radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.
 

US-Amerikanische Röhrenprüfgeräte

Moderators:
Jürgen Stichling Ernst Erb Bernhard Nagel 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Commercial sets (incl. valve testers) » Valve / tube testers » US-Amerikanische Röhrenprüfgeräte
           
Aglef Tröger
Aglef Tröger
 
D  Articles: 190
Schem.: 59
Pict.: 1720
30.Jan.09 19:23

Count of Thanks: 27
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Wer kann mich mal aufklären:

In den US-Seiten von ebay finden sich sehr oft Röhrenprüfgeräte, meistens typisch ausgelegt für 110 Volt Versorgungsspannung. Das wäre das geringste Übel. Aber, können diese Geräte auch die gängigen europäischen Röhren prüfen? Und woher nimmt man dann die Kenntnis über die entsprechenden Einstellungen an den Geräten her? Gelistet sind ja immer nur die amerikanischen Fabrikate.

Ich bedanke mich für fachmännische und verständliche Antworten!

Peter Faulstich
 
 
D  Articles: 142
Schem.: 75
Pict.: 297
30.Jan.09 19:43

Count of Thanks: 26
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2

hallo Herr Tröger,

besitze selbst ein amerikanisches Röhrenprüfgerät - EMC 215 - ist unter dieser Bezeichnung auch hier zu finden. Es ist allerdings schon umgestellt auf unsere hier übliche Netzspannung. Das Prüfen deutscher Röhren bereitete mir zunächst eben auch Probleme. Es gibt Vergleichstabellen bei www.funkamt.de. Hier sind die amerikanischen Bezeichnungen und die zugehörigen deutschen Röhren aufgelistet. Bitte sehen Sie dort einfach rein. Bei Problemen übersende ich aber auch gherne meine Listen per eMail als Anhang.

Viel Erfolg und freundliche Grüße

Peter Faulstich

Anmerkung 30.1.09 EE: Bitte keine eMail-Adressen, denn dafür kann man ja den Link "Mail an Autor" klicken! Dafür ist er da. Ich habe Ihre hier gelöscht.

This article was edited 30.Jan.09 23:00 by Ernst Erb .

Aglef Tröger
Aglef Tröger
 
D  Articles: 190
Schem.: 59
Pict.: 1720
30.Jan.09 19:47

Count of Thanks: 22
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3

Hallo Herr Faulstich,

das Antworten ging ja schneller als der berühmte Blitz. Ganz herzlichen Dank für den Rat und bei Problemen komme ich liebend gerne auf Ihr Angebot zurück.

Viele Grüße

Aglef TRöger

Nikolaus Löwe
Nikolaus Löwe
 
D  Articles: 215
Schem.: 167
Pict.: 1185
31.Jan.09 21:06

Count of Thanks: 27
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4

Guten Tag Herr Tröger.

ich besitze ein amerikanisches Röhrenprüfgerät vom Typ Hickok TV-7 U, das ich zum Testen von Nachkriegsröhren verwende. Die Vergleichstabelle z.B. von Funkamt.de ist dabei unerläßlich. Mein Gerät wurde bei der Bundeswehr mit Hilfe eines dicken Vorwiderstandes für 220V umgerüstet; es gibt im Gerät bauartbedingt sowieso einen regelbaren Vorwiderstand.

Bei den amerikanischen Testern gibt es keine Topfsockel (z.B. für AZ1), und in er Regel auch keinen Magnoval-Sockel (z.B. PL504). Auch gibt es nicht für alle P-Röhren ein amerikanisches Äquivalent, so daß die Vergleichstabelle hier zu kurz greift. Für die meisten E-Röhren gibt es aber Vergleichstypen.

Wenn Sie gelegentlich Röhren für den eigenen Bedarf testen, ist so ein amerikanisches Gerät sicher eine Option. Wenn Sie viele Röhren prüfen und daher den Umweg über die Vergleichstabelle scheuen, oder wenn Sie Ihre Ergebnisse mit anderen Sammlern teilen wollen und daher einen gemeinsamen Nenner suchen, sind die bekannten Geräte von Funke eine Erwägung wert.

Mit freundlichem Gruß,

Nikolaus Löwe

Aglef Tröger
Aglef Tröger
 
D  Articles: 190
Schem.: 59
Pict.: 1720
21.Feb.09 20:25

Count of Thanks: 24
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5

Hallo Herr Löwe,

erstmal danke für Ihre Hinweise zu meiner Anfrage. Zu fragen und zu klären wäre noch, ob es amerikanische Äquivalente zu den zahlreichen U-Röhren gibt und eine Vergleichstabelle dazu existiert, die über die Infos vom  www.funkamt.de hinausgehen. Oder ist man letzendlich doch auf die teuren Funke-Geräte angewiesen?

Danke für eine fundierte Antwort.

Franz Harder
 
Editor
D  Articles: 235
Schem.: 235
Pict.: 292
22.Feb.09 21:59

Count of Thanks: 19
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   6

Hallo Herr Tröger,

ich benutze selbst die Geräte TV-7 und I-177 für eine GUT/SCHLECHT Überprüfung von Röhren. Es sind eigentlich keine Röhrenprüfgeräte, sondern nur Tester. Mehr war ursrünglich von diesen Geräten nicht gefordert, entsprechend der Qualifikation des Bedienpersonals.

Für die nicht unterstützten Fassungen wie z.B. Rimlock, Außenkontakt, Stahlröhre, muss man sich Adapter mit Oktalsockel anfertigen. Beim I-177 benötigt man sogar einen Adapter für Noval-Röhren   gemäß der Verdrahtung zur Erweiterungsbox MX-949 falls man diese nicht besitzt.

Zum Thema 'Röhrentest mit TV-7' siehe hier beim Gerät

Dort befindet sich auch die Referenzliste.

Darin sind auch einige der U-Röhren gelistet, teilweise gibt es auch Verweise zu vergleichbaren E- oder P-Röhren.

Gruß F.H.

 

This article was edited 23.Feb.09 00:21 by Franz Harder .

Aglef Tröger
Aglef Tröger
 
D  Articles: 190
Schem.: 59
Pict.: 1720
23.Feb.09 18:20

Count of Thanks: 22
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7

Ganz herzlichen Dank an Herrn Harder.

Die Infos haben mir sehr geholfen und mich zum Kauf eines amerikanischen Prüfgerätes ermuntert.

 

Gruß Aglef Tröger

This article was edited 23.Feb.09 18:20 by Aglef Tröger .

Ingo Heidinger
 
Editor
D  Articles: 95
Schem.: 17
Pict.: 98
25.Feb.09 02:06

Count of Thanks: 28
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   8 Hallo Herr Tröger,

ich kann auch noch ein bißchen ermuntern. Ich habe auch ein Röhrenprüfgerät in den USA ersteigert und bin damit sehr zufrieden. Das mit den 117 V ist hier dank schaltbarem Trenntrafo kein Problem, und das Gerät war selbst mit Versand- und Zollgebühren erheblich billiger als etwas Gleichwertiges, was aus Deutschland verkauft wird.

Die Schwelle, ab der Zoll erhoben wird, ist inzwischen auch gestiegen, so daß bei unter 175 EUR (wenn ich mich jetzt nicht ganz täusche) nichts mehr anfällt.

Ich habe ein B&K 667 mit reiner Halbleiter-Schaltungstechnik, so daß es keine Exoten-Ersatzteil-Probleme geben sollte. Es waren auch schon einige Kohlewiederstände fällig, die einen abweichenden Wert hatten und/oder temperaturabhängig geworden sind. Aber die verbaute E24-Reihe hat man ja im Prinzip griffbereit.

Bei dem Gerät war die Original-Vergleichstabelle dabei, was mir wichtig war. Darin sind so gut wie alle P-Röhren bis z.B. zur PL 509, PL 504, PCF 805, PD 500, PY 500 aufgeführt. Und genau dass brauche ich für meine Farb-TV aus den frühen 70ern. Auch diverse U-Röhren sind prüfbar: z.B. UCF 80, UL 84, UAA 91, UBF 89. Also so in etwa die U-Äquivalente der E 80er Reihe.

Für den "Elefantenfuß"-Sockel (Au8) hab ich mir einen Adapter gebastelt, dann gehts auch mit der EBF 2 (z.B.) wenn man vorher ein bißchen in den Röhrendaten geblättert hat.

HTH

Grüße Ingo Heidinger

This article was edited 25.Feb.09 02:13 by Ingo Heidinger .

Ingo Heidinger
 
Editor
D  Articles: 95
Schem.: 17
Pict.: 98
25.Feb.09 14:33

Count of Thanks: 22
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   9

Nun hab ich mich doch getäuscht über die Wertgrenze, es sind nur 150 EUR. Die 175 EUR waren die alte Wertgrenze bei der "Einfuhr im eigenen Koffer".

Alles nachzulesen unter der - endlich mal übersichtlich renovierten - Internetseite:

www.zoll.de/faq/postverkehr/index.html

Leider ist es bei der alten Praxis der unterschiedlichen Schwellwerte bei Post- und persönlicher Einfuhr geblieben. Das ist dann doch ziemlich verwirrend und für den Normalverbraucher auch unlogisch. Wenigstens sind die Zolltarife für "elektronische Meßgeräte" recht niedrig.

{edit am 24.05.09, weil ich erst jetzt den Einfuhrabgabenbescheid wiedergefunden habe}
Und zwar liegt der Einfuhrzoll für diese Warennummer/-gruppe bei 2,5 %. Und damit es beim Zollamt schneller geht: Die Zolltarifnummer ist: 9030 9085 900. {edit ende}
Die Einfuhrumsatzsteuer von 19% ist wegen der dafür gültigen Wertgrenze von 22 EUR aber so gut wie immer zu entrichten.
Und wird auf den Netto-Warenwert plus Einfuhrzoll berechnet, also mit anderen Worten: Steuern werden auf Steuern erhoben. Aber das kennt der Deutsche ja schon vom Sprit.

Ob man sich der Prozedur beim Zollamt mit gerne mal schlechter Erreichbarkeit und arbeitnehmer-unfreundlichen Öffnungszeiten unterziehen möchte, muß jeder selbst wissen.

Grüße
Ingo Heidinger

This article was edited 24.May.09 15:18 by Ingo Heidinger .

Sigurd Hauschild
Sigurd Hauschild
 
D  Articles: 21
Schem.: 0
Pict.: 18
26.Feb.09 00:13

Count of Thanks: 21
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   10

Hallo Herr Tröger,

auch von mir ein kurzer Erfahrungsbericht zu dem Thema.

Vor ca. 2 Jahren habe ich bei Ebay USA ein "Sencore TC 131" für ca. 100 $ ersteigert. Die an diesem pultförmigen Gerät befestigte Kartei listet auch eine große Menge europäische E- und U- Röhren der 50er Jahre auf - deshalb auch mein Kaufinteresse.

Versandkosten ca. 120 $ und etwa 25 € Zollgebühren. Nach Kauf eines passenden Trafos stellte sich heraus, daß dieses tolle Gerät defekt ist. Jedenfalls wird jede geprüfte Röhre (auch nagelneue!) als defekt angezeigt.Mit meiner eher bescheidenen Sachkenntnis war der Fehler nicht zu finden. Meine damalige Anfrage beim Forum in Jogis Röhrenbude brachte mir einige Hilfsangebote von Experten, aber da sich nirgends ein Schaltplan dieses wohl recht seltenen Gerätes finden läßt, steht es heute noch als interessantes Ausstellungsstück im Regal. Einen praktischen Nutzen hat es freilich nicht.

Mein Rat wäre also, unbedingt ein "gängiges" Prüfgerät zu kaufen, für das auch technische Unterlagen zu bekommen sind.

Frdl. Grüße und viel erfolg beim Einkauf wünscht

Sigurd Hauschild

Olaf Krischer
Olaf Krischer
 
D  Articles: 9
Schem.: 2
Pict.: 0
28.Feb.09 16:31

Count of Thanks: 23
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   11

Bei diesem Händler: www.surplussales.com/manuals/man_sencor.html

sollte ein Handbuch mit Schaltplan für das SENCORE TC 131 zu bekommen sein. Gegen bares versteht sich. Ich würde allerdings vorher genau nachfragen, was genau einem da für die 12$ geliefert wird.

übrigens Ich bin mit meinem Mighty Mite VII aus den USA sehr zufrieden. Für den 5min Hausgebrauch ganz ok. Allerdings nervt der Vorschalttrafo doch etwas. Mal schauen, ob ichs auf 230V und Gleichstromheizung umbaue. Dann wärs aber kein original mehr...

aber eins noch zu e-bay käufen vorneweg... aus dem Ausland ist der Versand + Zoll meist recht teuer. Auch sollte man auf den Typ Verkäufer achten. Denn wer verkloppt schon sein schönes Röhrenprüfgerät, wenn damit alles ok ist... also Augen auf beim ebay kauf.

in diesem Sinne einen schönen Tag noch

Sigurd Hauschild
Sigurd Hauschild
 
D  Articles: 21
Schem.: 0
Pict.: 18
02.Mar.09 23:25

Count of Thanks: 21
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   12

Hallo Herr Krischer,

vielen Dank für den Link! Herr Penker hatte mich freundlicherweise schon per eMail auf den gleichen US-Händler hingewiesen. Die 12$ werde ich gern investieren, um das passende Handbuch zum Gerät zu bekommen.

Ihre Ausführungen zum eBay-Kauf im Ausland kann ich nur bestätigen. Auch mein Verkäufer behauptete auf Anfrage, das Gerät wäre bei ihm voll funktionstüchtig verschickt worden - wer es glaubt....   Den gezahlten Preis fand ich damals für das (funktionstüchtige!) Gerät angemessen, wenn man ihn mit völlig überzogenen Preisen z.B. für ein Funke W20 oder RPG70 vergleicht.

Mit meinen Funke W15 und Neuberger We250 lassen sich ja leider keine modernen Röhren prüfen und das ebenfalls vorhandene L1-3 aus Rußland leidet unter seltsamen Kontaktproblemen, die meine Kenntnisse überfordern.

Freundl. Grüße    Sigurd Hauschild

Olaf Krischer
Olaf Krischer
 
D  Articles: 9
Schem.: 2
Pict.: 0
03.Mar.09 15:49

Count of Thanks: 21
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   13
L3-1 

Ein L3-1 hatte ich auch mal ins Auge gefasst, aber aus kostengründen wieder verworfen. Aber es gibt auch zum L3-1 umfangreiche Literatur. ich glaube bei jogis Röhrenbude. Mit schaltplänchen

 

hier der link www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Roe-Pruefer/L1-3/L1_3.htm

This article was edited 03.Mar.09 20:35 by Olaf Krischer .

Ralf Keil
 
 
D  Articles: 556
Schem.: 7
Pict.: 98
03.Mar.09 17:39

Count of Thanks: 21
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   14

Amerikanische Prüfgeräte sind fast immer nur Emissionstester, eine Aussage über den Zustand des Vakuums und der Gitter, insbesondere des G1-Stromes sind nicht möglich. Arbeitspunktmessungen natürlich auch nicht. Eine der wichtigsten Beurteilungen von magischen Augen, die der Leuchtkraft ist nicht möglich. Ich selbst besitze auch so einen Tester, ein Neuberger RP270. Hier gibt es im Gegensatz zu den meisten US-Geräten immerhin alle gängigen Sockel (auch USA). Kurzschlüsse / Unterbrechungen werden erkannt.  Bezahlbar und robust ist es auch. Alles in allem also auch nicht so schlecht. Was heutzutage für ein Funke W19 oder W20 gezahlt wird sind diese auch nicht wert. Will man wirklich Röhren prüfen bzw. messen dann sind Geräte wie z.B. ein Neuberger RP375 nötig. Aber auch hier gibt es keine 100%ige Aussage, denn ob eine Röhre Schwingneigung zeigt oder mikrofonisch ist zeigt sich dann auch erst in der Schaltung.

Grüsse!

Ralf Keil

This article was edited 03.Mar.09 20:10 by Ralf Keil .

Ingo Heidinger
 
Editor
D  Articles: 95
Schem.: 17
Pict.: 98
04.Mar.09 01:01

Count of Thanks: 26
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   15 Ich kann mich meinem Vor-Poster Herrn Keil nur teilweise anschließen, denn es gibt schon eine große Anzahl von Röhrenprüfgeräten, die mehr können als nur Emission und Kurzschlüsse testen.

Man muß nur genau hinschauen und sich nicht im Überschwang hinreißen lassen. Zur Not hier nachfragen und/oder mal auf den BAMA-Seiten schauen. Dort scheinen mir fast alle gängigen US-Geräte mit Schaltbild und BDA vertreten zu sein (mein B&k 667 natürlich nicht :-/ ).

Auf Prüfung des Vakuums und Gitter-1-Emission würde ich inzwischen auch nur ungern verzichten wollen.
Bei den Hickok- und B&K-Geräten ist diese Funktion - sofern vorhanden - auf einer Taste zusammengefaßt. Beide (Hickok ist in B&K aufgegangen) verwenden dazu eine patentierte Schaltung, die mich an den Stromspiegel in der Eingangsstufe eines Operationsverstärkers erinnert. Die zu testende Röhre ist der eine Teil des 'Stromspiegels', eine Triode oder später ein FET im Gerät der andere.

Ähnlich wie bei den Funke-Geräten hat sich um die Hickok-Geräte ein durch nichts gerechtfertigter Preis-Hype entwickelt.

Schaut mal diese ebay-Artikelnummer: 270349710021
oder: 360134720886 (jetzt im Moment noch günstig, aber läuft ja noch 4 Tage...)

Wobei sich die Unsitte eingebürgert hat, die für Europa nützlichen Zusatzsockel-Adapter-Boxen noch extra zu verscherbeln. Über die aus Unerfahrenheit (?) mit internationalem Versand überhöhten Versandkosten wird ja schon im ebay-Forum ausreichend gemeckert, da mag ich hier nicht weiter drauf eingehen. Auch aus Unerfahrenheit werden gern mal die Paket-Aufkleber falsch ausgefüllt, das führt zu Verzögerungen beim Transport und beim Zoll.
Verwandtschaft in den USA als Paket-Zwischenstop ist da manchmal Gold wert. Hab ich, wird aber nicht "ausgeliehen" (um entsprechenden Anfragen gleich vorzubeugen).

Grüße
Ingo Heidinger

This article was edited 04.Mar.09 01:05 by Ingo Heidinger .

Sigurd Hauschild
Sigurd Hauschild
 
D  Articles: 21
Schem.: 0
Pict.: 18
07.Jun.10 21:25

Count of Thanks: 20
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   16

Mit einem reichlichen Jahr Verspätung möchte ich den positiven Ausgang der Geschichte melden.

Mangels Kredikarte konnte ich damals keine Bestellung bei der US-Firma tätigen.

Kürzlich wurde die Sache in Angriff genommen. Sofort erhielt ich eine Bestätigung der Bestellung und am nächsten Tag wurden mir mehrere Versandarten mit Preisen zwischen 6$ und 39$ zur Auswahl offeriert. Als "Geizkragen" entschied ich mich für den 6$-Versand und dachte an längere Lieferzeiten.

Zu meiner großen Überraschung brachte der Postbote nach nur fünf Tagen die sehr ordentlich verpackte Lieferung. Das "Handbuch" war allerdings "nur" eine 8-seitige Kopie auf vier DIN A4-Blättern in einem Plastic-Klemmrücken. Neben dem Titelfoto vier Seiten Bedienungsanleitung, eine Seite Fehler/Problemlösung, eine Seite Schaltplan und die letzte Seite eine Teileliste.

Mein Fazit:

Schneller und freundlicher Kontakt per eMail.

Günstiger Versand durch Auswahl des Versandweges.

Keine Verpackungskosten - 6$ Versand bezahlt, 6,45$ Marke geklebt.

Sehr schnelle Lieferung.

Preis/Leistungsverhältnis: Naja, aber wenn man die Unterlagen braucht geht es in Ordnung.

Also >Surplussale< kann ich ohne weiteres empfehlen!

Mit Dank an Herrn Krischer und Herrn Penker für den Tip

Sigurd Hauschild

  
rmXorg