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Vektorisierte Schaltpläne/Logos/Schriftzüge?

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Volker Winkler
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22.May.06 12:24

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Hallo, Radiomuseum.org-Mitglieder,

ich bin hier neu und schreibe meinen ersten Beitrag.
Nachdem ich mir für meine wenigen Modelle Schaltbilder, Seillaufpläne etc. besorgt habe, bekam ich bereits den Hinweis, etwas aktiv(er) zu werden (UACS oder sowas).

Dem will ich hier gern nachkommen, in dem ich einmal an einem Beispiel (SABA Meersburg Automatic 8) Schaltplan und Schnurlaufbild (incl. SABA-Logo) mit einem Programm vektorisiert habe. Soll heißen: diese sind nun in beliebiger Größe ausdruckbar bzw. zoombar bis ins Detail. Anwendungsbereiche könnten z.B. sehr kleine oder schlecht lesbare Pläne sein; aber auch der Nachbau der Hersteller-Logos/Schriftzügen ist sicher spannend und für manche eine Bereicherung der Sammlung. (Copyright-Verletzung?)

Ein Versuch, dieses Beispiel dem Modell hinzuzufügen, scheitert allerdings an dem Umstand, dass dort ja nur jpeg, png oder gif zugelassen sind.

Also möchte ich hier einmal nachfragen, ob ein grundsätzliches Interesse an solchen Dateien besteht, um evt. einige ausgewählte Pläne, Logos oder was auch immer (es gehen nur Strichzeichnungen) als Vektordaten abzulegen.

Freue mich über jede Anregung.

Viele Grüße

Volker

This article was edited 25.May.06 11:23 by Volker Winkler .

Michael Münch
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23.May.06 16:02

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2 Guten Tag Herr Winkler,

die Idee, weitere Dateiformate zur Nutzung im RM.org zuzulassen, kommt immer wieder mal auf den Tisch. Wühlen Sie mal ein wenig im Archiv - Sie werden staunen! Ich empfehle folgenden alten thread:
http://www.radiomuseum.org/forum/djvu_deja_vu_und_andere_neue
_formate_und_rmorg.html

Dort geht es zwar nicht speziell um Vektordaten, aber Sie finden dort einige grundsätzliche Überlegungen, die Sie auf Ihre Frage anwenden können.

Weiterhin viel Spaß am Hobby
Michael Münch
 


24.05.: sehe gerade, dass der Link das Seitenlayout gesprengt hat - jetzt ist es hoffentlich behoben! MiMü

This article was edited 24.May.06 14:19 by Michael Münch .

Kurt A. Köhler
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23.May.06 21:52

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3 Grundsätzlich sollten die vorgegebenen Datenformate von radiomuseum.org eingehalten werden. Das sind für Schaltpläne die seinerzeit von Compuserve entwickelten Standards GIF und PNG für Bitmap-Grafiken. Diese sind hochkomprimierend, verlustfrei und von vielen Programmen einschließlich der Web-Browser lesbar. Sicherlich eignen sich Schaltpläne für eine vektorizierte Darstellung. Solche Darstellungen sind frei skalierbar und brauchen, zumindest in der schwarz-weiß Darstellung bei sauberem Hintergrund, äußerst wenig Speicherplatz. Die Frage ist nur, welches Format ? Die meisten Vektorformate benötigen zur Darstellung und Bearbeitung spezielle Programme, so u.a. auch das weit verbreitete AUTOCAD-Format 'dxf'. Einen brauchbaren Standard stellt sicher das SVG (Scalable Vector Grafik)- Format dar, da es durch Webbrowser dargestellt werden kann. Andererseits kenne ich für dieses Format bisher kein Programm, das entsprechende Dateien CAD-mäßig editieren und schreiben kann, was ja für eine Bearbeitung von Schaltplänen unbedingt erforderlich ist. Das frei verfügbare Programm 'Inkscape', mit dem SVG-Dateien erzeugt werden können, ist diesbezüglich nicht ausreichend und der Umweg über 'dxf' oder vergleichbare Formate ist äußerst steinig. Insofern muß hier die weitere Entwicklung abgewartet werden.

Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, wenn Schaltpläne schlechter Qualität nach dem Scannen vektoriziert und mit einem CAD-Programm (bzw. einem spezialisierten Schaltplaneditor) nachbearbeitet werden. Dies entspricht der Behandlung eingescannter Texte schlechter Qualität mit einer OCR und der nachfolgenden Editierung durch einen Texteditor. Als Vektorizierungsprogramm eignet sich das kostenlose 'Wintopo Standard' (http://wintopo.com) das wirklich sehr gute Ergebnisse liefert und sehr schnell ist. Die Ausgabe kann z.B. als 'dxf' Datei erfolgen. Nach Bearbeitung muß dann zum Hochladen eine schwarz-weiß PNG/GIF-Bitmap erzeugt werden. Diese dürfte dann wegen der Beseitigung überflüssiger Pixel infolge der vorangegangenen Vektorizierung ungewohnt klein ausfallen, sodass die Einhaltung des von radiomuseum.org geforderten 350 kB-Limits auch bei sehr guter Qualität der Darstellung kein Problem sein sollte.
Volker Winkler
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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4 Hallo Herr Köhler,

ich halte die Vorgehensweise, aus einer Vektorgrafik, die ja mal ein Bitmap war, wiederum ein Bitmap zu machen, mit Verlaub, nicht so günstig. SVG als Austauschformat wäre da schon interessanter, aber auch PDF oder Postscript sind schön klein.

In wie weit das bei Schaltplänen Sinn macht, mag ich nicht beurteilen (ich kann sie leider eh' nicht lesen). Ich könnte mir interessantere Anwendungen eher bei Logo/Schriftzugnachbauten oder Skalenscheiben vorstellen. Und da genügt m.W. doch das 'Portable Document Format'.

Ich verwende übrigens das wirklich kostenlose Programm 'potrace' zum vektorisieren, etwas genaueres und besseres ist mir jdf. auch im Profibereich noch nicht untergekommen. Ein Beispiel hänge ich einmal an.

Mit vielen Grüßen

Volker Winkler

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Konrad Birkner † 12.08.2014
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Autocad kostet m.W. einige tausend Euro...
Kurt A. Köhler
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26.May.06 04:58

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Nach den vorstehenden Beiträgen von Herrn Winkler und Kobi möchte ich meinen Beitrag noch wie folgt ergänzen:

  1. Radiomuseum.org verwendet Bitmap-Dateien, um die in den Dateien enthaltene Information allen Mitglieder problemlos verfügbar zu machen.
  2. Inkscape enthält den 'Potrace' Vektorizierer von Peter Selinger. Sein größter Vorzug ist es, 'glatte' Kanten zu erzeugen, was natürlich auch den von der Kopierlaus angefressenen Schaltplanscans zum Vorteil gereicht. Für die Weiterverarbeitung in einem CAD-Programm, wie gesagt, weniger geeignet.
  3. Wer sich mit CAD-Programmen auseinandersetzen will, um etwa Schaltpläne oder Logos nachzubauen, sollte aus Kostengründen zum Micrografx Designer 6 oder 7 greifen. Erhältlich ist das Programm - versteckt u.a. in der Micrografx Graphics Suite 2 SE - z.B. noch bei Amazon für etwa 10-20 Euronen. Die neueren Versionen werden von Corel zum Autocad/Photoshop-Preis angeboten, sie sind äußerst leistungsfähig, m.E. für den Hobbyisten aber überdimensioniert. Der Designer der angesprochenen Version kann mit SVG-Dateien noch nicht umgehen, wohl aber mit DXF (Import und Export) und einer Reihe weiteren Vektorformaten. Er erlaubt, auf mehreren Ebenen zu arbeiten, wobei der nachzubauende Schaltplan oder das nachzubauende Logo über eine importierte Bitmap gelegt werden kann. Der Designer verlangt zur flüssigen Ausführung auch in den angesprochenen relativ einfachen 2-D Versionen einen leistungsfähigen Rechner der GHz-Klasse. Das war zum Zeitpunkt seines Erscheinens (etwa zeitgleich mit Win95) nicht der Fall, wohl der Grund, weshalb Corel jetzt bei Micrografx das Sagen hat. Ein Beispiel für ein nachgebautes Logo zeigt nachstehendes Beispiel:

This article was edited 26.May.06 05:02 by Kurt A. Köhler .

Volker Winkler
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26.May.06 13:07

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7 Interessant, Herr Köhler.

Dass Inkscape den Selinger-Vektorisierer benutzt, war mir nicht bekannt ... um so besser, da es den Umweg Kommandozeile > Grafikanwendung erspart. Damit will ich mal experimentieren.

Ihre Beispielgrafik (Micrografx) sieht schon vielversprechend aus; leider haben Programme, die mit Micro, Win etc. beginnen, für mich den Nachteil, dass sie auf dem MacIntosh nicht laufen. Haben Sie da evt. einen Tipp bzgl. BMP>CAD unter UNIX bzw. Mac?

Beste Grüße

V. Winkler
  
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