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Obere Grenzfrequenz?

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Forum » Valves / tubes - Semiconductors » VALVES/TUBES / SEMICONDUCTORS in RADIOMUSEUM » Obere Grenzfrequenz?
           
Michael Schott
 
 
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23.Oct.18 22:36
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Hallo,

wo liegt die obere Grenzfrequenz dieser Heptode? Ich kann in den Datenblättern dazu keine Angabe finden?

Danke im voraus!

LG

MS

Armin Eppinger
Armin Eppinger
 
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09.Feb.19 15:03
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Hallo Herr Michael Schott.

Wissen tu ichs nicht.

Der Grund meiner Antwort : damit Sie nicht so allein sind mit der Frage.

Vielleicht sind wir auch die zwei wenigen , die mit einer DK91 auf UKW etwas probieren wollen.Die Grenzfrequenz könnte in Mhz / dB angegeben sein ,  ist aber in alten Röhrentaschentabellen gar nicht angegeben. Ich habe noch eine Phywe Oszillatorplatine mit RE084 , die original mittels  15 cm langem Drahtbügel + Serienkapazität bei Ukw schwingt. Die DK91 auf UKW schwingen zu lassen , halte ich für kein Problem , welche Rauschzahl sie als Mischer  dabei bringt ... würde mich interessieren.

Es ist gefährlich , sich mit solchen Gedanken zu beschäftigen , denn gerade wollte ich den Abschicken - Knopf drücken , als ich Ihre Idee aufgreifend ... für den heitigen  schönen Samstagnachmittag eine alte RE... als Pendelaudion probieren könnte.

Auf ein frohes Basteln 

Armin Eppinger

 

Peter Gruschka
Peter Gruschka
 
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10.Feb.19 09:06
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Hallo Herr Schott,                                                                                                                        nach meiner eigenen Erfahrung liegt die Grenzfrequenz bei etwa 25 MHz. Deutlich höher liegt die DK92

die bis etwa 50 MHz brauchbar ist. Das sind allerdings meine eigenen Erfahrungen und sind daher nur

als Anhaltswerte zu betrachten.

Mit freundlichen Grüssen

Peter Gruschka.

 

Bernhard Nagel
Bernhard Nagel
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10.Feb.19 16:09
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In der "Funkschau" 3/1952 wird auf Seite 47 die DK92 [zusammen mit der DL94] als neue Batterieröhre vorgestellt. Sie sollte die DK40, eine Oktode mit ebenfalls guten KW-Eigenschaften, mit dem Ziel der Vereinheitlichung ersetzen.

Die Vorteile der DK92 gegenüber der DK91 waren vor allem der mehr als halbierte äquivalente Rauschwiderstand (80kΩ) und der niedrigere Oszillatorspannungsbedarf. Bei Aufteilung auf 2 Bereiche sei die DK92 bis 30 MHz gut einsetzbar. Auf das Kriterium Mitziehen und Oszillator-Ausstrahlung wurde verbessert.

Geräte mit der älteren DK91 hatten einen KW-Bereich bis allenfalls 12...15 MHz, Grundigs "Grosser Boy" 296B-GW reichte mit seinen 3 KW-Bändern 49-41-31m bis gut 10 MHz.

Der FS-Artikel im Wortlaut

Michael Schott
 
 
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10.Feb.19 15:11
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Hallo Herr Eppinger,

Hallo Herr Gruschka,

vielen Dank für die Antworten, damit kommt man doch schonmal weiter.

@Herrn Eppinger: Ich selber baue nichts in der Richtung, da fehlt mir das Wissen. Die Frage wurde hier von einem Kollegen aufgeworfen, der kein Mitglied ist. Ich habe ihm seinerzeit angeboten, im Forum mal nachzufragen. War inzwischen auch fast vergessen, wurde dankenswerterweise von Ihnen wieder aus der Versenkung gehoben.

Der Kollege hat sich einen kleinen Empfänger mit Batterieröhren selbst gebaut, jetzt wollte er ihn evtl. um UKW erweitern, deshalb seine Frage. Ich werde es ihm berichten und fragen, ob er einige Bilder von dem Selbstbau zur Verfügung stellt, die ich hier hochladen kann; das ist sicher für alle interessant.

Nochmals vielen Dank für die Antworten!

Gruß

MS

This article was edited 10.Feb.19 16:53 by Michael Schott .

Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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10.Feb.19 16:00
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Bei Misch-Hexoden ist für UKW sicher der äquivalente Rauschwiderstand Räq der entscheidende Faktor. Und der ist, verglichen mit z.B einer DC90 oder einer DC96 sehr hoch. DC90 & DC96 sind für UKW Mischer vorgesehen.

  • DK91 = 1R5 : Räq = 195 kΩ (Röhren-Taschen-Tabelle 14.A., 1994)

Bei richtigem Aufbau wird man die DK91 da schon noch zum Schwingen bringen. Aber aufgrund des sehr hohen äquivalenten Rauchwiderstandes wird ein Empfänger mit Mischhexode bzw. -Heptode sehr unempfindlich.

Zur Erinnerung: die sehr frühen UKW Radios hatten oft eine ECH11 oder eine ECH41 bzw. ECH42 oder ECH43 als Mischer und das ohne HF-Vorstufe. Da war praktisch nur mit Dipol auf dem Dach in der Nähe eines UKW Senders etwas zu empfangen.

Beim Selbstbau eines UKW-Mischers ist auch das Problem mit dessen Störstrahlung zu beachten.

MfG DR

This article was edited 10.Feb.19 16:32 by Dietmar Rudolph .

Michael Schott
 
 
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10.Feb.19 16:52
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Edit:

Ich muß eine Korrektur einfügen: Es soll heißen KW, nicht UKW, ein Tipfehler meinerseits. Sein Empfänger reicht derzeit bis knapp 7 MHz, er möchte den Bereich bis 30 MHz ausdehnen. Ich bitte meinen Fehler zu entschuldigen.

Da wäre dann die DK92 die bessere Wahl. Herzlichen Dank auch an die Herren Nagel und Rudolph, diese Infos helfen sehr gut weiter. Ich berichte über die weitere Entwicklung.

Gruß

MS

  
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