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Gemma 353 B3D53A

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For model Gemma 353 B3D53A, Philips Radios - Deutschland
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Philips Radios - Deutschland
Brand
 
Deutsche Philips-Ges.
Year: 1965/1966 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 5: ECC85 ECH81 EBF89 ECL86 EM84
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     10 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 127; 220 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) - elliptical
Power out 3 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Gemma 353 B3D53A - Philips Radios - Deutschland
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 455 x 190 x 170 mm / 17.9 x 7.5 x 6.7 inch
Notes Dioden: 2× AA119.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 3.5 kg / 7 lb 11.3 oz (7.709 lb)
Collectors' prices  
External source of data erb
Source of data Handbuch VDRG 1965/1966


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Forum contributions about this model
Philips Radios -: Gemma 353 B3D53A
Threads: 2 | Posts: 6
Hits: 4128     Replies: 4
philips: B3D53A (B 3 D 53 A); Gemma - Widerstandsproblem
Helmut Weigl
24.Apr.08
  1

Wieder ein defekter Widerstand in einem Philips-Gerät.

Nachdem ich das Gerät vor einiger Zeit repariert hatte, benutzte ich dieses fast täglich in meiner Bastelwerkstatt. Nach mehreren Wochen einwandfreien Betrieb, gab es plötzlich keine Ton mehr von sich. Eine Spannungsmessung ergab, daß die Anodenspannung (ca. 90V) an der NF-Vorstufe des ECL-86-Triodenteils fehlte. Nachdem alle anderen Spannungen vorhanden waren, kamen nur die Widerstände R56 und R55 als Fehlerursache in Frage. Tatsächlich hatte der Widerstand R55 (220KOhm) keinen Durchgang mehr. Der Widerstand war völlig unterbrochen.

Ich frage mich an was dies liegen könnte? Eine Überlastung kann es nicht gewesen sein (normale Stromaufnahme, (auch weist der Siebondensator C85 einwandfreie Isolation auf). Der Widerstand zeigt weder Zeichen von Überlastung, noch irgend einen anderen Fehler. Äußerlich sieht er ganz normal aus. Ist der Widerstand auf Grund Materialermüdung defekt geworden?

Wer weiß, an was der Widerstand gestorben ist?

Ein baugleicher Widerstand aus einem Ausschlachtgerät wurde zur Reparatur eingesetzt.

viele Grüße 

Helmut Weigl

Bild auf das richtige Maß gebracht. Breite max. 560 Pixel !!!
Wolfgang Bauer

Bernhard Nagel
25.Apr.08
  2
Meiner Erfahrung nach neigt diese Bauform von Widerständen (vor allem die gezeigte höherohmige kleinere 1/4 Watt Ausführung) zu stärkerer Erhöhung des Widerstandswertes, wenn sie mit Gleichspannung beaufschlagt werden. Das kann im Einzelfall bis zur völligen Unterbrechung führen. Es handelt sich hier nicht um eine Überlastung,  0,1 bis 0,15 Watt erwärmen den Widerstand kaum. Es ist meist auch kein schlagartiger Ausfall, gerade in einer NF-Vorstufe wird eine Änderung des Anodenwiderstandes von 220 auf 300 oder gar 500 kOhm nicht sofort bemerkt werden.
Seltener ist diese Alterung ohne Spannungsaufschlag, aber auch Gitterableitwiderstände waren bei mir schon betroffen.

Eine beliebte Fehlerstelle ist häufig der Anodenwiderstand des magischen Auges oder Bandes, hier findet sich dieser Widerstandstyp oft an den Fassungen der Röhren. Grund auch hier die recht hohe Gleichspannung, nicht die Überlastung.

Da dieser Typ ab dem Jahr 1956 bis gegen Ende der 60er Jahre bei vielen Herstellern (z.B. Philips, Kaiser, Saba, Braun, Loewe, Nordmende...) zum Einsatz kam,  empfiehlt sich immer eine Überprüfung in kritischen Umgebungen. In der Regel also höherohmige Anoden- und Schirmgitterwiderstände, kleinere Werte wie 1 oder 2 kOhm weisen diesen Effekt dagegen kaum auf. Ein Ersatz sollte vorgenommen werden, wenn die angegebene Toleranz, hier 10%, überschritten wird.

In diesem Thread des Jahres 2003 wurde das Thema ebenfalls behandelt.
So kann es sein, dass ein Radio aus dem Jahr 1964 keinen einzigen neuen Kondensator dank Kunststoff-Folien C's braucht, dagegen eine umfassende "Widerstandskur" benötigt!

Rolf Nickel
26.Apr.08
  3
Lieber Herr Weigl,
auch mir sind hin und wieder Kohleschicht-Widerstände genau dieses Aussehens (charakteristisches optisches Erscheinungsbild) als defekt untergekommen. Irgendwo habe ich mal gelesen, solche Widerstände des Herstellers XX (an den Namen kann mich nicht mehr erinnern) würde der Verfasser immer sofort durch neue ersetzen, weil sie nichts taugten. Auch ein ehemaliger Kollege wollte von "diesen Dingern" nichts wissen. Das wären für sich allein betrachtet pauschale Aussagen, die man mit Fakten "untermauern" müsste.
Deswegen habe ich meine ungebrauchten Exemplare nicht weggeworfen und verwende sie (allerdings immer nur vorübergehend) zu Prüfzwecken. Nun wollen wir ja nicht vermuten, sondern Klarheit schaffen. Daher meine Frage: Ist diese spezielle zylindrische Bauform mit den Attributen



  1. 1/3 W Belastbarkeit, 
  2. kappenlose Kontaktierung,
  3. Körper nicht lackiert,
  4. im Vergleich zur Länge kleiner Außendurchmesser,
  5. Grundfarbe dunkelbraun,
  6. Farbringe rel. breit, besonders der Toleranzring
  7. Toleranz 10 % (silber),
  8. rel. schlecht lötbare axiale Anschlußdrähte,
so nur von einem einzigen Hersteller (z. B. Beyschlag, Vitrohm, Piher, Brady …) während eines bestimmten Zeitraums produziert worden, oder kommen dafür mehrere Hersteller in Frage ? Gibt es weitere Kollegen, die genau solche  Widerstände der Bauform siehe Bild und Beschreibung ebenfalls ersetzen mussten ? Waren auch Geräte darunter, die nicht in Europa gefertigt worden sind ?
 
Anmerkungen:
Meine Aufzählung der Eigenschaften ist sicherlich nicht vollständig und natürlich subjektiv und teilweise laienhaft. Die von mir fotografierten 3,3 MOhm Widerstände und der 12 MOhm sind in Ordnung, rechts liegt ein gebrauchter Endröhren-Kathodenwiderstand mit Sollwert 180 Ohm, der strommäßig an der Belastbarkeitsgrenze betrieben wurde und jetzt einen Wert von 350 Ohm hat. 

Mit freundlichem Gruß
Rolf Nickel
Dietrich Grötzer
26.Apr.08
  4

Auch hier so ein Bösewicht, ca.100 kOhm anstelle 33 kOhm im Philips 03RB363. Spannungsteiler für die Stromversorgung des transistorisierten UKW-Tuners (9V=) aus 175V=

Günther Stabe
26.Apr.08
  5 Die monierten Widerstände stammen von Vitrohm, wurden etwa ab 1958 bis etwa 1964 (?) in vielen deutschen Röhren- und Transistor-Geräten verbaut. Die kürzere Form (1/8 Watt?) danach auch noch einige Jahre danach, u.a. in Körting-Geräten bzw. Baugruppen.
Die Widerstände der "alten" Form (wie In Post 1) haben z.T. katastrophale Toleranzen, daher  scheint wirklich eine "Widerstandskur" bei Geräten für den häufigen Einsatz geboten...
Bei Widerständen der Firma Beyschlag sind mir keine derartigen Erscheinungen bekannt.
G.S.
 
Hits: 1406     Replies: 0
philips: B3D53A (B 3 D 53 A); Gemma - Reparaturinfo
Helmut Weigl
04.Nov.07
  1

Sehr geehrte Radiosammler,

wie ich in mehreren Philips-Geräten (auch 3 Philettas mit ähnlichem Chasis) feststellte, scheint Philips damals minderwertige Widerstände verbaut zu haben.

Bei vorliegendem B3D53A hatte das Schirmgitter der Röhre 3 (EBF89) keine Spannung. Fehler war der unterbrochende Widerstand R30 mit einem Wert von 56KOhm. Außerdem war der Widerstand R33 470KOhm (an Anode der EM84) hochohmig geworden. Nach Austausch der Widerstände spielte das Gerät wieder einwandfrei.

Ein weiterer Konstuktionsmangel dieser Geräte ist der Netzschalter. Bei allen meinen Geräten mit diesem Netzschalter war dieser defekt, da der aus Zink-Druckguß gefertigte Hebel am Netzschalter gebrochen ist. Vorsicht beim Öffnen des Schalters: die Metallaschen brechen leicht ab, so daß sich der Schalter dann gar nicht mehr zusammenbauen läßt! Reparaturversuche waren also erfolglos. Ich habe den Netzschalter deshalb auf "dauerein" überbrückt.

viele Grüße

 

Helmut Weigl

 

 

 
Philips Radios -: Gemma 353 B3D53A
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