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metrawatt: 3P (3 P); Unigor, Intene 1.5V Batterie

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Klaus Eggert
 
 
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04.Apr.09 16:17

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Dieses Multimeter Unigor 3p (Vermutlich aber alle Unigor 1...6) enthält eine 1.5V Batterie für die drei Messbereiche Ohm, kOhmx1 und kOhmx10.

Der Batterietyp ist R-10 (Schon 1965 war dies eine exotische Batterie). Die Batterie befindet sich in einem Fach (21.5mm x ~37mm) unter der abschraubbaren Bodenplatte/Bedienungsanleitung. Mir ist keine passende 1.5V Batterie bekannt.

Als Ersatz kann man eine LR1/E90/Lady/N Batterie (12mm Durchmesser x30.2mm) anpassen: den geringeren Durchmesser durch Isolierschlauch und Klebeband, sowie die geringere Länge durch Unterlagsscheiben, Muttern oder Schraubenfedern ausgleichen.

Bei mir funktioniert diese Anpassung.

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
 
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04.Apr.09 16:48

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Das sollte die gleiche Batterie sein wie auch hier beschrieben.

Die alten Siemens-Multizets hatten auch so eine "halbe" 3V-Zelle.

HDH

Dietrich Grötzer
Dietrich Grötzer
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04.Apr.09 16:57

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Hallo Herr Eggert,

ich habe ein Unigor 1s mit dieser Batterie und aus einer 2R10 zwei R10 gemacht.

Googeln sie einmal nach 3V Stabbatterie 2R10 (z.B. Camelion, Grundig oder Duplex) die es noch gibt. Wenn sie diese Batterie teilen haben sie 2 Stück R10 Batterien. Vor einiger Zeit gab es diese Batterie auch noch bei CONRAD, konnte sie allerdings jetzt im Katalog nicht mehr finden.

Habe auch ein Unigor 4n, hier ist bereits eine normale Monozelle 1,5V Type D verbaut.

MfG Dietrich Grötzer

Dietrich Grötzer
Dietrich Grötzer
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04.Apr.09 17:00

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Unigor 

Hallo Herr Haase,

Sie sind mir zuvor gekommen, beim Hochladen war ihr Beitrag schon da, sorry.

MfG Dietrich Grötzer

Klaus Eggert
 
 
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04.Apr.09 17:46

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Herr Haase, danke für den Hinweis.

Wenn die in Ihrem Link angegebenen Batterieabmessungen mit 19.5mm x 36mm richtig sind würde diese halbe 3V Batterie (Typ 2R10) genau passen.

Somit hat mich der Eindruck getäuscht dass diese Batterie etwa 5mm kürzer war als die früheren halbierten 3V Stabbatterien.

In dem Unigor 3p dass  ich kürzlich geschenkt bekam war aber keine Zink-Kohle Batterie sondern eine korrodierte Spezialbatterie von Leclanché Typ R-10 enthalten.

Vermutlich war diese Spezialbatterie 1965 der Grund zur studentischen Frage "Wo kann man diese Batterie kaufen wenn es schon keine Standard Zink-Kohle Batterie ist" Die ausweichende Anwort des Professors: "Die Batterie muss man nur ganz selten wechseln".

 

Klaus Eggert
 
 
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04.Apr.09 18:13

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Hallo Herr Grötzer

danke für Ihren Beitrag; ich habe mich definitiv wegen der Batterieabmessungen getäuscht.

Ich konnte vor einigen Wochen beim suchen nach "R-10" keine brauchbaren Infos erhalten. Jetzt habe ich auf www.leclanche.ch auch Batterien 2R10 gefunden (wohl Alkaline statt Zink/Kohle).

Möglicherweise waren in den 1960er Jahren die Zink/Kohle Batterien technisch nicht ausreichend sodass hier eine Spezialbatterie zur Anwendung kam.

Jetzt ist mir alles klar, danke für die Tips.

 

  
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