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saba: 3DS (3 DS); Freiburg-Automatic

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Andreas Peukert
Andreas Peukert
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01.Mar.09 11:10

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Hallo ins Forum,

 ich habe nun nach und nach einige SABA Freiburg-Modelle überholt  und diese hervorragend zum Spielen bekommen. Deshalb wollte ich nun doch nochmal die aufwändigste Variante den SABA 3DS. Diesen hat mir ein guter Bekannter im Tausch gegen ein anderes Radio angeboten. Nach einigen Tagen Arbeit habe ich aus dem Gerät schon etwas hervorragendes gemacht. Einen umfangreichen Reparaturbericht lasse ich nach Fertigstellung folgen. Die Reparatur des NF-Teils war bei meinem Gerät relativ aufwändig. Es war ein starkes Krachen bei der Wiedergabe hörbar. Zunächst hatte ich ohne Erfolg die Teerkondensatoren ersetzt. Dann stellte sich ein nicht mehr ganz einwandfreier Gitterableitwiderstand in der ECC 83 heraus (lange Suche!). Das Krachen war weg, auch nach längerem Probelauf. Allerdings hatte das Gerät immer noch sporadische Veränderungen in der Basswiedergabe. Zum Schluss waren die Bässe fast vollständig verschwunden. Als ich zufällig an den Anschlüssen des Basspotentiometers geruckelt hatte, sah man die Bescherung. Zwei Vernietungen der außeren Potianschlüsse waren abgerissen. Ich habe nun jeweils zwei dünne Drähtchen um die offenen Nieten geschlungen und diese verlötet. Allerdings ist der Kontakt nicht 100-prozentig. Meine Frage ist nun: Hat jemand der Kollegen eine Erfahrung mit solchen Reparaturen? Oder noch besser. Vielleicht hat jemand solch ein Basspotentiometer mit Schalter und würde dies veräußern. Über Reparaturhinweise oder Angebote eines Gebrauchtpotis würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

Andreas Peukert

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verschoben von Board »RADIOS IM RADIO-MUSEUM« am 30.Apr.09 11:10 von automatically 
Henning Oelkers
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Hallo, Herr Peukert,

ich habe solche Fälle mehrfach repariert, indem ich das Poti zerlegt habe, die Kohlebahn ausgebaut, und die Löcher etwas aufgebohrt habe. Danach habe ich die Kohlebahn wieder eingesetzt, und die Lötösen mit kleinen Schrauben, die direkt in die aus Pertinax bestehende  Grundplatte geschraubt werden, befestigt.

Damit eine Federspannung entsteht, habe ich das "Auge" der Lötöse etwas verbogen, so das die Lötöse wie eine Wellscheibe wirkt. Die Schrauben habe ich sehr vorsichtig angezogen, so dass die Lötöse unter mech. Spannung steht, aber nicht wieder ganz platt wird.

Sinnvollerweise sollte hier dann ein Stück leichte Litze angelötet werden, denn beim Verstellen der Rändelräder gibt die Potihalterung leicht nach, und das belastet wiederum die Lötösen.

Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter,

mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers

verschoben von Board »* TALK, talk, talk - nur für Mitglieder sichtbar« am 06.May.09 19:35 von Henning Oelkers 
Andreas Peukert
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07.May.09 10:12

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Hallo ins Forum,

zunächst mal vielen Dank an Herrn Oelkers und an Herrn Weigelt, der mir über mail geantwortet hat. Ich hatte mir ja nun auch Gedanken gemacht, wie ich das mit dem Poti machen kann und bin aus Zufall auf ein Schrott-Chassis von einem SABA-Radio gestoßen (leider kann ich den Typ nicht genau nennen, ich meine aber es war ein Wildbad). Hier war ein Höhenregler zu finden mit genauso einem Schalter, wie mein Basspoti. Es hat nur entgegengesetzt gearbeitet. D. H. Dreht man hier die Höhen voll auf, dann schaltet der Schalter die Hochtonlautsprecher zu. Bei meinem SABA-Freiburg 3DS unterbricht das Poti am Endanschlag (die Bässe voll aufgeregelt) eine Schaltung zur Begrenzung der Bässe. Das Gerät fängt dann also an zu wummern, während vorher die Bässe während der ganzen Stellungen etwas beschnitten werden. Daher muß die ganze Zeit, während der Bassbeschneidung der Schalter geschlossen sein. Also entgegengesetzt zu unserem Höhenregler (naiv ausgedrückt).

Wenn man nun die Schaltnocke vorsichtig abschraubt, kann man diese einmal drehen. Dann kommt sie beim Endanschlag an den einen Kontakt (etwas justieren!!) und der Schalter wird nun geöffnet. Nach Einbau des etwas veränderten Potis läßt sich die Basswiedergabe wieder problemlos regeln. So, wie es sein soll! Das Ganze hört sich etwas verworren an, man muß sich aber nur solch ein Ersatzpoti ansehen, dann weiß man sofort, wie man das Ganze mit etwas Geschick ändern kann. Eine Reparatur, wie Herr Oelkers beschrieben hat, ist auch möglich. Ich habe das auch schonmal bei alten Vorkriegsgeräten getan, aber hier war mir das Ganze dann doch zu fummelig.  Mein einziges Problem ist nun: wie kann ich denn die Suchfunktion für das Poti beenden?

Viele Grüße und danke nochmal

           Andreas Peukert

  
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