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Detektor-Empfänger Da (Holz)

Detektor-Empfänger Da ; Nora; Berlin (ID = 1486499) Crystal Detektor-Empfänger Da ; Nora; Berlin (ID = 956396) Crystal
Detektor-Empfänger Da ; Nora; Berlin (ID = 1486511) Crystal Detektor-Empfänger Da ; Nora; Berlin (ID = 956399) Crystal
Detektor-Empfänger Da ; Nora; Berlin (ID = 956403) Crystal Detektor-Empfänger Da ; Nora; Berlin (ID = 974167) Crystal
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Detektor-Empfänger Da ; Nora; Berlin (ID = 1486499) Crystal
Nora; Berlin: Detektor-Empfänger Da [Crystal] ID = 1486499 933x1344
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For model Detektor-Empfänger Da (Holz), Nora; Berlin
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Nora; Berlin
Year: 1928 Category: Detector-Radio (Crystal or diode, without tubes/transistors)
Main principle Crystal or Solid State Detector; Crystal-detection 1 circuit (no tubes)
Tuned circuits 1 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage No Power needed
Loudspeaker - For headphones or amp.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Detektor-Empfänger Da - Nora; Berlin
Material Wooden case
Shape Tablemodel, slant panel.
Dimensions (WHD) 125 x 85 x 160 mm / 4.9 x 3.3 x 6.3 inch
Notes Nachfolger des UD im Holzpult; für Steckspulen (keine eingebaute Spule)!
Price in first year of sale 8.00 RM
Source of data Radio-Diehr, Berlin, 1928/1929

Model page created by Konrad Birkner † 12.08.2014. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Nora; Berlin
Here you find 620 models, 538 with images and 338 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Nora; Berlin: Detektor-Empfänger Da
Threads: 1 | Posts: 3
Hits: 1538     Replies: 2
nora: Da (Holz); Detektor-Empfänger-Baureihe
Joachim Glüder
09.Jul.13
  1

Liebe Detektorexperten,

zu den hier gelisteten Geräten der Baureihe Da gibt es einige Unklarheiten. Ich beginne meinen Beitrag hier beim Da Holz, weil ich es (berechtigt oder nicht) sozusagen als eine Art Stamm der Reihe betrachte. Folgende Probleme haben Klärungsbedarf:

1. Hat es die Geräte im Holz- und Presstoffgehäuse gleichzeitig gegeben? Oder waren die Bakelitgeräte nicht eher Nachfolger der Holzgeräte? Die hier gezeigten NORA-Dokumente (Preisliste 1931, Prospektseite 1932) zeigen keine Holzgeräte mehr. Infofern durften sie auch nicht bei den Holzmodellen hochgeladen werden, was teilweise der Fall ist.

2. Ist es wahrscheinlich, dass die Presstoffmodelle Dab/Dap80 (1927) wirklich vor den ersten Holzmodellen (1928) erschienen sind? Wenn ja, warum gerade diese? Und andererseits soll die Holztype Da35 erst 1932 erschienen sein (wenn auch mit Fragezeichen)? Das passt doch eher nicht, zumal alle Da-Geräte konstruktiv identisch sind und sich nur duch die eingebaute Spule unterscheiden.

3. Lässt sich die hier durchgängig für die Bakelitgeräte verwendete Zusatzbezeichnung "Baby" wirklich durch NORA-Dokumente belegen? Ich finde keine. Alle Recherche führt "im Kreis" immer wieder auf RMorg zurück. In einem Prohaska-Katalog von 1931 soll das "Baby" genannt sein, aber das ist doch keine verlässliche Herstellerquelle. Kann es sein, dass da eine volkstümliche Bezeichnung verallgemeinert wurde?

4. Die Bezeichnung Dap/Dab80 ist durch Beschriftung auf dem Gehäuseboden belegt, nicht jedoch durch die hier vorliegenden NORA-Dokumente. Ist das nur eine (interne) Differenzierung für die unterschiedlichen Gehäusefarben, oder unterscheiden sie sich auch sonst noch von den Modellen, die nur mit Da bezeichnet werden? Da auch Da/Dab gleichzeitig datiert wird, sollte man doch davon ausgehen können.

Wer kann helfen?

J.G.

Konrad Birkner † 12.08.2014
09.Jul.13
  2

Grundsätzlich wird alles erfasst, was in Literatur oder auf Hardware zu sehen/lesen ist.

Es geht eben gerade nicht darum, nur die einzige allein seligmachende Wahrheit zu regstrieren, sondern alles auffindbare, sogar falsches!

Unsere Seiten müssen auffindbar sein! Und zwar mit allem was sichtbar/erkennbar ist. Falsches wird nicht unterschlagen, sondern als solches kommentiert.

Deshalb ist die Bedingung "zuverlässige Herstellerquelle" unzulässig.
Im Prohaska 1931/32 auf Seite 11 steht "Baby". das ist kein Gerücht (...soll stehen...), sondern Tatsache.

Die Bodenbeschriftung ist keine nachträgliche Sache, sondern bei den fraglichen Modellen allgemein üblich. Somit eine legitime Bezeichnung. Schon beim Hersteller wichtig und erst recht beim Verkauf, denn äußerlich sind die Modellvarianten oft kaum zu unterscheiden.

Nochmals: wir schaffen ein Nachschlagewerk, keine Firmen-Monographien. Letztere wären auf den Hersteller zentriert um nur Geschichte, Produktion etc.zu erfassen.
Damit kann aber der "normale" Sammler oder sost interessierte nichts anfangen, wenn er ein Gerät oder ein Inserat etc.vor sich hat und anhand dessen, was dort steht, sich Information erhofft.
Das ist nur möglich durch ein Nachschlagewerk, eine Enzyklpädie.

In diesem Sinne,
mit besten Grüßen
KoBi

 

 

Joachim Glüder
11.Jul.13
  3

Werter Herr Birkner, hallo Forum,

es tut mir außerordentlich Leid, wenn ich mich hier missverständlich ausgedrückt habe. Es war überhaupt nicht meine Absicht, die Glaubwürdigkeit von irgend jemandem anzuzweifeln oder gar eine Grundsatzdiskussion über den Umgang mit Informationen anzuzetteln.

Trotzdem würde ich mich freuen, wenn weitere Informationen zusammenkommen, die helfen, einige aufgezeigte Probleme aufzuklären, denn wie Sie, Herr Birkner, richtig anmerken, sind die Modellvarianten oft kaum zu unterscheiden, und die Datierung ist nicht immer schlüssig.

freundliche Grüße

Joachim Glüder

 
Nora; Berlin: Detektor-Empfänger Da
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