radiomuseum.org

 
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

tefi: KC1/Ko-U; Koffer-Tefifon U (Radiokoffer)

Moderators:
Martin Renz Ernst Erb Vincent de Franco Martin Bösch Mark Hippenstiel Bernhard Nagel Otmar Jung Heribert Jung Eilert Menke 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Radios and other type of sets (Physics) etc. » MODELS DISPLAYED » tefi: KC1/Ko-U; Koffer-Tefifon U (Radiokoffer)
           
Siegfried Schubert
Siegfried Schubert
 
D  Articles: 80
Schem.: 0
Pict.: 4
16.Jul.13 21:42

Count of Thanks: 1
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Bin etwas Ratlos. Dieses Tefi ist entweder " Hart gelandet" oder schlicht an seiner Eigenmasse ins        " Wanken " geraten. Der Gehäuseboden ist durchgedrückt und die " arme" Ferritantenne bei dieser Gelegenheit mitten durchgebrochen.( Tiefst gelegenes Bauteil im Gerät)

Meine Idee wäre nun, den Pappboden mit Schelllack zu Tränken und seine ursprüngliche Form zu Fixieren bis der Lack durchgetrocknet ist. Problem, ich habe nur keinerlei Erfahrung mit Schellack.

Soweit ich weiss ist es ein Harz das mit Spiritus ( Alkohol) gelöst wird. Während des  Trocknens verbindet sich der Lack mit dem Faser- Material der Pappe und wird  "Steinhart"... -hab ich so gelesen.

Die Fixierung sollte mit Holzleisten udgl. erfolgen. um ein Festkleben derselben zu verhindern müssten diese Teile vorher "gewachst" werden... so mir bekannt.

Hat jemand eine bessere Idee zu diesem Thema?

M.f.G

S.Schubert

Steffen Thies
 
Editor
A  Articles: 223
Schem.: 5
Pict.: 20
19.Nov.13 21:02

Count of Thanks: 2
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2

Hallo Herr Schubert,

grundsätzlich kann das funktionieren. Mit der Menge an Spiritus kann man die Fließfähigkeit gut einstellen und für jeden Zweck eine günstige Einstellung hinbekommen. Da Schellack löslich bleibt, kann man anschließend oberflächliche Flecken noch korrigieren. Wegen seiner Neigung, Ränder zu bilden, kann das notwendig sein.

Einige "Aber" gibt es allerdings doch: Schellack hat deutlich braungelbe bis dunkle Farbe, das könnte stören. Und ob er so formstabil wie die Schellackplatten wird, ist nicht sicher, denn die enthalten Füllstoffe. Außerdem erweicht er in der Wärme (Schmelzpunkt 80 Grad). Deshalb ist evtl. Tränken mit einem farblosen Lack zu überlegen.

Als Trennmittel empfiehlt sich farblose PE-Folie. Damit können Sie die Pappe auch zwischen zwei Brettern pressen. Da Folie das Trocknen behindert, lassen Sie die Pappe zunächst offen trocknen, bis sie beginnt, steif zu werden und pressen erst dann. Das vermeidet auch die Flecken, die bei Berührung der nassen Oberfläche entstehen.

Grüße,

Steffen Thies

  
rmXorg