radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.
 

HIER SIND DIE PROFIS GEFRAGT - BITTE UM HILFE!

Moderators:
Ernst Erb Martin Renz Vincent de Franco Miguel Bravo-Cos Heribert Jung Eilert Menke Bernhard Nagel Alessandro De Poi 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » In General » HIER SIND DIE PROFIS GEFRAGT - BITTE UM HILFE!
           
Manfred Kröll † 2.9.2013
Manfred Kröll † 2.9.2013
Editor
A  Articles: 732
Schem.: 7
Pict.: 131
02.Sep.03 18:49

Count of Thanks: 19
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

liebe sammlerkollegen,

wer kann mir einen tipp geben, wie ich diesen 27MHZ 6watt sender so umbauen kann, dass er auf mittelwelle anstatt auf kurzwelle sendet? ich möchte endlich mein "radiomuseum" drahtlos versorgen können, meine versuche mit anderen spulen und einem "richtigen" dreko waren erfolglos. das ding hat weiter auf kurzwelle gesendet, das möchte ich jedoch unbedingt vermeiden.

vielleicht weiss jemand einen rat - mir wäre sehr geholfen. in der anlage findet sich der schaltplan und die bestückungsliste mit den werten der bauteile.

viele grüsse, fred

Attachments:

Oliver Tomkowiak
 
 
D  Articles: 22
Schem.: 1
Pict.: 0
02.Sep.03 21:03

Count of Thanks: 28
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2

Für den Schwingkreis würde ich einfach ein altes ZF-Bandfilter zweckentfremden. ;-)
Die Spule eines solchen Bandfilters liegt im korrekten Induktivitätsbereich.
Das lässt sich aber auch exakt ermitteln:

  1. Ein Bandfilter bekannter Frequenz besorgen. Hier im Beispiel 478kHz.
  2. Bandfilter öffnen und Kapazität des Parallelkondensators feststellen.
  3. Nach L(µH) = 25300 / 0,4782(Mhz) x Parallelkondensator(pF)

Da nun der Wert der Induktivität L bekannt ist kann der Wert des nötigen Kondensators um auf Mittelwelle zu kommen (z.B. 1234 kHz) folgender Weise berechnet werden:

C(pF) = 25300 / 1,2342(Mhz) x L(µH)

Ein wichtiger Punkt den Sie bei der von Ihnen verwendeten Schaltung beachten sollten ist der Wert des Kondensators zwischen Kollektor und Emitter. Dieser gehört zum Schwingkreis.

Auf jedenfall besser für Ihr Vorhaben ist die Schaltung welche auf Jogis-Röhrenbude veröffentlicht wurde.
Es handelt sich hierbei um einen ganz normaler Colpittsoszillator in Basisschaltung.

This article was edited 02.Sep.03 23:10 by Oliver Tomkowiak .

K. R.
 
 
D  Articles: 44
Schem.: 1
Pict.: 20
02.Sep.03 19:54

Count of Thanks: 15
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3

Hallo Fred,

lassen Sie das lieber. Ist einfach zu aufwendig. Der Frequenzunterschied ist zu groß. Dafür der Modulationsgrad zu klein ;-) Theoretisch geht das, ja. Ist aber wirklich zu aufwendig. Hier ein Tip, über den man lachen könnte http://www.jogis-roehrenbude.de/Bastelschule/MW-Sender.htm von der Seite "Jogis Röhrenbude". Ja ja, höre schon die "Spezialisten" oder die, die es seien wollen, grins..... aber das Ding funktioniert prächtig! Mit 5 Meter Draht versorgt man damit das ganze Haus! Und die NF aus einem Recorder, CD-Player oder dem Computer reicht. Ausreichend frequenzstabil ist der Mini-TX sogar auch noch.

Nur so nebenbei erwähnt: erlaubt ist das selbstverständlich in Deutschland nicht!

Gruß, Klaus.

p.s. kleine Korrektur....  sorry, hab mir ja ihren Schaltplan gar nicht angesehen. Dachte es handelt sich um ein CB-Gerät. Also, der ist natürlich einfacher umzubauen. Ist ja nix dran. Nur, auf die 6 Watt würde ich sicherheitshalber (!!) verzichten. Trotzdem, die andere Schaltung ist problemloser, und sicherlich schneller zu verwirklichen.

 

This article was edited 02.Sep.03 21:46 by K. R. .

Olaf Toenne
 
 
D  Articles: 140
Schem.: 167
Pict.: 20
02.Sep.03 19:59

Count of Thanks: 11
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4

Hallo Herr Pertschek,

ich hätte für sie hier eine alternative Schaltung, welche gleich richtig dimensioniert ist, und ihrem Bedarf sicher entgegenkommt.

Ihre Schaltung könnte schon wegen der möglichen Ausgangsleistung problematisch werden..(6Watt HF sind eine ganze Menge...)

Aber vielleicht reichen ihnen ja schon die Bauteilwerte meines Beispieles, um ihre Schaltung anzupassen.

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, da dieser kleine Sender selbst bei mir in Betrieb ist!

Schaltung und Stückliste:  

 

 

R1 = 1k
R2 = 2,7 k
R3 = 2,7 k
R4 = 2,7 k
C1 = 0,22 µF (Tantal)
C2 = 100 pF
C3 = 390 pF
C4 = 390 pF
T1 = JA 101 (gängiger HF - Transistor (BF xxx), PNP, 30V und 0,2A
L = ca. 80 - 100 Wdg. auf kleinem, einstellbarem Ferritkern (durch Versuche zu ermitteln)

 

Viele Grüße

Olaf Toenne

 

P.S. Ich kann Herrn Rosenplaenter nur zustimmen, das Teil spielt wirklich klasse...und ist häufig bei Ebay als Bausatz für wenige Euro erhältlich!

This article was edited 02.Sep.03 20:04 by Olaf Toenne .

Detlef Boeder
Detlef Boeder
 
D  Articles: 372
Schem.: 240
Pict.: 140
02.Sep.03 19:56

Count of Thanks: 22
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5

Hallo Fred,

hier kann man sich auch einen bauen:

http://www.b-kainka.de/bastel73.htm

Gruss

Detlef

Hans Kamann
Hans Kamann
 
D  Articles: 438
Schem.: 79
Pict.: 57
03.Sep.03 10:39

Count of Thanks: 13
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   6

Hallo Olaf Tönne

das ist jetzt "doppelt gemoppelt" denn der Basteltip bezieht sich ausdrücklich auf genau diese Schaltung.

Es ist aber schon Klasse einen eigenen MW Sender zu haben. MW ( teilweise auch KW ) war in meiner Jugend ( 60er/70er) angesagt. Ich habe Stunden damit verbracht, Popmusik auf der damaligen Unmenge von Sendern zu suchen. War trotz dauerndem Fading und Pfeifen immer noch besser als Corrie Broken (?) bei Kulenkampf.

Gruss

This article was edited 03.Sep.03 10:45 by Hans Kamann .

Olaf Toenne
 
 
D  Articles: 140
Schem.: 167
Pict.: 20
03.Sep.03 12:45

Count of Thanks: 12
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7

Mein Post hat sich mit dem von Herrn Rosenplaenter überschnitten, als ich abschickte übersah ich leider obige Nachricht!

Aber sie haben natürlich recht, das es hier um ein und dieselbe Schaltung geht ;-)

 

Gruß

Olaf Toenne

Michael Seiffert
Michael Seiffert
Editor
D  Articles: 543
Schem.: 369
Pict.: 1072
03.Sep.03 21:07

Count of Thanks: 12
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   8

Ich kann nur zuraten, die kleine Schaltung zu verwenden, geht wirklich nicht schlecht. Um gotteswillen keine 6 Watt HF rausblasen, da wird es nicht lange dauern, und die entsprechende Behörde steht auf der Matte. In Deutschland ist es die RegTP. Wie die sich in Österreich nennen, ist mir nicht bekannt, aber ich denke, die Reaktion wird die gleiche sein.

Gruss!

Michael

Manfred Kröll † 2.9.2013
Manfred Kröll † 2.9.2013
Editor
A  Articles: 732
Schem.: 7
Pict.: 131
03.Sep.03 22:43

Count of Thanks: 12
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   9

Danke für die vielen Tipps! die 6 Watt erreicht der sender bei 24 Volt Spannung, ich hatte sowieso nur 9V im Auge, damit hätte ich ausreichend leistung für den radioraum gehabt. ich werd jetzt mal sehen, wo ich den bausatz für den kleinen MW sender finden kann - ich werde es jedenfalls damit versuchen. eine reichweite von 5 metern ist für mich völlig ausreichend. den fertigen KW sender werde ich wohl bei tante ebay unterbringen :-)

nochmals vielen dank an alle für die tatkräftige unterstützung!

fred

Jacob Roschy
Jacob Roschy
Editor
D  Articles: 1730
Schem.: 17
Pict.: 68
04.Sep.03 21:33

Count of Thanks: 15
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   10

Kleinleistunssender, die dazu dienen, um auf historischen Rundfunkempfängern, die nur die AM- Bereiche Lang- Mittel- und Kurzwelle besitzen, zusätzliche Programme übertragen zu können, sind eines meiner Lieblingsthemen, womit ich mich seit langem befasse und ich schon jede Menge Forschung investiert habe.

Einen bestimmten Schaltungsaufwand sollte man schon betreiben, um eine Mindest- Übertragungsqualität zu erreichen.

Nach Möglichkeit sollte eine Oszillatorstufe nicht zugleich auch moduliert werden, wie es Schaltung auf Post 4 der Fall ist. Außer der Amplituden- entsteht zugleich auch noch Frequenzmodulation, zudem ist oft nur ein geringer Modulationsgrad möglich bzw. bei stärkerer Modulation steigt der Klirrfaktor stark an.

Auch wenn die Schaltung von Klaus Rosenplaenter und Olaf Toenne gelobt wird, find ich sie trotzdem nicht empfehlenswert. Da ist die andere Schaltung unter http://www.b-kainka.de/bastel73.htm schon deutlich bssser, wenngleich dort der Ausgangskreis sehr dürftig ist.

Natürlich ist meine eigene Modulator-Schaltung - (so nenne ich diese Kleinleistunssender, da sie ja keine Reichweite haben sollen und eher nur eine Art Umsetzer sind) stilgerecht in Röhrentechnik mit den Röhren ECH84 und ECC82.

Die untenstehende Schaltung ist bei mir und einigen Kollegen seit Jahren in Betrieb und hat sich bestens bewährt.

Seit einiger Zeit bin ich dabei, ein Platinenlayout dafür zu entwerfen, damit sie von jedem problemlos nachgebaut werden kann. Leider wird dies durch eine Fehlfunktion der CAD-Software schon seit Monaten vereitelt, sonst wäre ich damit schon weiter. Dem Bau in herkömmlicher Verdrahtung steht natürlich nichts im Wege, die Spulen L11 und L21 können von mir geliefert werden.

Eine ausführliche Beschreibung zum Thema Modulator steht schon seit Monaten hier F im Forum.

MfG_JR

Detlef Boeder
Detlef Boeder
 
D  Articles: 372
Schem.: 240
Pict.: 140
04.Sep.03 21:47

Count of Thanks: 12
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   11

Hallo Jakob,

Ihre Schaltung in Röhrentechnik würde ich gerne mal probieren.Mal sehen, wie ich Zeit finde in den nächsten Monaten.

Tipp zu Platinensoftware und Zeichensoftware:

Für unsere "einfacheren" Schaltungen in Röhren und meist Einseitenlayout kann ich diese SW hier von Abacom nur empfehlen.Einfachst zu bedienen! Nach ein paar Minuten geht's los mit schnell und einfach Schaltbild- und Layoutzeichen.sPLAN, SprintLayout und Lochmaster. Und nicht teuer!

http://www.abacom-online.de/default.html

Gruss

Detlef Boeder

This article was edited 04.Sep.03 21:51 by Detlef Boeder .

Olaf Toenne
 
 
D  Articles: 140
Schem.: 167
Pict.: 20
04.Sep.03 22:00

Count of Thanks: 21
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   12

Hallo Herr Roschy,

im grossen und ganzen stimme ich ihren Ausführungen zu meinem (und dem der Kollegen) Sendervorschlag zu. Zumal es sich hier ja nicht um eine Eigenentwicklung, sondern einen käuflichen Bausatz handelt.

Für mich war hauptsächlich die Einfacheit der Schaltung und des Aufbaus entscheidend,

und das bisher erzielte Ergebniss hat mich (vorerst) zufriedengestellt.

Aber da ich auch Elektroniker mit Leib und Seele bin, möchte ich ihren Sender selbstverständlich nachbauen, und würde mich freuen, wenn sie bald Erfolg mit ihrem CAD-Programm haben!

Denn eine solche Schaltung in "fliegendem" Aufbau ist nicht jedermann's Sache....zumal er dann häufig vieles heftig sendet...nur nicht unbedingt auf der Frequenz, auf der er eigentlich soll...:-)

Viele Grüße

Olaf Toenne

Jacob Roschy
Jacob Roschy
Editor
D  Articles: 1730
Schem.: 17
Pict.: 68
11.Sep.03 21:55

Count of Thanks: 12
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   13

Hallo Detlef,

danke für den Tipp, das Abacom - layout sieht ja super aus und der Preis ist verblüffend günstig, leider kann es dafür etwas Wichtiges nicht : aus einem Stromlaufplan ein Platinenlayout erstellen - daher für mich nicht allzu brauchbar.

Von der Optik her würde ich ganz gerne auf Abacom umsteigen im Vergleich zu der krakeligen Eagle- Darstellung, besonders der übelen Schrift.

Mittlerweile konnte ich den Fehler beseitigen, wodurch es mit dem Platinen- Modulator weitergehen kann.

MfG_JR

Franz-Josef Haffner
Franz-Josef Haffner
 
D  Articles: 618
Schem.: 4184
Pict.: 1132
11.Sep.03 23:01

Count of Thanks: 15
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   14
 

hallo Jacob,

wenn das Layout steht kannst du ja eine Kleinserie Platinen herstellen lassen. Ich nehm schon mal 2 Platinen ab. Bestimmt finden sich hier noch jede Menge weiterer Interessenten.

Gruß

Olaf Toenne
 
 
D  Articles: 140
Schem.: 167
Pict.: 20
12.Sep.03 21:54

Count of Thanks: 11
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   15
 

Hallo Herr Roschy,

ich würde auch eine Platine abnehmen.

 

Gruß

Olaf

Jacob Roschy
Jacob Roschy
Editor
D  Articles: 1730
Schem.: 17
Pict.: 68
06.Oct.03 22:06

Count of Thanks: 16
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   16

Mittlerweile ist das Modulator-Layout in einen recht fortgeschrittenem Zustand, so dass bald eine Platinen-Kleinserie aufgelegt werden kann.

Leider habe ich noch andere Belastungen, die mir die Zeit nehmen, um mich ausreichend mit dem Hobby befassen zu können, so dass ich nach wie vor keine Termine nennen kann.

Wer Nachbau- Interessen hat, sollte aber trotzdem schon mal mit dem Ansammeln der erforderlichen Bauteile beginnen, besonders mit den nicht so ganz serienmäßigen, so z. B. 3 Stück Rundfunk- Doppeldrehkos mit jeweils gesamt ca. 700 pF, oder 2* Doppeldrehko + 1* Einzeldrehko,

sowie dem Anschaffen der der Röhren, also ECH84 und ECC82, sowie für das Netzgerät z. B. nach Bild 61 : zwei Stück Stabi-Röhren 108C1 und eine 85A2, sowie ggf. noch eine Gleichrichterröhre EZ90 = 6X4 oder EZ80 oder EZ40.

Da keine der Röhren hier stark gefordert wird, können auch gebrauchte noch lange gute Dienste tun. ECH84 und ECC82 können aus TV-Bestückungen stammen. Die Glimm-Stabis 108C1 und 85A2 sollten günstig auf diversen Sammler- und Flohmärkten erhältlich sein, da wenig Bedarf besteht.

Für die beiden Spulen habe ich einen Lieferanten gefunden.

MfG_JR

  
rmXorg