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sterling: Sterling Trichterlautsprecher, Belastbarkeit

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Hans-Georg Schirmer
Hans-Georg Schirmer
 
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25.Sep.13 12:05

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Hallo allerseits,

mich interessiert die Belastbarkeit meines Trichterlautsprechers, genauer: welchen Anodenstrom man dieser Art Lautsprecher zumuten darf. Angaben dazu habe ich bei diesem und anderen Modellen nicht gefunden, und auch die zahlreichen, sehr interessanten Forumsbeitraege behandeln meist Reparatur und Wieder-Magnetisierung. 

Herr Prof. Rudolph schrieb - allerdings zu magnetischen Lautsprechern - , diese seien durchweg fuer RE 134 und RES 164, also mit oder bis(?) etwa 12 mA bemessen. Kann man das auch fuer Trichterlautsprecher beliebiger Herkunft verallgemeinern? Derzeit betreibe ich den Trichter an einer RE 134 zaghaft mit ca. 85 V Anodenspannung und einem Anodenstrom unter 4 mA, also nach Gefuehl eher auf der sicheren Seite. Ich wuerde die damit erzielbare, bescheidene Lautstaerke aber gern etwas steigern.  

Danke im Voraus fuer eine Antwort.

Hans-Georg Schirmer

 

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
 
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Welchen Widerstand hat der LS: 120 oder 2000 Ohm?

Bei Thrower: British Radio Valves 1904 - 1925, p.118 findet man z.B.:
1925 war eine der stärkeren Endröhren die PM4, vergleichbar mit der RE134.
Bei Ua= 150 V und Ug= -10,5 V wurde eine Last von 4,4 kOhm empfohlen. Arbeitspunkt bei ca 12 mA.

Wenn ich für Ihren Trichter 2000 Ohm annehme, können Sie leicht auf obige Werte gehen. Die Impedanzabweichung verursacht einen leichten Lautstärkeverlust.

Haben Sie schon einen Vergleich mit einem magnetischen LS angestellt? Sollte dieser erheblich lauter sein, stimmt am Trichter entweder die Einstellung des Luftspaltes nicht oder der Magnet ist schwach geworden (eine leider allzu häufige Erscheinung).

This article was edited 16.Oct.13 09:12 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

Hans-Georg Schirmer
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Sehr geehrter Herr Birkner,

danke, dass Sie mir geantwortet haben. Der Trichter hat einen Gleichstromwiderstand von etwa 4 kOhm, also fast genau den Ihrer zitierten Empfehlung entsprechenden Wert. Nach Ihren weiteren Angaben habe ich offensichtlich einen zu niedrigen Arbeitspunkt gewaehlt, dessen Betraege (Ua 85 V, Ia 4 mA) ohne Ueberlastung von Roehre oder Laursprecher verdoppelt werden koennten. Da muss ich mich nicht ueber eine zu geringe Lautstaerke wundern. Meine Frage duerfte sich damit erledigt haben.

Der Lautsprecher ist intakt. Den hatte ich mit Ihren Tipps in einem frueheren Beitrag und mit tatkraeftiger Unterstuetzung eines anderen RM-Mitglieds (Re-Magnetisierung) reparieren koennen.

Herzliche Gruesse und nochmals Danke

Hans-Georg Schirmer

 

  
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