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RENS1264 (RENS1264)

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Jacob Roschy
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25.Jul.09 22:08

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RENS 1264

HF-Tetrode

Anwendung: HF- oder ZF-Verstärkung, für Wechselstromheizung. (Paralleltyp RENS 1818.)

Aufbau:

  • Indirekt geheizt, Zweigitter-Verstärkersystem,

  • 5poliger Stift-Sockel,

  • Anode an Kolbenkappe angeschlossen,

  • Katode zusammen mit der Außenmetallisierung an Mittelstecker geführt.


Verwendung:

  • Als HF-Schirmgitterröhre (ohne Bremsgitter) in nicht regelbaren HF- oder ZF-Stufen zu verwenden.

  • Der Innenwiderstand ist im Verhältnis zu modernen HF-Pentoden allerdings nicht besonders groß, so dass Anzapfung bzw. lose Ankopplung des Anodensperrkreises zu empfehlen ist, um die notwendige Trennschärfe zu erreichen.

  • Schirmgitterstrom normal ca. 0,7 mA.

  • Schirmgitter-Spannung muss über Spannungsteiler (Querstrom 2—3 mA) zugeführt werden, um Sekundäremission zu verhindern.

  • Katodenwiderstand Rk normal  ca. 600 Ohm

  • In einigen Fällen wurde die 1264 auch als Gittergleichrichter sowie als Mischröhre verwendet (additive Mischung) .


Zeitgemäße Nachfolgetypen*:

Pentoden AF7 bzw. EF12 (andere Sockelung, Schnellheizkathode, vierfacher Innenwiderstand, Kolbenanschluss des Steuergitters (AF7) und kleinere Gitteranodenkapazität). Dadurch wesentlich höhere Verstärkung und Trennschärfe. Sekundäremission wird mit Sicherheit vermieden und Aussteuerbereich ist wesentlich größer.

Eine Auswechslung im vorhandenen Empfangsgerät würde eine Auswechslung der Sockelfassung erfordern. Unter Umständen können wegen der höheren Verstärkung Schwierigkeiten auftreten (Pfeifen). Zu erwähnen ist der abweichende Steuergitteranschluss, durch den die Verwendung vorhandener Spulensätze mit an die Abschirmung angeschlossener Anodenkappe auf Schwierigkeiten stößt.

*in 1939

Aus: "Rundfunkröhren - Eigenschaften u. Anwendung" v. Ludwig Ratheiser, Berlin 1939.

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