• Year
  • 1969
  • Category
  • Amateur TRX: Transmitter/Receiver (and Transceiver)
  • Radiomuseum.org ID
  • 96631

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 Technical Specifications

  • Number of Tubes
  • 1
  • Number of Transistors
  • 73
  • Semiconductors
  • Main principle
  • Superhet with RF-stage; ZF/IF 10700 kHz
  • Wave bands
  • Wave Bands given in the notes.
  • Power type and voltage
  • Line / Batteries (any type) / 220 / 12 Volt
  • Loudspeaker
  • - This model requires external speaker(s).
  • Power out
  • 1 W (unknown quality)
  • Material
  • Metal case
  • from Radiomuseum.org
  • Model: SE 600 - Braun, Karl; Nürnberg
  • Shape
  • Tablemodel, low profile (big size).
  • Dimensions (WHD)
  • 420 x 160 x 263 mm / 16.5 x 6.3 x 10.4 inch
  • Notes
  • Braun VHF-Transceiver SE 600.
    Frequenzbereich: 144-146 MHz; Betriebsarten: CW, SSB, AM, FM; Pout: 12 W.
    Wenig später auch als SE 600 dig mit Digitalanzeige (6× ZM1332).
  • Net weight (2.2 lb = 1 kg)
  • 14.2 kg / 31 lb 4.4 oz (31.278 lb)
  • Price in first year of sale
  • 2'969.00 DM
  • Source of data
  • -- Original-techn. papers.
  • Author
  • Model page created by Otto Frosinn. See "Data change" for further contributors.

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Forum contributions about this model: Braun, Karl;: SE 600

Threads: 2 | Posts: 2

Der Hauptoszillator (VFO) des SE 600 überstreicht einschließlich der Reserven
an den Bandenden einen Frequenzbereich von ca. 33,3 .... 33,85 MHz.
Nach zweimaliger Frequenzverdopplung liegen am Ausgang 133,3 .... 135,3 MHz
an, die mit einer ZF von 10,7 MHz zum endgültigen Frequenzbereich von
144 .... 146 MHz hochgemischt werden.

Die wahlweise getrennte Einstellung von Sende- bzw. Empfangsfrequenz
wird durch 2 separate Potentiometer 50 kOhm (R258 / R263) ermöglicht.
Deren Ausgangsspannung wird über den Betriebsartenschalter Transceive/getrennt geführt und dient als Abstimmspannung für den VFO.
In den Spannungsteiler eingebaut ist jeweils ein 500 Ohm Potentiometer
zur Feinabstimmung (R260 / R265).
Im Bild als die beiden mittleren Drehknöpfe erkennbar.


Die gesamte mechanische Übersetzung beträgt etwa 50:1 . Sie wird durch einen Feintrieb 6:1 sowie ein weiteres  'Getriebe' in Form eines Skalenschnur-Antriebs verwirklicht. Die Feintriebe selbst dienen nur als Aufnahme  für die Skalenschnur (Messinghülsen im Bild rechts und links außen) und tragen an ihrem rückwärtigen Ende keinerlei Abstimm- oder Anzeige-Elemente !

Bei dieser Übersetzung erreicht die Auflösung ca. 60 kHz pro Umdrehung der Hauptabstimmung, womit eine grobe Einstellung auch von SSB Stationen gewährleistet ist. Die weitere Feinabstimmung erfolgt mit den mittleren
Potentiometern wie bereits erwähnt.

Die Skalenscheiben sind direkt auf den Achsen der jeweiligen Potentiometer
montiert, so daß eine evtl. rutschende Skalenschnur die Anzeigegenauigkeit
nicht beinträchtigt. Interessant ist hierbei die individuelle Beschriftung der
Scheiben und ihre Zuordnung zu der jeweiligen Geräte-Seriennummer.

 

Dieser enorme Aufwand für die Fertigung und den Werksabgleich wurde im
Nachfolgemodell SE 600 dig eingespart. Statt der beiden individuellen
Skalenscheiben (im Beispiel für das Gerät mit der Serien-Nr. 197) wurde ein
Frequenzzähler mit 6-stelliger Anzeige eingebaut bei sonst gleichen Geräte-
Eigenschaften. Der Zähler selbst umfaßt nur 4 Dekaden (LSD=1kHz).
Die beiden höchsten Stellen der Anzeige sind dem 2m-Amateurfunkband
entsprechend fest verdrahtet (100 MHz = '1'  /  10 MHz = '4').



Franz Harder DK5CB

Franz Harder, 28.Jul.10

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Interessant ist die Preisentwicklung bei diesem Gerät, das zum damaligen Zeitpunkt
für den durchschnittlichen Funkamateur unerschwinglich war.

Der Einführungspreis  betrug brutto DM 2969, wobei der Hersteller in seinem Inserat
in den UKW-Berichten 1969 geflissentlich die damalige Mehrwertsteuer in Höhe von
11% übersehen hatte. In späteren Inseraten wurde korrekt darauf hingewiesen ...

 

UKW-Berichte   netto          brutto

  3 / 1969           DM 2675   DM 2969

  3 / 1970           DM 2725   DM 3025

  3 / 1971           DM 2988   DM 3316

  ab 1972           DM 3602   DM 3998    für den SE600dig

 

 

In den Jahren 1972 / 1973 wurden sowohl die analoge als auch die digitale Variante
des SE 600 beworben. Ab dem Jahr 1974 erschien nur noch SE600dig in der Werbung.

Franz Harder DK5CB

Franz Harder, 27.Jul.10

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