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Kontaktsprays

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Marcus Pütz
Marcus Pütz
 
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31.Jul.05 09:24

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Hallo Radiofreunde,

die meisten haben sicher schon Erfahrungen mit verschiedenen Kontaktsprays gemacht. Ich verwende, in der Regel mit Erfolg, "Kontakt 60" von CRC Industries. Vor allem bei Wellenbereichsschaltern von Radios aus den 50er und 60er Jahren habe ich damit gute Ergebnisse erzielt. In den einschlägigen Versandkatalogen von Conrad, Reichelt, etc. werden u.a. von der selben Firma noch verschiedene andere Kontaktsprays angeboten. Mich würde interessieren, zu welchem Zweck die Mitglieder von RM.org die verschiedenen Mittel anwenden.

Viele Grüße

Marcus Pütz

PS: Siehe dazu auch den Beitrag itt: ITT Touring International 102
Werner Hauf
Werner Hauf
 
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31.Jul.05 11:23

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2 Bei der Benutzung von "KONTAKT 60", das doch eine große Hife ist, weil es Oxydschichten löst, ist auf jeden Fall zu beachten, dass man dieses Spray nach ca. 5 Minuten unbedingt wieder ausspült. Sonst wird alles noch schlechter als es vorher war. Dazu eignet sich zum Beispiel "KONTAKT WL" oder TUNER- Spray oder einfach Alkohol (Isopropanol)(kein Eierlikör). Kurz gesagt: KONTAKT 60 nur anwenden, wenn man ein Mittel zum Ausspülen hat.

Viele Grüsse
Werner Hauf
Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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31.Jul.05 11:58

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3 Hallo Werner, hallo Herr Puetz.

Das was H.Hauf hier sagt, kann ich nur zu100% unterstreichen!

So sieht es aus, wenn man das nicht beachtet. Das war nicht ich!








Die innere Leiterbahn aus metallischem Leitlack ist zerstoert und die Kohlebahn fast abgetragen.

Das Poti stammt aus einem restaurierem 4- Kreissuper mit Zug-Druck Netzschalter, das Poti wird im Gebrauch also wenig bewegt! Das Geraet wurde "vor Ebay" restauriert!




Hans M. Knoll

This article was edited 11.Aug.05 16:55 by Hans M. Knoll .

Sieghart Brodka
Sieghart Brodka
 
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31.Jul.05 13:18

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4 Ja, das Aus-/Nachspülen mit WL od. T600 ist dringend erforderlich,
die im Jahrzehnte schon "bewährten" C60 enthaltenen organischen Säuren lösen zwar die Oxide/ Sulfide, aber sie lösen sehr bald auch das Metall (Messg., Silb.,Kupfer, Alu, Eisen/Stahl, selbst Kohleschleifbahnen von Poti's, natürlich die Leiterbahnen uva),--stiften viel Unheil, wenns vergessen wird. -
Eine andere aufwendige Reinigungstechnik haben die Fixtest-Sachen (CAIG-Laboratories/ USA), welche die gereinigten Flächen rückbonden, inaktivieren ua (Deoxit, ProGold). Sind natürlich deutlich teurer. (www.fixtest.de, Engen/Baden-Wttbg)
Rudolf Credé
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31.Jul.05 14:43

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5
 
Hallo,
auch ich habe mit Tuner-Spray (Tuner 600) die besten Erfahrungen gemacht. Früher im professionellen Bereich und auch bei unseren Oldies. Wenn früher irgendwo mal Kontakt 60 angewandt wurde so kann man heute noch die schädlichen Folgen sehen!
Rudi Credé

This article was edited 31.Jul.05 14:44 by Rudolf Credé .

Christopher Bried
 
 
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31.Jul.05 15:53

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   6
 
Hallo!

Bei mir steht momentan weitgehend Kontakt 61 im Einsatz. Obwohl laut Produktbeschreibung nur ein Korrosionsschutzmittel für Kontakte scheint es trotzdem eine große Reinigungswirklung zu haben. Ich benutze es seit etwa einem 3/4 Jahr bevorzugt für die Reinigung von nicht so schweren Fällen von Kontaktproblemen. Auch klemmende Tasten gehen danach wieder.
Eher schlechte Erfahrungen habe ich mit "Tuner" gemacht. Ich verwende es desshalb nur für sehr leichte Fälle von Kontaktschwierigkeiten. Bei stärkeren Kontaktproblemen scheint es gar nicht zu wirken.
Kontakt 60 verwende ich nur im Notfall für richtige Härtefälle. Zuletzt bei einem nur noch krachenden Poti eines Kofferradios. Einmal reingesprüht und er ging wieder einwandfrei. Ausgespült habe ich Kontakt 60 bisher nie, aber nachdem was meine Vorschreiber hier schreiben, werde ich das lieber noch möglichst schnell nachholen.

Mein absolutes bevorzugtes Mittel ist das wohl etwas zweckendfremdete Kontakt 61. Leider hab ich noch keine Langzeiterfahrungen damit, da ich es noch nicht so lange verwende.

Viele Grüße
Christopher Bried
Marc Goeritz
Marc Goeritz
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01.Aug.05 01:06

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7
 
Hallo
Auch ich habe schlechte Langzeiterfahrungen mit Kontakt 60 gemacht. Ich habe allerdings auch nie nachgespühlt. Ein Bekannter von mir hat sehr gute Langzeiterfahrungen mit Oszillin von Teslanol Chemie gemacht. Meine Erfahrungen damit sind auch sehr gut. Allerdings kann ich erst auf drei Jahre alte Sprühungen zurückgreifen. Das Zeug reinigt und konserviert! Es muß also nicht ausgespühlt werden. Ich habe es über Bürklin bezogen. Auf der Flasche steht Hapena Vertrieb Kriegerberg 3 29451 Dannenberg.
Allzeit guten Kontakt wünscht
Marc Goeritz
Marcus Pütz
Marcus Pütz
 
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07.Aug.05 17:33

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   8 Hallo und Danke allen,

die hier geantwortet haben. Das ursprüngliche Problem (siehe ITT Touring 102) ist leider noch nicht behoben, der Fehler aber lokalisiert.
Dafür habe ich mit Reiniger und Kontakt 61 endlich den Telefunken Plattenspieler in meiner Kuba-Musiktruhe dazu gebracht, die Platten wieder bis zum Ende zu spielen und nicht vorher schon die nächste Platte "aufzulegen".

Viele Grüße

Marcus Pütz
Michael Krämer
Michael Krämer
 
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07.Aug.05 20:53

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   9 Hallo Sammlerkollegen,

Ich habe des öfteren schon für Kontakte WD40 benutzt, mit gutem Erfolg.
Kontaktprobleme und kratschen usw.. sind sofort behoben.

Gruss,M.Kraemer
Johannes Bernhauser
Johannes Bernhauser
 
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10.Aug.05 17:26

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   10 Liebe Sammlerkollegen,
ich habe mit Tetrachlorkohlenstoff (in Drogerien / Chemiehandlungen erhältlich) gute Erfahrungen bei krachenden Potis gemacht (mit einer Injektionsspritze ein paar Tropfen auf die Kohlebahn, ein paarmal hin- und herdrehen). Nicht mit "Trichlor" verwechseln, das oft als Putzmittel angeboten wird, denn das löst manche Kunststoffe auf und ist für die meisten Geräte reines Gift!
Viele Grüße,
Johannes Bernhauser

This article was edited 10.Aug.05 17:27 by Johannes Bernhauser .

Eckhard Kull
Eckhard Kull
 
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10.Aug.05 22:38

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   11 Hallo Herr Bernhauser, hallo Sammlerkollegen,

Tetrachlorkohlenstoff ist unbestritten ein hervorragendes Reinigungsmittel für Potentiometer,
Wellenschalterkontakte, gegen Verharzungen usw.. Bei Kunststoffen und Leichtmetallen (Aluminium und Legierungen mit Alu ist jedoch Vorsicht geboten, bei Kunststoffen wegen der Unbestänigkeit gegenüber Tetrachlorkohlenstoff, bei Leichtmetallen kann es mit Tetrachlorkohlenstoff zu heftigen Reaktionen kommen. Ein weiterer Grund mit Tetrachlorkohlenstoff vorsichtig umzugehen ist, dass Tetrachlorkohlenstoff als kanzerogen und fruchtschädigend eingestuft ist und bei Verwendung unbedingt auf gute Lüftung zu achten ist. Es sollte nicht in Untergeschossräumen verwendet werden, die Dämpfe sind schwerer als Luft. Allgemein sollte man sich Tetra-Dämpfen so kurz wie möglich expositionieren.

Ist Tetrachlorkohlenstoff in Österreich noch in Apotheken oder Drogerien zu erhalten?
Herr Bernhäuser vielleicht können Sie für die interessierten Sammler eine Bezugsquelle angeben?

In Deutschland ist Tetrachlorkohlenstoff nur noch im Chemikalienhandel zu bekommen und wird nur an "Berechtigte" abgegeben.

Viele Grüße
Eckhard Kull
Johannes Bernhauser
Johannes Bernhauser
 
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11.Aug.05 06:49

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   12 Guten Morgen, Herr Kull!
Daß Tetrachlorkohlenstoff nicht mehr frei erhältlich ist, war mir nicht bewußt.
Ich habe mir vor über 20 Jahren eine größere Flasche in einem Chemikaliengeschäft (Fa. Neuber in Wien) besorgt und habe immer noch ein wenig vorrätig. Die benötigte Menge ist ja sehr gering.
Die üblichen Einweg-Kunststoffspritzen vertragen Tetrachlorkohlenstoff recht gut, im Gegensatz zu Trichloräthan, das solche Kunststoffe auflöst.
Mit Ihrer Warnung vor der Schädlichkeit der Dämpfe haben Sie natürlich vollkommen recht.
Ich habe meine Radiowerkstatt (und notgedrungen den größten Teil meiner Sammlung) in eine kleine Altbauwohnung verlagert und mache solche Arbeiten (wie auch lackieren etc.) in der ehemaligen Küche, die ist gut belüftet, und so ist sichergestellt, daß niemand zu Schaden kommt.
Viele Grüße,
Johannes Bernhauser
Marcus Pütz
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11.Aug.05 20:22

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   13 Hallo Herrn Knoll,

vielen Dank für die Foto-Ergänzung Ihres Beitrages. Bei diesen Bildern denke ich mit Schrecken an die Radios/Geräte die ich in der Vergangenheit mit Kontakt 60 "behandelt" habe. Auf der Kontakt 60-Sprühflasche steht kein Wort von einer nötigen Nachbehandlung mit anderen Mitteln. Ich habe bisher aus Unwissenheit auch darauf verzichtet.

Inzwischen habe ich mir auch Kontakt WL gekauft. Der Hinweis auf der Flasche ist eindeutig: "Zum Absprühen der durch Kontakt 60 gelösten Oxid- und Sulfidschichten."

Meine dringende Frage in die Runde: Wie ist die Vorgehensweise bei vor längerer Zeit mit Kontakt 60 eingesprühten Schaltern etc., die anschließend nicht mit Kontakt WL oder einem ähnlichen Mittel behandelt wurden?

Viele Grüße

Marcus Pütz
Michael Wesemann
Michael Wesemann
 
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26.Aug.05 01:31

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   14 Liebe Radiofreunde,

als neues Mitglied möchte ich Sie alle recht herzlich begrüßen und ich greife gerne das Thema Kontakte reinigen für meinen ersten Beitrag auf.

Ich verwende hierzu seit gut 20 Jahren mit großem Erfolg das medizinische Öl Neo Ballistol aus der Apotheke:



Gedacht ist es ursprünglich zur Hautpflege und Wundbehandlung, daher enthält es entsprechend unbedenkliche Inhaltsstoffe. Dennoch leistet es Erstaunliches bei der Beseitigung von Korrosions- oder Oxidationsschäden an Kontaken und Potis, wobei sich letztere nach der Anwendung auch wieder schön drehen lassen. Geräte, die ich damit behandelt habe bedurften nie wieder einer diesbezüglichen Pflege.

Es genügen schon wenige Tropfen davon auf den Kontakt oder in das Poti eingebracht mit anschließender möglichst oftmaliger Betätigung. Verschmutzte Kontaktoberflächen reinige ich vorher noch mit 99%igen Isopropylalkohol, bei den Potentiometern wende ich ausschließlich das Neo Ballistol an.

Hier ist ein Link zur Produkteseite des Herstellers. Da es sich um ein sehr mildes Mittel handelt, kann man es guten Gewissens für wertvolle und empfindliche Geräte verwenden.

Viele Grüße
Michael Wesemann

This article was edited 26.Aug.05 01:54 by Michael Wesemann .

Wolfgang Eckardt
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26.Aug.05 10:45

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   15 Der Vorschlag mit dem Hautöl erscheint mir durchaus als möglich und sinnvoll. Auch mir ist ein altes "Haus-Rezept" speziell für Potis bekannt und wurde von mir  (und mehreren mir bekannten Radioten) schon seit den 60er Jahren oft genutzt - selbst in Werkstätten (!):
Etwas "Pulmotin" in das Poti-Gehäuse auf die Schleifbahnen - und es ist Jahre lang Ruhe mit Knistern oder Aussetzern - wie es sich an manchem meiner Geräte beweist, die ich hin und wieder aus dem Dornröschen-Schlaf erwecke. Also eine erprobte Tatsache, von der ich noch keine nachteiligen Folgen feststellen konnte.

Pulmotin  ist eine Salbe zum Einreiben von Brust und Rücken bei Erkrankungen der Atemwege, auf Vaseline-Basis mit ätherischen Ölen.

Ergo: Was gut für die Atmung ist auch gut für's Radio.


Ein andere Sache der "Kontaktpflege" war in der DDR das berühmte "Spezial Wellenschalter-Öl" vom Rundfunk-Spezialist Granowski (Schwarzburg /Thür.).
 

Das gab es in ROT ("d") für benutzte Kontakte und in BLAU ("k") für neue. Besonders das intensiv färbende rote < Wellenschalteröl "d" > habe ich oft genutzt, mit verblüffender Reinigungswirkung und Kontaktgabe, aber heute nur noch selten, da bei nicht regelmäßiger Nutzung der Teile diese schnell wieder verschmutzen und  das Öl wegen seiner Kriecheigenschaft auch benachbarte Teile verunreinigt (Staubschicht, Fusseln etc.). Besonders bei Leiterplatten und eng stehenden Kontakten mit anschließender roter Verfärbung und Staubkruste macht sich das dann nicht besonders gut. 
Gelegentlich wird es noch bei eBay und Radio-Flohmärkten angeboten - aber nicht ganz billig......

Wolfgang Eckardt

This article was edited 07.Sep.05 14:47 by Wolfgang Eckardt .

Peter Breu
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28.Aug.05 09:27

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   16
 
Ja mich würde jetzt auch mal interessieren was man da macht wenn man bisher nie nachgespült hat. Ich benutze Kontakt60 seit einem Jahr und habe auch nie nachgespült. Warum auch, wenn auf der Flasche nichts steht. Muss ich befürchten, dass sämtliche Wellenschalter, die ich mit C60 behandelt habe, sich in Luft auflösen?
Martin Rüttel
Martin Rüttel
 
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01.Sep.05 17:32

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   17 Hallo, auch ich habe früher die leidvolle Erfahrung gemacht, dass Kontakt 60 vor allem Kupferhaltige Legierungen wie Messing, Bronze (Kontaktfedern!), etc. angreift. Also immer spülen! Der Tip mit Isopropanol ist richtig. Wo keine Kunststoffe angegriffen werden können, kann auch Aceton zum Spülen verwendet werden. Dies löst vor allem Fette und Öle. Aber keinen Spiritus (Brennspiritus) verwenden, da durch die Vergällungsmittel evtl. schwach leitfähige Rückstände bleiben. Übrigens geht auch Wasser, bzw. Seifenwasser, das dann aber mit destilliertem Wasser nachgespült und gut getrocknet (Föhn) werden muss. Für die Grobreinigung von Geräten aus der Gastronomie (Fettdunst von Fritteuse, Rauch,...) habe ich sogar schon erfolgreich Kaltreiniger aus dem Autozubehörladen verwendet. Ist aber gefährlich, weil man nie weis, ob er nicht evtl. Kunststoffe angreift.

Martin Rüttel.
Martin Rüttel
Martin Rüttel
 
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01.Sep.05 17:38

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   18 Hallo Kollegen,

es gibt von Kontaktchemie ein Vaseline-Spray, womit man sehr gut in gereinigte Potis und Schalter hineinsprühen kann (Sprühröhrchen ist dabei). Ich verwende dies auch schon lange. Der Hinweis eines Sammlerkollegen zu Ballistol-Öl ist auch sehr zu empfehlen. Ich verwende seit langem das Ballistol aus dem Waffengeschäft. Ist vielleicht billiger als das für medizinische Anwendungen, und ist das gleiche.

Martin.
Manfred Pfingsten
Manfred Pfingsten
 
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07.Sep.05 09:40

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   19 Guten Morgen,

da ich damals wusste, dass Kontakt 60 die Materialien angreift, hatte ich mir Kontakt 40 gekauft, da dort nichts draufstand, bzgl. Säurehaltig.
Da aber wohl bei Kontakt 60 auch auf der Dose nichts stehen soll, bin ich verunsichert.

Kann Kontakt 40 auch die Materialien angreifen?

Freundliche Grüße
Manfred Pfingsten
Manfred Pfingsten
Manfred Pfingsten
 
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11.Sep.05 22:35

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   20 Guten Abend,

ich habe bzgl. meiner Frage zu Kontakt 40 nochmals in Internet gesucht.
Zur Säurehaltigkeit habe ich keine Angaben gefunden, ausser, dass es eine gute Materialverträglichkeit mit allen Metallen haben soll.
Kontakt 40 ist ein dünnflüssiges Kriech- bzw. Schmieröl.
Auf jedenfall habe ich damit erfolreich die am Lautstärkepoti befestigten klemmenden Ein/Aus-Drehschalter wieder gangbar gemacht.

Freundliche Grüße
Manfred Pfingsten
Johannes Bernhauser
Johannes Bernhauser
 
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19.Apr.06 07:35

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   21 Ergänzung meines Beitrags zu dem Thema:
Mein Vorrat ist aufgebraucht, und nun habe ich in Wien ebenfalls keinen Tetrachlorkohlenstoff mehr bekommen. Ich bin auf Perchlorethylen umgestiegen, das ist frei erhältlich und wirkt, soviel ich bis jetzt sehe, genauso gut.
Rückstände von Kontakt 60 lassen sich damit problemlos auswaschen. Auch der Preßstoff-Test war ok (Isoliermaterial, in das die Kontaktzungen eingebettet sind, bleibt isolierend).
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Bernhauser
Daniel Doll
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19.Apr.06 09:07

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   22 hallo zusammen,
wie herr hauf schon angemerkt hat eignet sich zum "nachspülen" kontakt wl. ich benutze wl schon seit vielen jahren mit sehr guten erfahrungen.es kann auch im haushalt als reiniger benutzt werden wo andere mittel versagen.(kunststoffe, glas, metall etc.)

gruss, daniel doll

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Arno Ehlscheid
Arno Ehlscheid
 
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20.Apr.06 13:41

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   23
 

Hallo,

dieses Thema ist äusserst interessant bzw. wichtig und hilfreich, danke! Auch ich habe Kontakt 60 schon häufiger ohne Nachbehandlung angewendet und möchte mich der Frage von Herrn Pütz anschliessen. Gibt es Erfahrungen hinsichtl. erst späterer Nachbehandlung mit z.B. Kontakt WL? 
Obwohl ich sehr häufig Tuner Spray von Kontakt einsetze sowie das für Röhrensockelkontakte  und Poti's speziell bei "Tube Amp Doctor" in Worms www.tubeampdoctor.com
erhältliche DeoxIT-Spray, bin ich nun schon etwas besorgt um die mit Kontakt 60 behandelten Geräte. Werde diese jetzt mal daraufhin kritisch untersuchen.

Gruß
Arno Ehlscheid

This article was edited 20.Apr.06 13:50 by Arno Ehlscheid .

Björn Wieck
Björn Wieck
 
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20.Apr.06 19:25

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   24 Hallo Herr Doll,

Ich kann Ihre Erfahrungen mit Kontakt WL bestätigen und noch ein Anwendungsgebiet
hinzufügen: Aufkleberreste lassen sich damit einfach und komplett entfernen.
Am einfachsten geht dieses mit einem in WL getränkten Lappen.


Grüße
Björn Wieck
Andre Bryx
Andre Bryx
 
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20.Apr.06 19:43

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   25
 
Auch ich kann mich Herrn Wesemann anschließen und Ballistol wärmstens empfehlen. Ob es einen Unterschied zwischen "Neo" und dem "klassischen" Ballisol gibt vermag ich nicht zu sagen, aber die Reinigungskraft - auch bei Potis - ist mir aus langjähriger Praxis nur in guter Erinnerung. Auch zum Schmieren won Wellen etc. sehr zu empfehlen, da dieses Öl nicht verharzt. Und wenn man sich beim Basteln mal wieder den Handrücken an irgendeinem Blechteil aufratscht - Ballistol drüber und gut ist´s :-) Fast schon ein "Wundermittel" - dafür chemiefrei, natürlich und absolut unbedenklich.
Michael Hellwig
 
 
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20.Apr.06 22:06

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   26 Hallo,

ich habe seit vielen Jahren eine 400 ml Sprühflasche Teslanol Oszillin und kann es nur wärmstens empfehlen! Es beseitig zuverlässig Kratzstörungen an Potentiometern (sofern diese nicht ander Ursachen haben) und hat zudem eine leicht schmierende Wirkung. Es ist sehr sparsam in der Anwendung. Ich benutze es entweder mit dem Sprühröhrchen oder appliziere es mit einer Spritze bzw. Kanüle. Laut "Dosentext" ist es frei von Silikonen, Schwefel, Alkalien und Säuren (pH-Wert 7.0) . Neutral für jede Plastik, unbrennbar, nicht gesundheitsschädlich. Im Wechsel mit Isopropanol beseitigt es auch hartnäckige Kontaktprobleme.

Viele Grüße

Michael Hellwig
Vincent de Franco
Vincent de Franco
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30.May.10 11:14

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   27

Ich habe, in der Vergangenheit ebenfalls zahlreiche Gerätschaften repariert, u. a. dr. Einsatz von Kontaktreinigern, wie Kontakt 60. Anfangs habe ich den CCL von Philips verwendet, mit sehr gutem Erfolg; leider gibt´s den nicht mehr. Dass nach Anwendung von Kontakt 60 eine Nachbehandlung notwendig ist, ist auch mir neu; ein Hinweis auf der Spraydose könnte da nicht schaden, jedenfalls wird zukünftig nachbehandelt. In Einzelfällen hat sich normales Motorenöl (richtig gelesen) recht gut bewährt, u. zwar für hoch belastete Potis, wie z. B. in Dimmern, wenn man an deren Belastungsgrenzen geht. Ballistol stammt nicht aus der Medizin, sondern Waffentechnik und ist dort klassisches Pflegemittel; die Medizin hat das dr. Zufall entdeckt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rudolf Bengesser

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