemand hatte das Netz-und NF-Teil des Gerätes `entwendet`. Ärgerlich, aber immerhin war das Herzstück, der Spulensatz mit Dreko,Schalter und Knopf und auch die anderen Anbauteile wie Spiegel, Lautsprecher und Rückwand vorhanden. Nun ist es sicherlich sogut wie aussichtslos, das eines Tages `mal so` ein Chassis des `Funkspiegels` vorbeikommt. Also blieb nur die Reko des fehlenden Teiles und als erstes der nette Kontakt mit einem sach-und fachkundigem Eutiner Sammlerfreund. Dieser konnte mir eine Maßskizze sowie ein paar Fotos´  liefern und so ging es mit Schlagschere und Abkantbank frisch ans Werk.

 

So sah der Funkspiegel -"Bausatz" nach dem Lackieren aus, bestehend aus im wesentlichen drei Blechen, Chassis-Unterseite (Bildmitte),hinteres Deckblech (links) und Chassis-Oberseite mit drei Bohrungen für die Röhren. Die gewinkelten Bleche stellen neben dem Trafo die Verbindung zwischen Ober-und Unterseite sowie die Halterung für das hintere Deckblech her.

Nach einigen Laubsägearbeiten in Pertinax um diverse Buchsen-Platten und-Leisten herzustellen, kam die erste Anprobe im Gehäuse:

 

Das Ergebnis konnte sich schon sehen lassen,die Bastelkiste spendeten die Netzspannungs-Umschaltung und den Sperrkreis. Rechts neben dem Gerät erkennt man den Spulensatz, kompakt mit Dreko, Skala und Wellenschalter zusammengebaut. Als mühselige Sucherei erwies sich die Jagd nach einem maßlich passenden Trafo. Ein freudiger `Schuß` im Internet-Auktionshaus erwies sich als trüber Primärschluß...  Am Ende kam ein Typ-unbekannter Philips-Trafo zum Einsatz.

 

So wuchs mit dem Lötkolben zusammen, was zusammengehört, die Schaltung des Einkreisers bereitet ja nun nicht wirklich Schwierigkeiten. Und so kam der Tag der ersten  `Schalte` (ganz ohne vorgeschriebenes Schaltgespräch :-)

 

Den Spulensatz hielt noch provisorisch eine Schraubzwinge an seinem Platz,-trotzdem,- ein leises Brummen, die Rückkopplung zieht und siehe da,- der Deutschlandfunk bringt eine langatmige Vormittags-Sendung!  Nummer XXX lebt!

 

Der Einbau in das Gehäuse war der folgerichtige nächste Schritt und danach präsentierte sich das Ganze schon  wieder als komplettes Gerät:

 

Bei aller Skurrilität der Entwicklung des FS kann man sagen, dass die Empfangsleistung doch gar nicht schlecht ist, selbst der KW-Bereich ist brauchbar.

Fazit: selbst bei einem fragmentarisch erhaltenem Gerät ist eine Reko möglich, wenn auch mit entsprechender (maschienen-) technischer Ausrüstung.

Mit freundlichen Sammlergrüssen!  Uwe Müller

 

This article was edited 11.Nov.09 11:32 by Wolfgang Bauer .

Dietrich Grötzer
Dietrich Grötzer
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03.Nov.09 20:49

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Hallo Herr Müller,
 
großartige Rekonstruktion. Gratulation.
 
Herzliche Grüße
Dietrich Grötzer
Uwe Müller
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04.Nov.09 16:39

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Vielen Dank,

an Herrn Grötzer und auch an Alle anderen, die sich über den Beitrag gefreut haben! Es soll Mut machen, auch bei zunächst schwierig erscheinenden Aufgaben nicht aufzustecken.

Mit freundlichen Sammlergrüssen aus Dresden!   Uwe Müller

 

Dietmar Rudolph † 6.1.22
Dietmar Rudolph † 6.1.22
 
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04.Nov.09 18:39

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Hallo Herr Müller,

Die Restauration / Rekonstruktion des Reko "Funkspiegels" ist eine sehr schöne und gut gelungene Arbeit. Ich darf Ihnen meine Anerkennung dafür aussprechen.

Beim Betrachten der schönen Bilder habe ich aber trotz DSL hier Probleme, weil sie nur langsam aufgebaut werden und beim Scrollen ruckeln. Das ist schade.

Klickt man auf die "Eigenschaften" der Bilder, erhält man folgende Werte:

Graphik-Abmessungen: 2272px × 1704px (skaliert auf 500px × 375px)
Größe der Datei: 745.78 KB (763683 Bytes)

Die Probleme mit den Bildern ließen sich jedoch vermeiden, wenn Sie Bilder zuvor auf Ihrem PC skalieren und damit mit ca. 40 KB auskommen. Solche Bilder sind im Forum mindestens genau so gut wie die hier skalierten.

Ein Überblick über die im RM.org empfohlenen und gewünschten Größen und Formate der Dateien findet sich hier in Post 2.

MfG DR

 

Ernst Erb
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04.Nov.09 23:48

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Ich bin froh, dass sich ein Mitglied schon dazu geäussert hat - und schliesse mich auch seinem Lob an - aber:

Irgendwer muss irgendwann Platzverschwendung bezahlen - nach mir ...
Leider haben wir keine Möglichkeit, solche Bilder zu verhindern - dafür haben wir gute Anleitungen wie man so etwas vermeidet - man muss sie nur lesen und befolgen.

Schon alleine wegen der Belastung der Bandbreite beim Server bei vielen Aufrufen - muss ich bitten, diese Bilder auszutauschen, auch wenn wir dann noch mehr Speicherplatz benötigen. Man könnte hier die Grossbilder aber so gebrauchen, dass man sie in voller Grösse mit Klick auf die zu ladenden Kleinbilder erhält - wo gewünscht. Das Muster dazu hat Joe Sousa gebracht - und auch die Anleitung. Wer verfasst sie mit Beispielen auf Deutsch? Ich würde dann bei FAQ verlinken.

Klicken Sie die nicht lesbaren Kleinbilder - dann nochmals und Sie haben die volle Grösse - ausgezeichnet lesbar. Der Vorteil: Die Ladezeit der Seite ist rasch - und Bandbreite nur Bild für  Bild - und wenn ausdrücklich gewünscht ...

Uwe Müller
Uwe Müller
 
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05.Nov.09 19:10

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...das war nun bestimmt das, was ich mit den Bildern nicht anrichten wollte!                                       Ich hatte mich nur auf die max.Breite von 500Px konzentriert und nicht an das konvertieren gedacht. Mit DSL ließ sich alles auch prima flott verarbeiten/hochladen...leider kann man wohl den Fehler nicht mehr nachträglich korrigieren.

So bleibt mir nur, künftig Besserung in Dateigrösse und-breite zu geloben!                                              mit freundlichen Sammlergrüssen!  Uwe Müller

 

Wolfgang Bauer
Wolfgang Bauer
 
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11.Nov.09 11:36

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Die Bilder von Herrn Müller habe ich ins richtige Format gebracht und wieder in den Beitrag eingefügt.

Jetzt kann man die schöne Arbeit wieder bewundern.

MfG. WB.

  
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