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Hinweise zum Fotografieren von Geräten

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Martin Steyer
Martin Steyer
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29.Feb.04 07:46

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In der letzten Zeit werden von Sammlern vermehrt Bilder hochgeladen, die recht ungeschickt fotografiert sind. Die wichtigsten Regeln (Hintergrund, Perspektive, Zoom verwenden) werden sicherlich aus Unkenntnis nicht eingehalten. Außerdem werden die Empfehlungen zur Benennung nicht eingehalten.

Auch wenn alle Tips dazu schon vorhanden sind, sollte man Neumitglieder vielleicht noch einmal auf die wichtigen Gesichtspunkte beim Fotomachen hinweisen. Es wäre wirklich schade, wenn so schöne Bilder abgewertet werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich die Bild-Admins um Verständnis für die Mehrarbeit bitten, wenn ich demnächst Bilder hochlade, die besser fotografiert sind als meine ersten über hundert, die ich in der Anfangszeit auch aus mangelnder Erfahrung perspektivisch schlecht fotografiert hatte. Meist handelt es sich um Modelle von SABA, Telefunken, Mende und Körting, zu denen ich bisher nur ein Frontbild erstellt hatte. Löschen Sie das alte Bild nach Prüfung, danke.

Herzliche Grüße,

Martin Steyer

This article was edited 29.Feb.04 07:50 by Martin Steyer .

Rüdiger Walz
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29.Feb.04 11:38

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Ich stimme voll zu : Die Bilder im RM sollten von möglichst guter Qualität sein. Das ist manchmal bei den braun in braun Tönen und glänzenden Oberflächen nicht einfach.

Aber: Ich selbst habe auch Bilder, die ich während der Restauration gemacht habe, also mit Werkstatthintergrund hochgeladen. Vor allem Chassisbilder. Denn besser ein Bild als kein Bild. Das ist ja das schöne am virtuellen RM: Man kann vorhandene Bilder durch bessere ersetzen.

Daher sollte sich niemand davon abschrecken lassen, wenn schon Bilder von einem Gerät gezeigt werden, sondern den Ergeiz entwickeln, noch Bessere zu liefern.

 

Ernst Erb
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29.Feb.04 12:13

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Danke für die Aufnahme dieses Themas.
Damit auch Sammler, die sich "Radios von gestern" nicht leisten können oder wollen, gute Bilder erreichen können, hatte ich den Text "Gut fotografieren" daraus unter "Texte" veröffentlicht - seit gestern übrigens auch wichtige Röhrentexte und die Texte zum Formieren von Röhren.

Einfach holt man sich den Text für gute Aufnahmen bei
Google mit Stichwort: gut fotografieren

Der Artikel steht an Stelle 1 (von 128'000)

Natürlich gibt es einige Vorschläge, bei denen man mehr Zeit benötigt, um das Ziel zu erreichen, doch die meisten Vorschläge (z.B. Winkel, Format füllend fotografieren, "Nebengeräusche", also Umgebung etc.) bedingen nur Aufmerksamkeit (Sensibilität dafür) oder geringfügigen Mehraufwand. Das Resultat ist aber erstaunlich besser! 

Es stört mich zwar, dass ich auf meine eigenen Bücher hinweise, doch bin ich manchmal auch geschockt, wie wenig Sammler darin lesen, obwohl sie das Buch haben. Ja, nicht mal die "Gratistexte" auf Texte sind bekannt ... ("Da hab ich noch nie geschaut", ist oft die Antwort).

Hier der direkte Link zum angesprochenen Beitrag:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=386

Soeben hat Herr Kippes noch einen Zusatz vorgeschlagen:
Mit Digital-Kamera: Den manuellen Weißabgleich benutzen.
1. bei Beleuchtung durch Lampen: gibt natürlichere Farben als nachträgliche, umständliche Farbkorrektur - wenn man z.B. nicht im Freien fotografieren kann.
2. beim Kopieren von vergilbten Vorlagen (Schaltpläne, Bücher): beseitigt den "Gilb" fast vollständig.
Nun gibt es auch ein Bild, das visuell die Anordnung des Fotografen zeigt:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=30528

This article was edited 25.Aug.04 13:27 by Ernst Erb .

Herbert Odermatt † 26.Nov.05
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29.Feb.04 19:16

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4 Hallo Radiofreunde

Meine "Werkstatt-Aufnahmen" will ich nun langsam mit besseren Fotos ersetzen. Herr Erb hat in seinem Buch ausgezeichnete Tipps für uns Hobby-Fotografen aufgezeigt. Um das stundenlange Bearbeiten mit einem Bildbearbeitungs-Programm möglichst einzuschränken, ist der Einsatz von Hilfsmitteln schon bei der Aufnahme wichtig.

Für den Foto-Betrachter sind Spiegelungen oder Spitzlichter auf Glasskalen und Gehäuseflächen sehr störend und wirken unnatürlich.

Dieser Effekt lässt sich gut mit einem Polarisationsfilter (auch Polfilter oder Polafilter) vermeiden. Damit werden, bei gewissen Voraussetzungen, Reflexe von nichtmetallischen Materialien weitgehend unterdrückt und Farben erscheinen kräftiger. Im Fachhandel ist jede Grösse, allerdings nicht gerade billig, erhältlich. Der Filterfaktor ist etwa 3, was anderthalb Blendenstufen entspricht. Eine TTL-Belichtungsmessung bleibt allgemein funktionsfähig. Aufnahmen mit Stativ sind sehr empfehlenswert, weil sich durch eine Blendenkorrektur eine längere Verschluss-Zeit ergibt. Weiter ist die exakte Bildbeurteilung bei stehender Kamera wesentlich einfacher. Ein Drahtauslöser (Selbstauslöser geht auch) schliesst ein Verwackeln praktisch aus.

Vermeiden Sie direktes Blitzen und wenn, dann nur indirektes Blitzen mit externen Blitzgeräten. Versuche, Übung und Erfahrung sind jedenfalls unumgänglich, um ein anständiges Resultat zu erhalten. Der Aufwand mit künstlichem Licht ist also dementsprechend gross und heikel.

Hat man die Möglichkeit bei leicht bedecktem Himmel zu fotografieren, ist eine direkte Beurteilung der Aufnahme gegeben. Durch das weiche, diffuse Licht entstehen keine harten Schlagschatten. Feine Schatten sind erwünscht, wirken natürlich und ergeben eine bessere Tiefenwirkung.

Überfordern Sie Ihren Farbfilm nicht. Wegen einer ev. extrem hohen Farbtemperatur über Mittag (bis zu 20 000 Grad Kelvin = Blaustich) sollten Aufnahmen 1-2 Stunden vorher, oder im Laufe des früheren Nachmittags gemacht werden, was etwa den erforderlichen 5000°K entspricht. Ein Erfolg ist schon fast garantiert. Mit einer guten Digitalkamera (mit Filter-Gewinde) erst recht.

Gut Licht und herzliche Grüsse, Herbert Odermatt

This article was edited 29.Feb.04 19:47 by Herbert Odermatt † 26.Nov.05 .

Ernst Erb
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14.May.05 21:48

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5 Endlich habe ich im Thread unter Texte noch das Fotografieren von Röhren behandelt. Zuvor hatte Martin Renz schon mit guten Bildern und Text den Beitrag für Geräte erweitert:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=386

Otto Kippes hat hier noch ein schönes Beispiel gebracht, wie man zu helle Stellen vermeiden kann:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=30528

Sie sind natürlich eingeladen, uns weitere Tricks für Röhrenfotografie zu verraten, denn das ist bei spiegelnden Röhren wirklich eine Kunst ...
  
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