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REN924 Binode (Diode-Triode)

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Jacob Roschy
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03.Nov.10 21:29

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REN924

Binode (Diode-Triode)

(Paralleltype REN1826).

Anwendung: Empfangsgleichrichtung mit nachfolgender NF-Verstärkung, Regelspannungserzeugung. Für Wechselstromheizung.

Aufbau und Verwendung: Indirekt geheizt, getrenntes Einweg-HF-Gleichrichtersystem und Eingitter-Verstärkersystem, über gemeinsamer Kathode aufgebaut. 5poliger Stiftsockel, Außenmetallisierung im Innern mit der Kathode verbunden. Kathode an Mittelstecker angeschlossen. Diodenanode an Kolbenkappe geführt.

Die REN924 ist eine Verbundröhre; das Diodensystem wird zur HF-Gleichrichtung, das Verstärkersystem zur darauffolgenden NF-Verstärkung verwendet. Weitgehende Trennung von Empfangsgleichrichtung und NF-Verstärkung; gegenüber der Gittergleichrichtung verzerrungmäßig günstige Gleichrichtung. Am Belastungswiderstand des Gleichrichters kann die Regelspannung zur automatischen Schwundregelung abgenommen werden. Für die Diode muss stets eine ausreichende HF-Eingangswechselspannung vorhanden sein, d. h. die 924 ist nur in Empfängern zu verwenden, die eine vorgeschaltete HF-Verstärkung besitzen.

Eine weitere NF-Verstärkung ist nach Möglichkeit zu vermeiden, weil sonst die Gleichrichtung u. U. stets im nichtlinearen Teil arbeitet und die erzielbaren Regelspannungen zu klein sind.

Das Verstärkersystem gleicht dem der REN904. Im allgemeinen ist Widerstandskopplung zu empfehlen (Ra max. 0,3 MΩ), Kathodenwiderstand Rk ca. 10 kΩ (Parallelkondensator 2—10 µF).


 

Zeitgemäße Nachfolgetype: Verbundröhre ABC1 (1935) bzw. EBC11(1938). Es steht dabei stets eine Duodiode mit zwei Gleichrichterstrecken zur getrennten Empfangsgleichrichtung und Regelspannungserzeugung zur Verfügung. Die A-Röhren besitzen Schnellheizkathode, Außenkontaktsockel und Kolbenanschluss des Steuergitters. Einer Auswechslung im vorhandenen Gerät würden außer dem notwendigen Austausch der Sockelfassung und den erforderlichen Schaltungsänderungen zwar keine grundsätzlichen Bedenken entgegenstehen; Neubau bzw. Neukauf eines Empfängers mit modernen Röhren ist jedoch meist zweckmäßiger.


 

Aus: "Rundfunkröhren - Eigenschaften u. Anwendung" v. Ludwig Ratheiser, Berlin 1939.


 

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