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philips: Philips BX 533A oder BX533A BX 533 A

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Wolfgang Holtmann
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Vor einiger Zeit wurde in einem anderen Forum die Funktion der beiden Rahmenantennen in Zusammenhang mit den zusätzlichen Ferrit-Antennen diskutiert. Hat jemand spezielle Kenntnisse oder Erfahrungen mit dieser Ausführung?

Die allgemeine Funktion der genannten Antennenarten ist mir bekannt. 

Hat jemand vielleicht eine Firmenbeschreibung (Prospekt) der verschiedenen Schaltmöglichkeiten des 'Antennenwahl-Schalters' im BX 533A ?

Wolfgang Holtmann

This article was edited 28.Nov.03 07:42 by Ernst Erb .

Iven Müller
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21.Nov.03 18:40

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Hallo Herr Holtmann,

ich habe eben alle mir zur Verfügung stehenden Unterlagen zum Modell geladen.
Allerdings in holländischer Sprache.

viele Grüsse
Iven Müller

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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Hallo Herr Holtmann,

ich kenne zwar nicht diese Diskusion die da woanders lief, aber ganz sicher die Grundlagen der Technik, die in diesem Geraet angewendet wurde.

Ich gebe ihnen hier eine Aeklaerung zu: Ferrit- Antennen wenn vorhanden, wie arbeiten sie oder sind es gar keine? 

Was hat es mit den zwei Rahmen-Antennen auf sich?

Und zum Schluss: was macht der Antennen- Wahlschalter.

Ausserdem gebe ich Hinweise  auf die Technik der Resonanztransfomation wie sie dort angewendet wird.

Das ganze im Zusammenhang mit Ein-Windungsrahmen und Resonanztransformierte -Ferrit -Antennen wie sie in sonstigen Geraeten anwendung finden.

Philetta,  Grundig 60 Uhr, Telefunken Jubilate.

Das alles aus der Sicht eines ex Rundfunkgeraete Entwicklers.

siehe Anlage.

Im Fortgang der Diskussion habe ich den Text nachgebessert.

 

Viel Spass dabei.

hmk

 

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This article was edited 22.Nov.03 21:44 by Hans M. Knoll .

Wolfgang Holtmann
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22.Nov.03 15:30

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Danke Herr Knoll,

für Ihre gründliche Erklärung. Ebenso mein Dank an Iven Müller für den schnellen Schaltbild-Service. Vielleicht ist es noch möglich, das Blatt mit der von H. Knoll erwähnten Fig.7 zu kopieren. Dieses fehlt z.Zt..

Ich habe verstanden, dass keine Ferrit-Antennen eingebaut sind. Nur in der Funktion des Antennenwahlschalters -SKant- sehe ich noch offene Fragen. Übrigens: die Stellung 'nur Aussenantenne' gibt es nicht! Habe mir die 3 Stellungen mal rausgezeichnet:

Stellung 1.

In Grün gezeichnet wird die magn. Komponente des elektromagnetischen Feldes durch die Rahmenantenne II an den Resonanztrafo S18 (für MW) gelegt. Aber gleichzeitig(!) wird von der Aussenantenne die elektr. Komponente (in Rot) an den Fusspunkt von S18a gelegt! Das ist m.E. in der Radiotechnik nicht üblich. Doch könnte ich mir einen sinnvollen Zweck hierfür vorstellen. Bekanntlich hat eine Rahmenantenne (oder Ferrit-) zwei Empfangsrichtungen. Um ungewünschte Sender bestmöglich unterdrücken zu können, wäre nur eine Empfangsrichtung wünschenswert.

In der Peiltechnik benutzt man hierfür einen Trick, um diese Zweideutigkeit zu eliminieren. Es wird (wie in der BX 533A Schaltung) dem Signal von der Peilantenne (magn. Komponente) ein Teil der z.B. durch eine Stabantenne aufgenommenen elektr. Komponente addiert. Vorher muss man (mit einem Phasenschieber) die 90 Grad Phasendrehung der beiden Komponenten im Raum ausgleichen. Somit wird eine Richtung mehr oder weniger unterdrückt! Aber ob Philips das beabsichtigte? Darum wäre die originale Funktionsbeschreibung von Philips selbst interessant!

Stellung 2. (eins nach links)

Die Aussenantenne wird über SKant 8 > 9 an Masse gelegt. Nur Rahmen I ist via SKant 4 > 7 zur S18 in Betrieb!

Stellung 3. (zwei nach links)

Auch hier ist die Aussenantenne über SKant 10 > 9 an Masse gelegt. Jetzt ist nur der Rahmen II via SKant 6 > 7 mit S18 verbunden.

Wolfgang Holtmann       

Hans M. Knoll
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22.Nov.03 17:09

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Hallo H.Holtmann,

Ihr Text: Aber gleichzeitig(!) wird von der Aussenantenne die elektr. Komponente (in Rot) an den Fusspunkt von S18a gelegt! Das ist m.E. in der Radiotechnik nicht üblich

Diese Art der Antenneneinkopplung zusaetzlich zu Rahmen oder Ferrit- Antenne,

finden Sie in jeder Philetta mit FA, nur der Schalter Aussenant. ein/ aus fehlt! 

Oder beim Schwestergeraet BX534A mit Ferrit- Antennen

Anlagen: 534A_14_FAnt, 534A_14- circuit 

 

 

Diese Schaltung nennt sich Stromeinkopplung oder Fusspunkt Kopplung.

Das ist die Umkehrung des "Collins- Filters"  Ein pi-Kreis mit 3nF, Spule und Drehko.

Wenn Sie mit einer Schaltung die mit einer induktiven und einer  kapazitiven Kompomponente arbeitet eine Herzfoermige Richtkeule ereichen wollen, muessen Sie wie Sie sagten die Phase und den Betrag der Kapaz. Antenne schieben koennen, ausserdem  die Magn. Antenne um 360° drehen, sonst gibt das ja keinen Sinn. Das Minimum geht ja sonst nur in eine Richtung.

Gruss Knoll.

PS: als Anlage das Blatt 18 der techn. Daten BX533A

 

 

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This article was edited 23.Nov.03 18:55 by Hans M. Knoll .

Wolfgang Holtmann
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24.Nov.03 12:50

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Guten Tag Herr Knoll                                          

Nochmals meinen herzlichen Dank für die erweiterte Funktionserklärung und für die Kopie der Fig.7.

Durch Ihre Neueditierung eines alten Postings ist mir das nicht sofort aufgefallen. Ich (und sicherlich andere) klicken einen bestehenden Thread nur dann an, wenn ein neues Posting (= neue Information)  hinzugefügt wurde. Das läßt sich dann sehr schön in der Forumsübersicht erkennen.

Nun dass ich die Chassis-Oberansicht (Fig.7) in meinen Händen habe, bin ich mir sicher, dass die Stäbe Q und R doch Ferrit-Antennen sind ! Daher hat man diese im BX 533A auch horizontal plaziert! Diese Ungereimtheiten in Verbindung mit den nicht abschaltbaren Rahmenantennen war überhaupt der Grund meiner Fragestellung in diesem Forum. Man versucht einen plausibelen Grund für die sonderbare Anordnung zu finden, daher die Idee mit einer eventuellen Ausblendung von Gleichwellensendern in den Abend- und Nachtstunden.

Wie Sie schon richtig ausführten, Vorkreise sollten verlustarm aufgebaut werden. Was hier verloren geht, läßt sich kaum mehr gutmachen. Stichwort: möglichst wenig Streufeldverluste. Wenn ich Radio-Entwickler wäre, würde ich dann auf ein geschlossenes(!) Magnetfeld achten, mit einem grossen Abschirmbecher drumherum. Aber auch jeder gute HF-Topfkern als Resonanztrafo wäre hier besser gewesen.

Wolfgang Holtmann

Hans M. Knoll
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24.Nov.03 18:37

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Hallo Herr Holtmann,

nachdem Sie jetzt die Original Philips Unterlage Fig. 7, d.h. das einzige was die Wahrheit darstellt, in Ihrem Sinne "angepasst" haben, ist ja jeder weitere Dialog hinfaellig.

Gruss Knoll

 

Wolfgang Holtmann
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24.Nov.03 23:19

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Lieber Herr Knoll

Hätte ich an den beiden Ferrit-Stäben was geändert (Abmessungen oder Lage z.B), ja dann würde Ihre Reaktion begründet sein. Originalität ist hier aber nicht gefragt. Wohl habe ich alle unwichtigen Leitungen (mehr als zehn Linien) in der Nähe entfernt, sodass das Wesentliche noch deutlicher im Bild erscheint. Mehr nicht!

Gewollt oder ungewollt, eine gewisse Antennenfunktion dieser beiden Stäbe ist zwangsläufig gegeben. Auffällig ist auch die exponierte Lage und die schon erwähnte horizontale Montage.

Wolfgang Holtmann  

Wolfgang Holtmann
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25.Nov.03 15:43

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Durch den von mir gemachten Zusatz "Ferrit-Stäbe" und die Schraffierung der Stirnseiten der vermeintlichen Ferrit-Antennen Q + R, habe ich der Wahrheitsfindung keinen guten Dienst erwiesen.

Ausgehend von Berichten Anderer über die Länge dieser 'Stäbe', ist es bei mir zu einer Fehlinterpretation von Fig.7 gekommen. Ich habe gestern noch Herrn Ed van der Weele aus NL um Hilfe gebeten. Er machte untenstehendes Foto. Somit ist letztendlich die tatsächliche Ausführung der LW und MW Spulen deutlich geworden.

Q + R sind hohle Spulenkörper mit einer Länge von ca. 60 mm. Zum Abgleich sind Ferrit-Kerne (36,5 mm lang) von vorne eingesteckt.

Damit ist Herrn Knoll's Einschätzung der Gesamtfunktion genau richtig !

Wolfgang Holtmann  

 

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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25.Nov.03 16:22

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Sehr geehrter Herr Holtmann,

es ehrt Sie aussergewoehnlich, dass Sie zum einen die Sache weiter voran getrieben haben.

Noch viel mehr aber, das Sie sich ehrenhaft in der Sache verhalten haben und Ihr Tun als falsch einschaetzen.

Die Entschuldigung soweit Sie ueberhaupt noetig ist, wird mit Erleichterung von mir angenommen.

Ich erlaube mir deshalb Ihnen folgendes anzubieten. Möchten Sie nicht Ihr fachliches Koennen, Ihren Scharfsinn und auch Mut, zu einem Buendel bestehend aus Ihrer und auch meiner Berufs - Erfahrungen schnüren.?

Das ganze ohne Groll und gegenseitiges Misstrauen, im Sinne von Herrn Erb dem Radiomuseum und den juengen Leuten, wegen denen wir doch angetreten sind, unser Wissen "an den Mann" zu bringen.

Ich will damit sagen, wenn wir beide diese Dinge ruhig und sachlich abhandeln würden, haetten alle was davon. Nicht zuletzt wir beide , naehmlich die Genugtuung ,unsere Erfahrungen nicht umsonst erworben zu haben.

Ich meine damit, wir das heisst im Moment Sie und ich bilden ein Team das nach aussen offen ist und die gemeisam die interessanten unde schwierigen Problem lösen helfen!

Die Gemeinde der Freunde am Museum und E.E. haben sicher nichts gegen so eine Phalanx.

 

Ich biete es Ihnen an, Sie haben die Wahl.

Ich gruesse Sie recht freundlich als Hans M. Knoll

 

 

 

 

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
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25.Nov.03 17:57

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Sehr geehrter Herr Knoll

Ich habe Ihren Vorschlag verstanden. Leider kann ich aus privaten Gründen keine Absprachen machen, die ich nicht einhalten kann. Ich bin nur hin und wieder in diesem Forum zu Gast. Eigentlich ist ein 'Interessens-Abgleich' in meinen Augen gar nicht erforderlich. Sie und ich, wir alle(!) geben uns Mühe gestellte Fragen hier im Forum nach bestem Wissen und Können zu beantworten. Ich hoffe, dass sich noch mehr 'Altgediente' in Zukunft hinzuscharen mögen, wie Sie schon richtig erkannten.

Leider kommt es dann zu einem ganz anderen Konflikt: Einerseits die sehr anspruchsvolle Zielsetzung des RM. Andererseits die damit verbundene Kompliziertheit des Apparates. So kommt es zwangsläufig zu einem 'Höhenabfall', um es mal in unserem Sprachgebrauch auszudrücken. Gemeint sind die vielen erfahrenen Radiofreunde im Alter von über 60, die hier nicht mitmischen können.

Tatsache ist, immer häufiger (oft gezwungen, z.B. durch die Politik der Banken) findet man Leute mit grauen Haaren hinter'm Computer. Nur mit viel Geduld und noch mehr Mühe gelingt es dann, mit diesem 'Teufelskram' einigermassen fertig zu werden. Aber gerade diese Altersgruppe ist in unserem gemeinsamen Hobby -HISTORISCHE-RADIO'S- so von unschätzbaren Wert.

Fazit: Legt die Latte nicht zu hoch! Es wäre doch allzu schade, wenn dieses Wissen und Können auf dem Gebiet der Uralt-Radio's mit ins Altersheim wandert, um dann später begraben zu werden.

Wolfgang Holtmann

     

This article was edited 25.Nov.03 22:38 by Wolfgang Holtmann .

Herbert Odermatt † 26.Nov.05
Herbert Odermatt † 26.Nov.05
 
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25.Nov.03 19:00

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Lieber Wolfgang, lieber Herr Knoll

Sorry, wenn ich hier dazwischen funke.

Leute wie Euch beide und die vielen anderen natürlich auch, braucht das Forum. Diese vielen kompetenten Beiträge sind eine echte Bereicherung für uns alle. Nützen wir doch die Gelegenheit der fachlichen Diskussion mit dieser modernen Einrichtung. Dazu ist sie geschaffen worden. Wer aufmerksam ist, lernt dadurch enorm viel, was sonst unmöglich wäre, da ja jeder irgendwo in Europa wohnt. Mir macht es sehr viel Spass abends die neusten und interessanten Beiträge zu lesen. Bevor eigene Fragen richtig formuliert sind, ist oftmals schon eine Antwort da. Bitte macht weiter so, im Dienste unseres gemeinsamen Hobbys. Vielen Dank!

Herzlich grüsst, Herbert Odermatt 

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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25.Nov.03 20:19

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Hallo und gutenAbend Herr Odermatt.

Ich denke nicht, das Sie hier "reinplatzen".

Stellen Sie sich vor, fast jeden Tag machen Sie etwas, Sie sehen zwar die Hits, aber es gibt keine mit Daumen nach unten oder nach oben! Das ist wie Rundfunk, noboyd nows? Wie liegst du?

Sicher koennte ich auch was zu "alten Kondensatoren" sagen. Schliesslich hatte "der alte Herr" eine Radiowerkstatt. Ich kann also auch loeten! Aber da gibt es genuegend "Nachwuchs" der das kann.  Frueher half da der schon Spruch: hast du schon mal reingeschaut, ob ein WIMA eingebaut.

Ich saege lieber die dicken Bretter.

Ohne Spass:

Ich wuerde mir schon etwas "feedback" aus der Runde wuenschen. In diesem Sinne weiterhin viel Spass mit den Oldies!

Es gruesst Sie Hans M. Knoll

Hans Kamann
Hans Kamann
 
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27.Nov.03 23:02

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Hallo Herr Knoll

ich habe mit Vergnügen den Werdegang dieses "Threads" verfolgt. Es wird schnell klar, dass Sie eine enorme "Last" an Wissen und Erfahrung besitzen. Hoffentlich haben wir noch lange Zeit, aus diesem Fundus zu schöpfen. Hätten Sie nicht mal "Lust" eine Art Vorlesungsreihe zu starten ?  Vielleicht einmal pro Monat ein Spezialthema ? Ich würde mich darüber sehr freuen.

 

Viele Grüsse

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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28.Nov.03 20:06

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Hallo Freunde des Forums,

ich gruesse  besonders die Mitgliedern die sich in diesem Thread  zu Wort gemeldet haben, aber auch  jene die mir eine e-mail zum Thema gesandt haben.

Es mag zwar etwas anruechig sein, um Aufmerksamkeit zu ersuchen.

Ich meinte,  es aber nur,  in Ihrem Sinne zu  tun!

Stellen Sie sich einmal vor, die Rundfunk-Technik ist derart weitlaeufig, dass es aussichtslos erscheint und ist, auch nur zu ahnen, was die Teilnehmer am Forum lesen oder wissen wollen.

Wenn ich so zurueckblicke zeigt sich,   dass Anfragen "altes Radio " oder wer kennt die Roehre? "  und aehnliches,  eine Anzahl von Hits erreicht, die jeden Fachbericht  ( bis auf Ausnahmen) blass aussehen laesst. (dieser ist die einzige Aussnahme an dem ich beteiligt war)

Als ich E.E mal schrieb, dass eine Meldung  "Mann beisst Hund " viel mehr hergibt als "Hund beisst Mann" hat er mir gesagt, er haette schon lange keine  Gelegenheit mehr zum Lachen gehabt haette.

Aber so ist es auch im Forum. So gut ich verstehe , dass der Sammler oder Besitzer nur "sein" Geraet im Auge hat, so sehr stochere  ich im Nebel, was koennte  den oder die Teilnehmer am Forum interessieren?

Sie sollten auch beachten, dass es hier im Prinzip die Moeglichkeit  gibt,  wie im Falle des BX533A, aus erster Hand von Fachleuten Dinge zu erfahren, die wichtig fuer die Funktion und herausragend in ihre Ausfuehrung sind. Dazu muessten Sie viele Buecher lesen und auch verstehen, um dahinter zu kommen wie das laeuft.

Da soll heissen: wenn Sie sich nur fuer "Einzelstuecke " oder "Exoten" stark machen,  werden Sie nie erfahren warum ein Radio so funktioniert so wie "es" es tut!

Ich sage ihnen  hier und heute: Wenn Sie nicht fragen und nur mit der "Abholung" eines Schaltbildes zufrieden sind, sehe zumindest  ich wenig Spielraum Ihnen was nahe  zu  bringen .

Was moeglich ist, haben Sie gesehen.  Was kommt, liegt auch an Ihnen.

Eroeffnen Sie doch eine  Diskussion zum Background und sei es noch so simpel,  dann werden Sie sehen , dass ein Forum auch etwas anderes hervorbringen kann als "e-Bay"  und "seltenes".

H. Kamann aeusserte  die Hoffnung noch viel zu lesen. In meinem Alter liegt die Entscheidung woanders! Ich habe da eine ziemlich harten Ausspruch parat: eines Tages macht die Festplatte von einer Sekunde zur anderen krrrrrr! Und alle Daten sind verloren. Beim taeglichen  "speed-Disk" zeigen sich noch keine Datenverluste ab,  nuetzen Sie die Zeit!

In diesem Sinne Ihr unverbesserlicher Hans M. Knoll

 

 

This article was edited 28.Nov.03 20:10 by Hans M. Knoll .

Rene Schöller
Rene Schöller
 
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28.Nov.03 21:07

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Hallo Forum,

Hallo Hans Knoll,

Gott sei´s gedankt,

das da noch solche erfahrenen, kompetenten, manchmal auch schnoddrigen und groben,

alten Lehrmeister da sind !

Menschen, die diese Teile die wir mögen, gebaut, repariert,  und entworfen haben.

Und ich denke, daß eine fachliche und sachliche  Diskussion mit dieser " alten Garde "  allen Radioliebhaber-Generationen eine Freude und Bereicherung ist.

Und man lernt was....!

So meine Meinung,

alles Gute ,

Rene Schoeller

 

 

This article was edited 28.Nov.03 21:28 by Rene Schöller .

Ernst Erb
Ernst Erb
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20.Aug.04 16:27

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   17 Da dieser Thread schon lange vergessen ist - aber auch nicht weiter kommentiert werden soll, habe ich ihn "abgeschlossen" und bringe ihn mit diesem "End-Post" gleichzeitig wieder in Erinnerung. Wir haben genug Beispiele, bei denen Leute sich nicht eingestehen können, dass sie eine falsche Behauptung aufstellten, auch wenn die meisten Leser klar erkennen können, dass die Behauptung nicht Absicht, sondern lediglich Unwissen oder Unverständnis war. Das kann uns allen passieren - und es kommt nur darauf an, wie wir die bessere Einsicht verdanken. Hier aber zeigt jemand wahre Grösse, indem er selbst den Beweis für seinen Irrtum findet - und ihn noch darstellt. Leider gibt es das z.B. in der Politik wohl nie! Wir leiden nur unter dem Gegenteil: Hahnenkämpfe, Besserwisserei etc. Politik gehört aber nicht hier her, sorry.
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