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mende: KSO 1; Katodenstrahloszillograph mit DG9-4spez

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Dietmar Rudolph † 6.1.22
Dietmar Rudolph † 6.1.22
 
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13.Aug.09 17:42

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Die DG9-4spez fällt zunächst im Gerät kaum auf. Es sieht nur so aus, als ob im Schirm ein Loch eingebrannt sei.

Bei einem so alten Oszillographen könnte das ja auch vorkommen. Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, daß es sich um keinen Einbrennfleck handelt, sondern daß die Röhre offenbar absichtlich einen "blinden Fleck" besitzt, wie das nächste Bild zeigt.

(Falls jemand Informationen zu diesem Loch in der Leuchtsubstanz hat, bitte bei der DG9-4spez etwas dazu schreiben!)

Zum Vergleich hier die Bildschirme einer DG9-3 (links) und der DG9-4spez (rechts).

Im Betrieb fällt dieses Loch dagegen kaum auf.

Im nächsten Bild ist die Front des KSO1 gezeigt (mit DG9-3).

Da das Gerät ein Gehäuse aus Holz besitzt, und der Röhrensatz sowie das Typenschild auch den entsprechenden Eindruck erwecken, könnte man das Baujahr auf 1939/40 schätzen. Dem widersprechen aber die eingebauten Kondensatoren, die aus 1945 stammen.

Für ein "Notgerät" aus der unmittlbaren Nachkriegszeit spricht auch, daß im Vertikalverstärker in diesem Gerät mit der Nr. 215 eine EE50 zum Einsatz kommt, während in einem anderen Gerät mit Nr. 176 hier eine EF14 verwendet wird.

Die rote EE50 von Valvo ist hier deutlich zu erkennen.

MfG DR

  
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