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loewe-opta: Loewe Super 32 Restauration

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Rüdiger Walz
Rüdiger Walz
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03.Jan.13 22:03
 
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Restauration Loewe Super 32


Einleitung


Der Loewe Super 32 zählt zu den Spitzengeräten des Modelljahres 1932/33. In diesem Jahr begannen viele Radiofirmen in Deutschland Netz-Superhetempfänger auf den Markt zu bringen. Zuvor waren in den 20er Jahren nur wenige spezielle Batterie-Superhetgeräte von einigen Firmen gebaut worden. (z.B. Tefag, Huth, Isaria). Im Gegensatz zu Nachbarländern setzte sich dieses Prinzip bis Anfang der 30er Jahre in Deutschland nicht breit durch. Dies lag auch womöglich an der relativ hohen notwendigen Röhrenzahl, die die Geräte bei den hohen Röhrenpreisen in Deutschland zu teuer machten. Ein Zweikreiser läßt sich bereits mit vier Röhren realisieren, dessen Empfindlichkeit und Trennschärfe bei der Senderdichte in Deutschland ausreichte. Zudem war die durchschnittliche Kaufkraft in Deutschland geringer als in manchen Nachbarländern.


Einzig Stassfurt hatte einen Netzsuperhet (Mikrohet W) bereits für die Saison 1929/30 auf den Markt gebracht und dabei erstmals die neu entwickelte Netz-Doppelgitterröhre REN 704d verwendet. Der Batterie-Vorläufer Mikrohet verwendete 4 Trioden und eine RE 074d als Oszillator- und Mischröhre. Die REN 704d verwendeten nun 1932 auch die meisten anderen Superhetproduzenten mit Ausnahme von Loewe. Loewe hatte für eine spezielle Mischröhre, die 2HMD, eigene Patente und konnte sie so in Deutschland neben den Mehrfachröhren produzieren und einsetzen. Im Gegensatz zur REN 704d, die eine einfache Tetrode war, deren Gitter lediglich mit Antennensignal und Oszillatorspannung zur Mischung belegt wurden bzw. selbst erzeugte, hatte die 2HMD im Innern zwei Tetroden deren erste Gitter ineinander verschränkt waren. Eine Tetrode dient als Oszillator, über die andere wird das Antennensignal eingekoppelt. Das Mischsignal wird an den zusammengeschalteten Anoden entnommen. G. Eisenbarth beschreibt in seinem Buch über Loeweröhren  Details der 2HMD (Prinzipbild verschränkte Gitter, Quelle G. Eisenbarth, erscheint in 2013).

Zu dieser seltenen Röhre im Super 32 kommt eine interessante Schaltung mit separater Röhrezur Regelspannungserzeugung, sowie eine komplizierte Spannungserzeugung mit drei Spulen in der Lautsprecher-Felderregung, davon jedoch unten mehr. Abgesehen von diesen interessanten technischen Details hat das Gerät für mich ein schönes Design.


Der Super 32 war in Deutschland außer mit der Spezialröhre 2HMD mit den Standardröhren RE 034, RENS 1214, REN 904 und RENS 1374d bestückt, die entsprechend dem Lizenzabkommen über Verstärkerröhren zwischen Loewe und Telefunken in Deutschland nicht von Loewe bestückt werden durften. Der Gleichrichter war eine 14 NG (=RGN 1064). Die bekannte Super-Serie von Loewe mit den Mehrfachröhren WG 35 und WG 36, mit den Geräten „Botschafter“, „Patrizier“ und Opta 537W „Schlittschuh“ startete erst zwei Modeljahre später ab 1934/35. Für die Mehrfachröhren hatte Loewe eigene Patente bzw. Lizenzen von Telefunken.


Ich konnte aus dem französischen Raum gleich zwei dieser Geräte erstehen. Sie waren neben der Mischröhre 2HMD mit den in Deutschland kaum bekannten Loewe Röhren LAS 317 (=RENS 1214) (Bild: S32-LAS-317), LA 203 (=REN 904) und LA 109 (=RE 034) bestückt, da das Lizenzabkommen mit Telefunken nicht für Frankreich galt und Loewe in seiner Röhrenfabrik auch Standardröhren hergestellt hat. Das zweite Gerät hatte statt einer LA 203 eine A4110 von Valvo mit originaler Loewe Prüfnummer, allerdings mit dem Aufdruck „Valvo Radio“ (Bild: S32-Valvo-A4110).
Die Geräte waren deutsch beschriftet, trugen aber ein kleines Abziehbild „Importe de Allemagne“ (Bild: S32-Rueckwand; S32-Rueckwand-2). Ebenso waren die Röhren wie üblich mit diesem Aufdruck versehen.
Es ist immer wieder interessant, zwei Geräte einer Serie zu vergleichen und Veränderungen während einer Produktionsserie zu analysieren.

 

Im Gegensatz zum Mende 180W, den ich vor einiger Zeit hier untersuchte, unterschieden sich die Geräte des Loewe Super 32 Nr. 3358 und 4094 nicht signifikant. Äußerlich verschieden ist die Laufrichtung des Furniers der Seitenwände, das beim älteren Gerät senkrecht ist und beim jüngeren Gerät waagerecht. Zudem hat das jüngere Gerät eine Querstrebe im Gehäuse zur Stabilisierung, die beim älteren Gerät nicht vorhanden ist und auch nie vorgesehen war.

Bei beiden Geräten waren die Skalen leider verblasst. Die Druckfarben der Zelluloidskalen sind leider nicht sehr lichtecht und schon ein sonniger Standort zerstört die Farben im Laufe der immerhin nun 80 Jahre. Bei einem Gerät waren Mittel- und Kurzwelle kräftig blau und die Langwellenbeschriftung vollständig verblasst (4094) (Bild: S32-Skala 4094) und beim anderen Gerät waren alle Beschriftungen verblasst und MW und LW hatten sich violett verfärbt (Bild: S32-Skala- 3358).

 

 

 

 

 

 

Bei einer Untersuchung verschiedener Skalen des Super 32 zeigte sich übrigens, dass einige Sendernamenpositionen bei verschiedenen Gräten unterschiedlich waren und nicht genau den Frequenzen entsprachen. (RMorg, Mathias Beyer, Hans Rodt) Das Zelluloid selbst war zum Glück nicht wesentlich geschrumpft und nur leicht wellig. Die Lautsprecherstoffe wiesen Löcher auf, zu leicht kann man sie beim Tragen der Geräte mit den Fingern eindrücken. (Bild: S32-Lautsprecherstoff)

Das Gerät gibt es übrigens in mindestens zwei nachgewiesenen Versionen. Neben den vorgestellten Geräten gab es eine Version mit oben abgerundetem Gehäuse (Archiv des Deutschen Rundfunkmuseums, 32 LO 00 H, Archiv Verlag), die ich vor einigen Jahren selbst besaß. Laut Werbeprospekt gibt es  womöglich noch eine Version ohne Tag/Nacht Schalter in einem kantigen Gehäuse. Das kantige Gehäuse der vorgestellten Geräte wurde übrigens beim Nachfolger „Thule“ weiter verwendet. Der Thule (Modeljahr 1933/34) und der Super 32 sind daher äußerlich nicht zu unterscheiden. Der Thule verwendete allerdings bereits Pentoden RENS 1294 und hat einen Zf-Kreis mehr. Falls Röhren und Rückwand fehlen, kann man das Chassis des Thule auf den ersten Blick nur durch die Abstimmschraube des letzten Kreises neben der Regelröhre RE034 erkennen, die beim Super 32 nicht vorhanden ist.


Die Schaltung


Die Schaltungen der frühen Superhets waren sehr individuell und stecken voller für die damalige Zeit innovativer Überraschungen, bevor sie in der zweiten Hälfe der 30er Jahre durch mehr oder weniger eine Standardschaltung für alle Firmen ersetzt wurden.
Die Hf und Zf-Stufen haben beim Super 32 alle eine Fadingregelung und dafür wurde die erst 1932 neu eingeführte Netz-Regel-Tetrode RENS 1214 (bzw. deren Loewe-Äquivalent LAS 317) eingesetzt. Das Gerät besitzt eine Hf-Vorstufe und dort sitzt in der Kathodenleitung ein „Empfindlich/Unempfindlich“ (Tag/Nacht; Fern/Lokal) -Schalter, der den Kathodenwiderstand der Vorstufen- und der Zf-Röhre überbrückt und damit den Arbeitspunkt der Röhren auf der Kennlinie verschiebt. Dadurch verstärken die Röhren weniger und bei starken Sendern werden die folgenden Stufen nicht übersteuert bzw. nachts werden nur stärkere Sender wahrgenommen und die Zwischenräume zwischen den Sendern sind leiser und störungsärmer. Der Kathodenwiderstand ist entgegen dem Schaltbild als Trimmpotentiometer auf der Chassisrückseite ausgeführt (Bild: S32-Kathodentrimmer).

Man kann dem Gerät also je nach Standort eine höhere oder niedrigere Grundempfindlichkeit geben, die man einfach bei starken Sendern angleicht. Leider liegt mir kein Handbuch mit einer Einstellvorschrift vor. In den im RM.org gezeigten Prospekten vom Super 32 ist der Empfindlichkeitsschalter unterhalb des Wellenschalters wie oben bereits erwähnt übrigens nicht eingezeichnet.
Die folgende Stufe ist die 2HMD von Loewe. Die Oktode AK 1 (trotz „Röhrenfeierjahr“ in 1934) oder Heptode-Triode ACH1 (ebenfalls 1934) als Oszillator und Mischröhre waren 1932 noch nicht erhältlich und man musste sich mit Schaltungen ähnlich wie in den 20er Jahren behelfen. Bessere Geräte hatten eine eigene Triode zur Schwingungserzeugung oder bei billigeren Geräten wurden die Gitter einer Verstärkertetrode (z.B. REN 704d oder auch RENS 1204) mehrfach missbraucht um Schwingung und Mischung zu gewährleisten. Als Mischröhre wird vielfach in frühen Supern die Doppelgitterröhre REN 704d eingesetzt, wobei Oszillatorschwingung und Hf Schwingung den verschiedenen Gittern zugeführt wurden oder eine Gitter-Kathodenstrecke zusätzlich zur Erzeugung der Oszillatorschwingungen verwendet wurde. Nur wenige hatten einen Kurzwellenbereich.


Die 2HMD war der erste Schritt in die Richtung kombinierter Oszillator-Mischröhren mit zwei Systemen. Es handelt sich um zwei Tetroden in einem Glaskolben, deren erste Gitter aber über einer gemeinsamen Kathode ineinander geschachtelt sind. Da Schirmgitter, Anoden und Kathoden letztlich parallel geschaltet sind, und die Gitter zwangsweise auf die beiden parallelgeschalteten Kathoden wirken, erscheint die Röhre nach außen wie eine normale Tetrode. Es keimt schon der Verdacht auf, dass diese Konstruktion eher zur Umgehung von Telefunkenpatenten gedacht war. Dennoch ist sie sogar für den Kurzwellenbereich geeignet, der bei frühen Supern selten vorkam und wenn, dann oft als Geradeausempfänger geschaltet war, da die Tetrodenschaltung hier offenbar versagte. Eine Tetrode in der 2HMD dient zur Verstärkung und Mischung zur Zf, die andere erzeugt die Oszillatorschwingung. Die Zf wird in einer weiteren RENS 1214 verstärkt und in einer REN 904 in Anodengleichrichterschaltung demoduliert und über den Lautstärkeregler der Endröhre RENS 1374d zugeführt. Die „Kraftpentode“ mit satten 2½ Watt Sprechleistung und die Einrichtung eines Tonblendeschalter erschienen in einem damaligen Werbeprospekt den Schreibern erwähnenswert! Im Vergleich zu heutigen Stereoanlagen zeigt sich der Entwicklungssprung.


Im Kurzwellenbereich wird die erste Hf-Röhre überbrückt und das Signal direkt in die 2HMD eingespeist. Gleichzeitig wird die Regelspannung für die 2HMD abgeschaltet (siehe Lange Nowisch Schaltung, Schalter in KW Stellung gezeichnet), vermutlich um die Sendereinstellung im KW Bereich zu erleichtern. Da das Gerät keine KW-Lupe hat, liegen die Sender sehr dicht beieinander. Eine Fadingregelung mit Zeitkonstante würde die Sendereinstellung erschweren, bevor die Verstärkung wieder maximal ist hat man den Sender bereits „überfahren“. Ebenso wahrscheinlich ist, dass es durch die Regelspannung zu Frequenzverschiebungen kommen könnte.


Im Nf Teil gibt es noch einen Drehschalter der sowohl zur Klangeinstellung (ohne/ mit Höhen) als auch zur Umschaltung auf Tonabnehmer dient. Der Klang wird durch einen Kondensator 1,5 nF in der Anodenleitung gegen Kathode beeinflusst.
Interessant und mir aus anderen Geräten nicht bekannt, ist die Verwendung eines Lautsprechers mit drei Feldspulen. Am Netzteil, das aus zwei 8µF (oder nach anderen Schaltplänen 8 + 6 µF) Elektrolytkondensatoren und einer im negativen Zweig liegenden Drosselspule von 340 Ohm besteht, liegen ca. 330 V Gleichspannung an. Sie dient über entsprechende standardmäßige Spannungsteiler für die Versorgung des Demodulators REN 904 und der Endröhre RENS 1374d. Die Gittervorspannung der Endröhre wird durch einen Kathodenwiderstand von 600 Ohm, überbrückt mit einem 2µF Kondensator, erzeugt. Kritisch ist hier der 1 µF Kondensator für die Gittervorspannung, der an ca. 250 V liegt und andererseits vor dem Kathodenwiderstand am Minuspol des Netzteiles. Ebenso der 2 nF Kondensator in der Anodenleitung der Endröhre. Der 1 µF Kondensator ist Bestandteil des Blockkondensators, der wie unten beschrieben Leckströme aufweist und gequollen ist. Diese Leckströme addieren sich zu den Kathodenströmen der Endröhre und überlasten den Kathodenwiderstand. In einem Gerät war er angebrannt, im anderen bereits früher ersetzt worden.


Die drei Lautsprecher-Feldspulen 6, 7 und 5 kOhm (von + nach -) liegen nun an den 330 V des Netzteiles als Spannungsteiler. Der Erregerstrom beträgt also mindestens 18 mA, hinzu addieren sich die Versorgungsströme der Röhren. Nach der ersten Spule (6 kOhm) zweigt die Schirmgitterversorgung der Hf-Röhren ab, die zweite Spule (7 kOhm) führt zum Chassis, an dem auch im Gegensatz zum Nf-Verstärker die Kathoden des Hf-Teiles liegen. Die Schirmgitterspannung beträgt rund 90 V. Die dritte Spule (5 kOhm) führt vom Chassis zum negativen Pol des Netzteiles, an ihr fallen nochmal ca. 125 V ab, was mehr ist als an der 7 kOhm Spule, aber sie wird zusätzlich von den Kathodenströmen der Hf Röhren durchflossen. Der Minuspol des Netzteiles liegt also 125 V negativer als das Chassis des Gerätes, an dem die Kathoden der Hf-Röhren liegen. Diese negative Spannung wird nun mit Hilfe einer extra Röhre (RE 034 bzw. Loewe  LA 109) für die Regelspannungserzeugung für den Hf-Verstärker genutzt.

Im Bild (Bild: Regelstufe) habe ich die Regelspannungserzeugung separat heraus- und umgezeichnet.
Das umgezeichnete Schaltbild der Regelröhre zeigt eine Anodengleichrichterschaltung. Der Anodenstrom der Röhre schwankt mit der am Gitter zugeführten Hf und lädt die Kette bestehend aus 0,5 µF und 0,26 µF Kondensatoren auf. Dieser krumme Wert von 0,26 µF erzeugt offenbar die Zeitverzögerung, die die Loewe-Ingenieure für dieses Gerät erreichen wollten. Er war leider in beiden Geräten ersetzt worden. Die am Anodenwiderstand von 1 MOhm

erzeugte Regelspannung gegen Chassis wird über 0,1 MOhm den Gittern der Hf-Röhren zugeführt. Man erkennt nun den Sinn des aus den drei Feldspulen gebildeten Spannungsteilers (Bild: Spannungsteiler). Da die Regelröhren nur mit geringem Anodenstrom betrieben werden (1 MOhm Anodenwiderstand) ist hier häufig eine leichte Regenerierung der Kathoden notwendig.


Restauration

Gehäuse


Der Lack der Gehäuse war nur leicht rissig und relativ gut erhalten. Bei einem Gerät war er an der vorderen rechten Rundung abgeblättert. Ich entschied mich für leichtes Anschleifen und Überpolieren mit Schellack. Diese Methode hat zwei Vorteile: Erstens sehen die Geräte nicht so „neu“ aus, sondern behalten ihren alten Charakter und zweitens ist diese Methode reversibel, da Schellack sogar schon alkohollöslich ist. Die Oberfläche wird je nach verwendetem Lack und Poliergrad mehr oder weniger glänzend. Die Rundung des einen Gerätes musste etwas mehr angeschliffen werden und daher mit Lackbeize leicht nachgedunkelt werden, da sonst das Holz zu hell wäre im Gegensatz zur unversehrten Rundung. Das Bild zeigt die Rundung vor der Retusche, rechts danach. 

Ein Gerät zeigte auf der Oberseite einige leichtere Lackschäden. Um eine gravierende Änderung der Tönung zu vermeiden, wurde nur leicht angeschliffen und mit Schellack poliert.
Beim Aufpolieren der Frontseite muss man erfahrungsgemäß bei Loewe-Geräten aufpassen. Die wunderschön symmetrische Wurzelholzmaserung ist zumindest teilweise gemalt. Achtung: Zu starkes Abschleifen lässt sie verschwinden!

 

 

 

 

Die Lautsprecherstoffe stellten sich als sehr brüchig heraus und ließen sich nicht zur Reinigung aus den Gehäusen entfernen. Da ich die originalen Lautsprecherstoffe aber erhalten wollten, habe ich sie mit einem braunen groben Stoff hinterlegt (Bild: S32-Lautsprecherstoff-Hinte) und die Löcher mit kleinen Tropfen wasserbasierten Klebstoff fixiert (Bild: S32-Lautsprecherstoff-Klebe). Auf eine Reinigung habe ich verzichtet.

Die Zierblenden für die Skalenöffnung und Wellenschalteröffnung wurden demontiert und mit warmer Seifenlauge und einer Zahnbürste zusammen mit den Knöpfen gereinigt. Leider war eine Schalterblende beschädigt und unfachmännisch geklebt. Durch die vorherige Klebung konnte die Blende nicht mehr ganz lückenlos zusammengefügt werden. Sie wurde mit Epoxidharz repariert. Während des Abbindens des Epoxidharzes wurde die Blende mit einem Eisstil und Heiskleber fixiert. Die Fixierung wurde anschließend wieder entfernt.  (Bilder: S32-Schalterblende1-3).

 


Anschließend waren die Gehäuse wieder ansehnlich (siehe Fotos unten).


Chassis


Die Chassis der beiden Loewe Super 32 bestehen aus Aluminiumblech, waren zwar stark verschmutzt, aber offensichtlich trocken gelagert worden. Sie wurden mit Waschlauge, Brennspiritus und Petroleum mit Hilfe von Pinsel, 1000 Wattestäbchen, Pfeifenreiniger und Zahnbürste gereinigt. Vor allem die Aluminium-Abschirmtöpfe der Spulen und deren Deckel mit rauer Oberfläche werden durch Einweichen in heiße Vollwaschmittellauge wieder blitzblank (Bild: S32-Abschirmtoepfe).

An die Zelluloidskalen ging ich nicht heran, sie waren nicht sehr verschmutzt und die Schrift war schon blass genug. Hier sollte man unbedingt Vorsicht walten lassen: Lieber eine leicht verschmutzte Skala mit Schrift, als die Schrift mit unvorsichtigen Reinigungsversuchen ganz zu zerstören. Allenfalls in den Schriftzwischenräumen den gröbsten Schmutz mit einem leicht angefeuchteten Wattestäbchen entfernen.
 

Kondensatoren


Beide Geräte waren bereits früher repariert worden. Bei Nr. 3358 war ein Netzelko ersetzt worden und später waren zwei moderne axiale Elkos eingebaut worden, aber die alten Becherelkos  an ihrem Platz belassen worden. Das war bei Nr. 4094 leider nicht der Fall: Beide originalen Elkos fehlten und zwei moderne axiale Elkos waren unter dem Chassis eingebaut worden.  Nr. 4094 wies allgemein mehr Reparaturen als das ältere Gerät auf. Fast alle Pappkondensatoren waren durch französische Kondensatoren der 40er/50er Jahre ersetzt. Beim älteren Gerät waren noch alle vorhanden, aber bei beiden fehlte der 0,26 µF Kondensator im Regelspannungsnetzwerk. Das Netzwerk reagiert empfindlich auf Leckströme von Kondensatoren, allerdings sind die Spannungen dort normalerweise sehr gering. Hier liegt der 0,26 µF Kondensator allerdings über den 1 MOhm-Widerstand in der Anodenleitung der Regelröhre an 125 V in und kann durch Leckströme die Regelspannung stark beeinflussen (Siehe Regelspannungsschaltung oben).


In beiden Geräten war der zentrale Blockkondensator aufgequollen und sein Gehäuse geplatzt. Ich entschied mich daher, den Kondensator innen neu zu bestücken. Alle anderen Kondensatoren sind Loewe-Glaskondensatoren, so wie die meisten Widerstände, die, sofern sie nicht überlastet wurden, alterungsstabil sind. Ausnahmen sind neben dem Kathodenwiderstand der Endröhre, der aus Widerstandsdraht in einer Rüschschlauchhülle besteht die Kathodenwiderstände der Hf-Röhren incl. der 2 HMD. Im jüngeren Gerät war der Kathodenwiderstand der RENS 1374d ersetzt, im Älteren offensichtlich thermisch sehr belastet worden (Bild: S32-Chassis-k-R.jpg).

Der 2nF Kondensator war von der Anode zur Kathode der RENS 1374d war als Ursache ebenfalls verdächtig, erwies sich aber als in Ordnung.  Die originalen Endröhren fehlten in beiden Geräten. In einem war eine RENS 1374d von Philips eingesteckt. Ebenso ein Philips-Gleichrichter, was für den französischen Raum natürlich nicht ungewöhnlich ist.


Der Blockkondensator


Der Blockkondensator war in beiden Geräten gleichermaßen gequollen und aufgeplatzt (Bilder: S32-Blockkond-vR-3358; S32-Blockkond-vR-4094.jpg). Durch Risse in der Vergussmasse dringt Luftfeuchtigkeit in den

Kondensator ein und wird vom leicht hygroskopischen Paraffin aufgenommen. Dadurch wird das Isolierpapier leicht leitfähig und der Kondensator erwärmt sich im Betrieb. Die Aufheiz- und Abkühlzyklen während der Gebrauchsphase verstärken den Effekt, bis sich der Kondensator so erhitzt, dass die Wickel aufquellen und das Gehäuse auseinanderdrücken. (Bild: S32-Blockkond1; S32-Blockkond2) Auf den Bildern sieht man die Wickel, vor allem der Linke ist gequollen, hier liegt die Schirmgitterspannung der Endröhre von 250 V an. Sein Leckstrom hat u.U. auch dazu beigetragen, dass in beiden Geräten der Kathodenwiderstand der RENS 1374d angebrannt bzw. schon ersetzt war. Die graue Pappe auf dem ersten Bild war zwischen Kondensator und Chassis eingelegt.

Auf dem zweiten Bild ist der Aufbau eines solchen Kondensators gut zu erkennen. Die Wickel sind teilweise durch paraffingetränkte Pappe voneinander getrennt und das Gehäuse ist, wie vielfach zu finden, mit  rotem mit einem Kunstharz getränkten Pappkarton ausgekleidet. Ich lasse ihn meist im Gehäuse, er verhindert unbeabsichtigte Kurzschlüsse des neuen Innenlebens mit dem Gehäuse. Im nächsten Bild (Bild: S32-Blockkond3.jpg) wurde die Deckschicht aus Bitumen kalt entfernt. Da sie spröde und rissig war, ging es hier gut und die Verdrahtung ist gut sichtbar und erhalten. Meist benötigt man ein Heißluftgebläse und muss die Drähte zur Schaltungsaufnahme mühsam suchen. Zum Herausziehen der Wickel wird der Kondensator im Backofen oder mit einem Heißluftgebläse auf ca. 50 °C erwärmt. Hierbei vorsichtig zu Werke gehen, da das Blech mit Silberfarbe lackiert ist, die bei zu hoher Erwärmung blasig werden kann. Das Wiederverlöten des Gehäuses ist daher ebenfalls nicht zu empfehlen. Unter der Hitze eines entsprechend großen Lötkolbens verbrennt die Farbe oder wird unschön braun. Schmelzkleber tut es ebenso gut.

Die Verschaltung des Blockkondensators ist anbei (Blockkondensator-Sch.jpg) gezeigt und man benötigt nicht für alle Kondensatoren hochspannungsfeste Typen. Das nächste Bild zeigt das neue Innenleben, dass einfach an die Deckplatte gelötet wird (Bild: S32-Blockkond4.jpg). Etwas Schmelzkleber sorgt zusätzlich für festen Halt, ebenso fixiert er die Platte wieder im Gehäuse und sie ist im Bedarfsfall leicht wieder zu entfernen. Im eingebauten Zustand sehen Sie, dass Sie nichts sehen. (Bild: S32-Blockkond5.JPG)

 

 

 

 


Elektrolytkondensatoren


Bei beiden Geräten waren die Becherelkos ersetzt worden. In einem fehlten die Originale ganz, im anderen war ein Original noch vorhanden, der andere Becherelko war französischen Ursprungs ca. 1940er-Jahre jedoch beide abgeklemmt und durch moderne Typen ersetzt. (Bild: S32-Elko-vR.jpg)

Durch Regenerierung konnte der verbliebene originale Becherelko zwar auf 10 mA Leckstrom gebracht werden, was für einen Elko akzeptabel ist, allerdings zeigte sich später bei der Inbetriebnahme, dass seine Kapazität zu gering war. Es stellte sich nicht die richtige Anodenspannung von ca. 350 V am Kondensator ein. Am zweiten Platz wurde eine ähnliche Type als Attrappe montiert, jedoch leider nicht mehr funktionsfähig (Bild: Loewe 32 Chassis o-nR1 3358.jpg). Zwei moderne kleine Elkos á 10 µF/350 V wurden einer unter der Lötleiste des Gerätes versteckt und der andere unter der Lötleiste des Trafos (siehe Pfeile) und der Kabelbaum neu gebunden (Bild: S32-Elko-nR.jpg). Im anderen Gerät mussten leider zwei ähnliche, nicht funktionsfähige Becherelkos als Attrappen montiert werden um den leeren Platz wieder auszufüllen (Bild: Loewe-32-4094-Ch-o-nR.jpg).

Eigentlich sollte man nicht-funktionsfähige Elkos entleeren, da bei Undichtigkeiten das Chassis korrodieren kann. Ich gebe zu, das ich das nicht immer mache, obwohl man den Kondensator durch zwei kleine, unauffällig Löcher 2 mm oben und unten entleeren und durchspülen kann.


Rollkondensatoren


Die Rollkondensatoren gehören zur häufigsten Fehlerquelle in alten Radiogeräten. In den 20er-50er Jahren versagte die Papierisolation durch Feuchtigkeit, später in den 50er-70 er Jahren kam es zu Durchschlägen bei den neuen Kunststofffolienkondensatoren, oder die Folie veränderte sich und die Kondensatoren nehmen erst an Kapazität zu und verlieren sie anschließen vollständig. Dies geschieht vor allem bei den silbergrauen WIMA Rollkondensatoren. Ausnahme der 20er und 30er Jahre sind neben Glimmerkondensatoren die in Glas eingeschmolzenen Kondensatoren der Firma Loewe, jedoch hat diese Technologie eine Kapazitätsgrenze. Kondensatoren von > 10 nF sind im Super 32 auf Basis der Standardtechnik hergestellt: ein Papier-Aluminiumfolie-Wickel in einem Pappröhrchen. Auch die empfindlichen Entstörkondensatoren sind leider Papierwickel, hier aus Sicht der Trafosicherheit glücklicherweise vor dem Trafo angebracht, jedoch liegt bei Durchschlag die Erdbuchse u.U. an der Phase des Elektrizitätswerkes! Ich habe sie einfach einseitig abgelötet, ein negativer Effekt ist dadurch nicht feststellbar.
Einzelne Kondensatoren an kritischen Stellen, wie z.B. der Gitterkondensator der Endröhre wurden mit 300 V getestet. Die Leckströme lagen jeweils bei einigen µA, was akzeptabel ist. Ich bin ein Gegner des „Decappen“ d.h. kompletten Ersatz aller Kondensatoren gegen neue, da ich den Originalzustand so weit wie möglich erhalten möchte, vor allem bei Geräten, die nicht für den täglichen Gebrauch gedacht sind. Eine Spannungsanalyse später zeigte, dass ich mit meiner Einschätzung richtig lag. Im älteren Gerät musste kein weiterer Kondensator ersetzt werden. (Bild: Loewe 32 Chassis u-nR4 3358.jpg)

Im unteren Teil der Lötleiste sind die Kondensatoren in den Kathodenleitungen der RENS 1214 und 2HMD angeordnet (siehe Bild: S32-Loetleiste.jpg zum Gerät hochgeladen). Hier liegen nur geringe Spannungen an und die Kondensatoren liegen parallel zu 3 kOhm, 400 Ohm oder 160 Ohm Widerständen. Leckströme getestet bei 300 V im µA-Bereich spielen hier also keine Rolle. Hier zeigten sich übrigens Abweichungen zum Lange-Nowisch Schaltbild und auch dem 2. Schaltbild im RMorg. Der Kathodenwiderstand der ersten RENS 1214 ist in beiden Geräten original 400 Ohm und nicht 200 oder 2000 Ohm, wie in den Schaltbildern und der Kathodenwiderstand der 2HMD ist in beiden Geräten original 160 Ohm und nicht 700 Ohm, wie eingezeichnet. Das korrigierte Schaltbild ist entsprechend hochgeladen. Die 2HMD arbeitete testweise übrigens auch mit einem 700 Ohm Kathodenwiderstand einwandfrei.
Der Kondensator von 0,1µF im Regelspannungsnetzwerk zeigte ebenfalls bei 300 V Testspannung einige µA Leckstrom, da aber nur geringe Spannungen anliegen und nur ein 100 kOhm Widerstand vorgeschaltet ist, spielt das hier auch keine Rolle. Später zeigte sich, dass hier bei einem starken Sender ca. -20 V an den Gittern der Regelröhren anliegen, bei schwachen Sendern ca. – 2 V.


Weitere Reparaturen


Der Super 32 besitzt in der Kathodenleitung der ersten Hf-Röhre einen „Empfindlich/Unempfindlich“ oder auch „Tag/Nacht-“ oder „Fern/Lokal“- Schalter genannt. Der regelbare Kathodenwiderstand dieser Röhre wird hierzu überbrückt und die Gittervorspannung dadurch herauf- oder heruntergesetzt. Der Kathodenwiderstand ist übrigens entgegen dem Schaltbild als Trimmpotentiometer auf der Chassisrückseite ausgeführt (siehe Bild oben). Durch die Regelcharakteristik der RENS 1214 wird dadurch der Arbeitspunkt in einen weniger steilen Teil der Kennlinie verschoben und die Röhre ist weniger empfindlich. Übersteuerungen der folgenden Stufen beim Ortssender werden dadurch vermieden bzw. bei der Senderwahl sind vorzugsweise starke Sender zu vernehmen und die Senderzwischenräume sind störungsfreier. Es handelt sich um einen Dreh-kipp-schalter. Ein Schalter hatte Kontaktprobleme und in einem war offensichtlich die Feder der Schaltwippe gebrochen.

 

 

 

 

 

 

Er mußte also zerlegt werden. Nach Aufbohren der Nieten war wie vermutet die Feder gebrochen und zusätzlich noch der obere Teil der Kontaktrollenführung abgebrochen, aber noch vorhanden. Deutlich ist auf den Bildern die gebrochenen und umgeklappte Führungsgabel der Kontaktrolle zu sehen (Bild: S32-Kippschalter1.jpg; S32-Kippschalter2.jpg; S32-Kippschalter3.jpg). Mit Hilfe einer gekürzten Kugelschreiberfeder und Epoxidharz konnten die Schäden behoben werden. Der Schalter wurde wieder zugenietet und funktioniert einwandfrei (Bild: S32-Kippschalter4.JPG).

 Der andere Schalter hatte Kontaktschwierigkeiten und das ausgerechnet in der „Empfindlich“-Stellung, die man beim dünner werdenden Sendernetz heutzutage dringend benötigt. Er ist dicht verschlossen, so dass mit Tunerspray nichts zu machen war. Es musste je ein 1-mm-Loch oben und unten in das Schaltergehäuse gebohrt werden und dann konnte der Schalter durchgespült werden. (Kein Kontaktspray, das führt langfristig zu Korrosion)

Inbetriebnahme


Das Gerät könnte man glatt für eine Loewe-Reklame nutzen. 80 Jahre alt, einschalten und es ging sofort! (Natürlich über einen Trenn-Regeltrafo)Trennscharf und empfindlich empfing das Gerät 3358 abends auf allen drei Wellenbereichen etliche Sender. Ein Nachabgleich der Zf- oder Vorstufenkreise war nicht notwendig. Die Konstruktion der Kreise ist sehr robust (Bild: S32-Spulensatz.jpg). Ähnliches hatte ich schon früher mit einem anderen Gerät erlebt. Luftspulen und Glimmerkondensatoren in den Kreisen verändern sich mit der Zeit nicht oder nur kaum (Bild: S32-Spulensatz2.JPG).


 Da der Wellenschalter krachte, musste er gereinigt werden. Die im Schaltplan eingezeichneten Schalterebenen sitzen unten in den Spulentöpfen und sind erst nach Abnehmen der Spulenhauben zugänglich (siehe Bild oben). Sie wurden mit Pinsel, Petroleum und Tunerspray gereinigt und die Wellen leicht eingeölt.
So praktisch Kontaktfedern auf den Fassungen für die Seitenanschlüsse der Röhren 2HMD und RENS 1374d sind, so anfällig sind sie für Kontaktfehler. Sowohl die Federn, als auch die Seitenschrauben an den Röhrensockeln müssen mit einem Glasfaserpinsel sorgfältig gereinigt werden.
 

Der Klang/TA-schalter scheint ein Schwachpunkt des Gerätes zu sein. In einem der Geräte war er von einem Vorgänger dick mit einer Art Schmierfett versehen worden. In beiden Geräten funktionierten die Kontakte nicht mehr einwandfrei. Intensive Reinigung mit Petroleum, Kontaktspray und Nachspülen mit Tunerspray war notwendig (Bild: S32-TA-Schalter.jpg). Die Schalter haben drei Schalterstellungen und rasten nicht sehr deutlich ein, was wohl auch teilweise zum Überdrehen geführt hat. In der Stellung „TA“ sind ohne angeschlossenen Plattenspieler teilweise noch starke Sender allerdings mit Brummen zu hören, was u.U. beim Nutzer zu Verwirrung führt.

Die Empfangsleistung bei beiden Geräten ist erstaunlich. Tagsüber können im Frankfurter Raum problemlos an einer aktiven Rahmenantenne oder mit einer Hochantenne ca. 6 Sender auf MW und 3 auf LW empfangen werden. Selbst auf KW sind einige Sender hörbar, hier ist die Einstellung wie oben erwähnt jedoch schwierig, da die Sender alle dicht beieinander liegen. Auf der Skala wird ein Bereich von 5,9 MHz bis 15,8 MHz (19-51m) überstrichen, die Radiobänder sind daher nur wenige mm breit, was man auf der Skala auch durch eine Häufung von Stationsnamen an wenigen Stellen sieht (siehe Skalenbilder). Nachts hört man die übliche Kakophonie der glücklicherweise immer noch zahlreichen LW, MW und KW Sender.

Hinweis


Die in der Schaltung und den Abbildungen der Lötleiste und der Lautsprecheranschlüsse angegebenen Spannungen sind gerundete Mittelwerte aus den beiden Geräten. Da sie im Laufe der Restaurierung gemessen wurden, können leichte Widersprüche zwischen den Bildern entstanden sein. Ich habe versucht sie soweit wie möglich zu korrigieren und bitte um Entschuldigung, falls die Werte trotzdem noch widersprüchlich sind. Sie sollen auch nur zur Orientierung dienen. Wirkliche Referenz könnten nur Loewe Werksangaben sein.

 

 

 

 

This article was edited 05.Jan.13 15:28 by Rüdiger Walz .

  
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