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minerva: Minerva 394U Reparaturbericht

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Johannes Bernhauser
Johannes Bernhauser
 
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14.May.09 10:53

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Das Gerät spielte auf KW recht gut, auf MW und LW war nicht einmal Rauschen zu hören. Der Wellenschalter erwies sich als einwandfrei, also untersuchte ich den Oszillator: Auf MW zeigte das Oszilloskop (ganz schwach angekoppelt), daß das Schwingung etwa in Skalenmitte abriß, auf LW war keine Schwingung nachweisbar.

Die Ursache war ein Kondensator im Hilfsanoden-Kreis der EK2, der seine Kapazität fast völlig verloren hatte. Der Aufdruck lautet 1111 cm - ich habe ihn gemäß der Formel 1 cm = 1,11 pF durch einen Styroflex-Kondensator mit 1,2 nF ersetzt, damit funktioniert der Oszillator wieder einwandfrei.

Solche Ausfälle sind mir bei diesem Kondensatortyp bis jetzt sehr selten untergekommen.

  
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