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marchettiw: ZEQ-662N; Elektronisches Frequenz- und Z

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Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
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02.Apr.13 17:56

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Radiogeräte mussten bei Temperaturänderungen unter minimalen  kleinen Frequenzabweichungen bleiben. Im Bereich zwischen 25°c bis 40°C sollte die Temperaturdrift weniger als eine Kanalbreite ausmachen. Im MW Bereich also < 9 kHz bleiben.

Das wurde mittels eines Heraeusofens, der das Gerät aufnahm, gemessen. Das dauerte einuge Stunden bis das thermische Gleichgewicht eingestellt war, da man ja z.B. in 5°C Schritten die Temperatur erhöhte.

Bis 1965, ohne den ZEQ-662N hatten wir einen R&S Frequenzmesser mit Skala auf Basis von Überlagerungspfeiftönen, also Schwebungen zwischen dem R&S Gerät und dem Oszillator des Empfängers gemessen. Es war immer sehr mühsam, da die Berechnung der Abweichung immer mittels Division mit Differenzbildungen zu tun hatte. Alles mit Methoden auf Papier, wie man es in der Schule gelernt hat. Mit etlichen Stellen hinter dem Komma. Taschenrechner gab es damals noch keine. Der HP35 kam ja erst 1971, glaube ich, heraus.

Dann musste man bestimmen, es gab ja immer einige Kondensatoren im Oszillatorkreis, welcher Temperaturkoeffizient die geringste Drift ergab. Meist war das Material N150 oder N750. Es gab auch P100 Kondensatoren. N750 heißt: 750 e-6 pf/°C Temperaturgang. N für negativ. Printplatten und Spulen hatten meist einen positiven Temperaturgang.

Auf Kurzwelle war das sehr oft schwierig die Anforderungen einzuhalten.

Heutzutage ist dies ein Kinderspiel. In meinem Labor, habe ich einen selbst gebauten Zähler aus 1973 der bis 52 MHz geht.

 

This article was edited 08.Apr.13 14:53 by Rudolf Drabek .

  
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