• Year
  • 1950–1958
  • Category
  • Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
  • Radiomuseum.org ID
  • 84790

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 Technical Specifications

  • Number of Tubes
  • 4
  • Main principle
  • Superheterodyne (common)
  • Wave bands
  • Broadcast, Long Wave and Short Wave.
  • Power type and voltage
  • Storage and/or dry batteries
  • Loudspeaker
  • Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
  • Material
  • Bakelite case
  • from Radiomuseum.org
  • Model: Pionier B - Unitra DIORA - Radiowerk
  • Shape
  • Portable set > 8 inch (also usable without mains)
  • Dimensions (WHD)
  • 355 x 225 x 170 mm / 14 x 8.9 x 6.7 inch
  • Notes
  • Prototyp - radio AGA, Sweden.
  • Source of data
  • - - Data from my own collection
  • Author
  • Model page created by René Goebel. See "Data change" for further contributors.

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Forum contributions about this model: Unitra DIORA -: Pionier B

Threads: 1 | Posts: 11

Hallo,
habe mich gestern mal an das Gerät herangemacht.Leider habe ich noch kein Schaltbild von dem Gerät. Da es aber sehr einfach aufgebaut ist(einfacher Super mit DK9x,DF9x.DAF9x,DL9x), habe ich mich doch mal dran getraut.
Angeschlossen wurde eine regelbares Netzteil für die Heizspannung 1,4 Volt und eine 90 Volt Anodenbatterie aus 10 in Reihe geschalteten 9V-Monoblocks(mit Abgriffmöglichkeiten in 9V Schritten).
Da der AU-Trafo am Lautsprecher angenietet ist,habe ich einfach einen 8 Ohm Lautsprecher dafür angeklemmt. Ich weiß,das ist total falsch dimensioniert; aber ich dachte,irgendetwas wird man schon hören,wenn es nicht leiser als das Gebläsegeräusch meines Computers ist.Ja, mein Arbeitsplatz ist sehr limitiert. Weniger als einen halben qm für das zu reparierende Gerät.

Ich fing also an mich nach groben Spannungsüberprüfungen (die von der DAF gefielen mir gleich nicht Ua:27 V, Ug2: 16 V, aber ohne Schaltbild kann man nicht mehr aussagen)
von der NF zur HF vorzutasten.
Erstes Ergebis: alle Röhren ziehen Heizstrom, durch Herausziehen einzelner Röhren und Überprüfung der Stromaufnahme verifiziert
2) die Anodenstrom-Stromaufnahme ist mit 10 mA sehr gering
3) 3S4T gegen DL91 getauscht(DL92 Vgl-Typ hatte ich nicht , meine DL96´s waren mir zu teuer für diesen Versuch). Kurzschluss in der Heizspannungsversorgung. Erklärung:Pin7 ist bei der DL91 mit Pin 5 verbunden und verursachte den Kurzschluss.Beim Ablöten der Verbindung Pin1 zu Pin7 ist mir Pin7 herausgebrochen. Das ist natürlich genau der,den ich zum Betreiben der DL91 brauche. Auch muss das Gerät zum Gebrauch einer DL92 später wieder umgebaut werden; bei 2-Fadenbetrieb muss dann auch der Sockel gewechselt werden.Momentan geht es jedenfalls mit dem eingesteckten und verklebten Draht in Pin7.
4)Tongenerator an Poti-Schleifer angeschlossen ,immer noch kein Signal.
1S5T = DAF91 versuchsweise mit DAF191 und DAF96 ersetzt; keine Wirkung ; erst nach Auswechseln des Schirmgitterkondensators der DAF, kam das Tongeneratorsignal durch (wenn auch leise,da 8 Ohm Lautsprecher)
5)Ich habe dann erst mal die 1T4T prophylaktisch gegen eine DF91 getauscht. Wir sind jetzt bei HF; aber immer noch kein Empfang
6)Oszillograph an Oszillatordrehko angeschlossen: keine Oszillator-Schwingungen meßbar.
7) in Ermangelung einer 1R5T bzw. DK91 habe ich es mal mit einer DK96 probiert
8) der Oszilator schwingt an. Nach 30-40 Sekunden bricht er aber wieder zusammen.
9) dies kann man auch Beschleunigen , indem man den Drehko in den ertsen 30 Sekunden weiter eindreht; deswegen hatte ich erst auch einen Drehkoschluss vermutet; da das aber zwischen Herein- und Herausdrehen mit einer sehr großen Hysterese behaftet war (etwa halber Drehkoweg)habe ich das mit dem Biegen der Bleche aufgegeben.
10)Nach Durchsicht der Datenblätter im rm und meinen Datenbüchern mußte ich dann feststellen , daß die Beschaltung der DK91 sehr stark von der einer DK92/DK96 abweicht.
11)Habe heute 2 DK91 bei Pollin bestellt

Fazit: Dass die DK96 mit total falsch angeschlossen G3,G4,G5 gegenüber der DK91 überhaupt geschwungen hat,ist mir ein Rätsel. Warten wir auf die Lieferung der DK91 und sehen dan weiter.

Viele Grüße, René Goebel


René Goebel, 08.Nov.05

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