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philips: Philips 930A Kunterbuntes beim Kultradio

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Manfred Rathgeb
 
 
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12.Mar.20 19:31
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Nein, nicht beim Gerät selbst, auf welches man allerdings nicht einmal eine Vase mit einem bunten Strauß oder einen Rahmen mit dem Bild der Lieben stellen kann. Kunterbunt sind die Typenschilder und bestimmt auch die Zuordnung der Sammlungsobjekte zu den einzelnen Ländern, wie unser Philips-Sachverständiger GV bei seiner unter dem 4.6.2015 gemachten Ablehnung, auch für Frankreich eine Modellseite anzulegen, befürchtete. Die von ihm und Herrn Erb in den Forumsbeiträgen zum Philips Mignon AG2100-D75 im Dezember 2019 angesprochene Systematik für Philips-Neuvorschläge sollte doch auch wenigstens für besondere und zudem vielfach angelegte Radios eingeführt werden, weil gerade bei diesen die Qualität der Anlegung gegenüber den vielen sonstigen Präsentatoren gezeigt werden kann.

Ich habe nun die Typenschilder - soweit einigermaßen lesbar - aller bei uns angelegten und einiger weiterer Geräte erfasst, den 934A, 830A und 834A zum Vergleich, siehe meine Bilder. In der ersten "Spalte" steht  die ID= oder sonstige Quelle, in der zweiten Philips mit einem eventuellen Zusatz, in der dritten "Spalte" die seriell hergestellte Eigennummer des Schildes (mal oben, mal unten oder gar nicht), in der vierten die individuelle Fertigungsnummer und in der fünften (nur beim 930A) der Buchstabe, der in der Nähe des Schildes auf das Chassis eingeprägt ist.

Ginge es  nur nach der Typenbezeichnung ("930A"), so dürfte er nur unter einem und nicht unter sechs Ländern angelegt werden. Es gibt hier nämlich durchweg kein Suffix.

Die Herstellerbezeichnung Philips ist bei allen gleich, zusätzlich steht bei einem Importe de Nederlande, bei zweien Made in Holland, bei einem ist ein D im Kreis angebracht.

Die Eigennummer des Schildes ist meist 2559735, etwas weniger P045965 ( jene mit F am Ende der Individualnummer), England einmal ohne und einmal mit P036700, jenes mit D im Kreis P048626.

Die Individualnummer beginnt mit No oder Nr und endet in der Regel mit einem Buchstaben, nämlich F, C, N, D, P und Z, wobei sich die Buchstaben als Prägung auf dem Chassis wiederholen.

Auffallend ist, daß beim 934A und den meisten 830A und 834A  die Eigennummer des Schildes ebenfalls 2559735 ist. Auffallend auch die ganz aus der Reihe gehenden  Daten bei dem Gerät mit dem D im Kreis. Die Betriebsspannung ist nicht stets  oder nur mit einem Buchstaben geprägt.

Ich bin nun ganz und gar nicht mit dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden, weil ich noch immer nicht weiß, welcher der bereits angelegten Modellseiten ich meinen 930A zuordnen kann. Kunterbuntes hat zwar keine Systematik, aber schön kann es trotzdem sein.

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Mark Hippenstiel
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13.Mar.20 14:43
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Die Codes C, F, N und S (auf dem Chassis) beziehen sich auf die (werksseitige) Ausstattung mit entsprechenden Netztransformatoren. Diese sind austauschbar.

C und F (gelbes Anschlussschema) unterscheiden sich von N und S (rosa) durch eine unterschiedliche Beschaltung für die Auswahl der Netzspannungen.

Freundliche Grüsse
M. Hippenstiel

Manfred Rathgeb
 
 
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15.Mar.20 18:57
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Offenbar wurden bereits werksseitig verschiedene Trafos eingebaut, was zu meinem Bild passt. Der Winkel zum Aufsetzen des Trafo hat eine zweite Bohrung, in der sogar das Gewinde schon  geschnitten ist. Wenn aber die Spannungswerte bei allen Geräten gleich sind, hätte es doch eines gelben und rosafarbenen Anschlußschema nicht bedurft. Eine solche Unterscheidung spricht eher für unterschiedliche technische Werte. Im übrigen hat der Trafo meines  930A  mit  der Seriennummer "1285F", welche auf dem Schild und dem Chassis angebracht ist, außer den abgebildeten  vier Primäreingängen  noch drei weitere ( auf der "Unterseite"), welche in einem Kabelbaum  zusammengeführt Richtung Spannungseinstellung gehen. Die Sekundärseite liegt gegenüber. Als Betriebsspannung auf dem Schild steht wohl ein U (= Universal?), keine Zahl!

Wenn  im Beitag zuvor unter Anschlußschema das Drehschild gemeint ist, so hat dies bei meinem Gerät eindeutig die Farbe weiß, keinesfalls gelb oder rosa (kenne ich aber von anderen Philips), siehe meine Bilder. Im Sichtfenster (Kreis) erscheint der gesamte Bereich (zum Beispiel 218 -  231V), während beim Schaltschema  in etwa der Mittelwert angegeben wird (hier also 225V). 

Mit den vielen Einstellmöglichkeiten in kleinen Schritten passte sich Philips offensichtlich den damals vielfältigen Stromnetzen (auch in der Frequenz) an.  Ob aber mit  den verschiedenen Trafoarten (auch im Eisen/Wicklung etc)  alle  Buchstaben  konform gehen , bliebe nach dem derzeitigen Stand weiterhin fraglich. 

Welches ist die richtige Modellseite für mein 930A? Ohne Mithilfe der Kollegen wird es keine Antwort geben und kunterbunt bleiben.

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Mark Hippenstiel
Mark Hippenstiel
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21.Mar.20 20:54

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Liebe Mitleser,

hier ist mir ein Fehler unterlaufen: es gibt zwar verschiedene Transformatoren im Modell 930A, die genannten Markierungen und Unterschiede beziehen sich allerdings auf die verschiedenen "Trafos" im Modell 930C.

Da bin ich beim Studieren der Dokumentation "verrutscht".

Freundliche Grüsse
M. Hippenstiel

This article was edited 22.Mar.20 10:16 by Mark Hippenstiel .

  
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