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Stelltrafo TST280/1

Stelltrafo TST280/1; Technisch- (ID = 716445) Equipment Stelltrafo TST280/1; Technisch- (ID = 488429) Equipment
Stelltrafo TST280/1; Technisch- (ID = 1138398) Equipment Stelltrafo TST280/1; Technisch- (ID = 1317776) Equipment
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Stelltrafo TST280/1; Technisch- (ID = 716445) Equipment
Technisch-: Stelltrafo TST280/1 [Equipment] ID = 716445 500x484
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For model Stelltrafo TST280/1, Technisch-Physikalische Werkstätten, (TPW), VEB; Thalheim (Ostd.):
Bild aus Messeprospekt.
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Technisch-Physikalische Werkstätten, (TPW), VEB; Thalheim (Ostd.)
alternative name
 
TPW
Year: 1965 ?? Category: Service- or Lab Equipment
Wave bands - without
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 220 Volt
Loudspeaker - - No sound reproduction output.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Stelltrafo TST280/1 - Technisch-Physikalische Werkst
Material Metal case
Shape Tablemodel, with any shape - general.
Dimensions (WHD) 250 x 270 x 210 mm / 9.8 x 10.6 x 8.3 inch
Notes

Achtung - Lebensgefahr!

Beide Ausgangs-Steckdosen liegen parallelgeschaltet an der gemeinsamen Sekundärwicklung! Es ist unzulässig, gleichzeitig zwei Verbraucher (z.B. Allstrom-Empfänger oder Wechselstrom-Geräte ohne galvanische Trennung des Netzanschlusses vom Chassis) an dem Trenn-Stelltrafo zu betreiben. Die Chassis beider Geräte können je nach Polung der Netzstecker untereinander die volle Ausgangsspannung führen!

Aus Sicherheitsgründen darf bei Arbeiten an geöffneten Geräten nur eine der beiden Steckdosen Verwendung finden.

Beachte hierzu die Forumsbeiträge ab dieser Modellseite!

TST= Trenn-Stell-Trafo, galvanische Trennung zwischen Ein- und Ausgang. Sekundär 0...280 V, Dauerlast 1 A, 300 VA, Tragegriff, Anzeigeinstrumente für Ausgangsspannung und -Strom.

Frühe Ausführung des TST280 hat zwei parallelgeschaltete Netzsteckdosen, bei späteren Geräten ist eine Öffnung durch eine Blindplatte verschlossen worden.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 15 kg / 33 lb 0.6 oz (33.04 lb)
Collectors' prices  
Mentioned in -- Original prospect or advert

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All listed radios etc. from Technisch-Physikalische Werkstätten, (TPW), VEB; Thalheim (Ostd.)
Here you find 68 models, 55 with images and 29 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.


Collection of a member from D

 


Forum contributions about this model
Technisch-: Stelltrafo TST280/1
Threads: 2 | Posts: 10
Hits: 1510     Replies: 5
  techni-tha: TST280/1; Stelltrafo
Egon Strampe
21.Nov.15
  1

Anmerkung von Herrn Gerhard Beimpold-Zitat:

Bei Trenntrafos (dieser gehört da auch dazu) gibt es sehr wohl die Möglichkeit mehrere Steckdosen vorschriftenkonform zu betreiben. Die Schutzleiter der Geräte werden dazu mit Hilfe der Schutzkontakte verbunden (aber nicht geerdet). Das nennt sich dann eigentlich Potentialausgleich. Für Messungen kann das natürlich erhebliche Probleme bereiten. Sind also Schukodosen verbaut müssen deren Schutzkontakte über einen Potentialausgleichsleiter verbunden werden.

Hans M. Knoll
21.Nov.15
 
  2


Unsinn im Rmorg.

Am Trenntrafo mit einer sekundärwicklung und zwei parallel geschalteten 2polige  Netzdosen.
und erdfrei mit einander verbundenen Schutzkontakten.#


An jeder Dose steckt  ein Allstrom- oder pseudo-Wechselstrom-Radio.
Am linken Radio „1“ ein Messgerät mit Schutzkontakt-Kabel.

Jetzt wird ein Scope welches ebenfalls ein Schutzkontakt-Kabel hat.
An Radio „2“ gelegt, sind beide Radio ZUFÄLLIG so angeschlossen, das Chassis zu Chassis keine Differenzspannung  besteht, überleben es alle vier.

Ist eines gegensinnig gepolt, liegt zwischen beiden solange nur ein Messgerät angeschlossen ist, zwar die Trafoausgangsspannung, zwischen den Radios, .was sowieso lebensgefährlich ist.

Wird das zweite Messgerät das über  den „Potentialausgleich“ schon am Radio“1“ 1iegt,
jetzt ans Radio „zwei“ angeschlossen, liegen Messkabel, Messgerät und beide Radios in Reihenschaltung an der Ausgangswicklung (220V~)

Wer sowas ins Rmorg, stellt, bzw. stellen lässt, weis nicht was er tut!
Noch dazu als Nichtmitglied und Unbekannter

Hans M. Knoll.
Ex. Laboring. und dort VDE-Schutzbeauftragter.


 

Dietmar Rudolph
21.Nov.15
  3

RM.org unterscheidet sich von anderen Foren über Radios und Radiotechnik vor Allem dadurch, daß hier keine Meinungen, Vermutungen oder Spekulationen präsentiert werden, sondern verläßliche und korrekte Fakten.

Daher kann und darf es nicht unwidersprochen bleiben, wenn hier jemand nicht nur Unfug, sondern sogar lebensgefährlichen Unfug postet. Und jeder, der das trotzdem tut, muß sich im Klaren sein, daß er zur Verantwortung gezogen werden kann, wenn jemand durch seinen "Rat" zu Schaden kommt - und dies gerade deshalb, weil RM.org als zuverlässig gilt.

Leider gibt es trotzdem immer wieder Bastler, die sich in Bezug auf elektrische Sicherhet für "Fachleute" halten. Ein solches Beispiel findet sich - wen wundert es - im Beitrag über einen Stell-Trenn-Trafo mit Oszillographenanschluß

MfG DR

Egon Strampe
22.Nov.15
  4

Herr Beimpold sagt dazu:

Attachments

Otmar Jung
22.Nov.15
  5

Herr Beimpold führt hier die Schutztrennung an, die in DIN VDE 0100-410:2007-06 beschrieben ist. Leider werden von Herrn Beimpold die entscheidenden Passagen nicht genannt, sodass solch allgemeinen und stark verkürzten Aussagen für die Praxis falsch und gefährlich sind, sie suggerieren eine Sicherheit, die weder die DIN-VDE beschreibt, noch tatsächlich vorhanden ist.
Betrachten wir z.B. ein altes Radiogerät, das an einem Trenntrafo betrieben wird, der den Vorschriften der DIN VDE 0100-410:2007-06 entspricht. Wird dieses Radio nun zum Zwecke der Reparatur geöffnet und der Basisschutz (verhindert das direkte Berühren unter Spannung stehender Teile) entfernt, so entspricht allein dadurch diese Anordnung schon nicht mehr den Vorschriften der Schutztrennung.

Viel hilfreicher als verkürzte DIN-VDE Auszüge sind die zahlreichen nützlichen Beiträge hier im Forum, die von Praktikern wie Herrn Knoll, Herrn Rudolph und vielen anderen geschrieben werden. Dort wird genau auf diese Gefahren hingewiesen, die in der Reparaturpraxis auftreten.

In diesem Sinne: Frohes Schaffen

Dietmar Rudolph
22.Nov.15
  6

In einigen der vorigen Beiträgen werden die Begriffe "Trenn-Trafo" und "Stell-Trenn-Trafo" durch einander geworfen, was zu Fehlinterpretationen führt.

Es gibt Trenn-Trafos, die mehrere Sekundärwicklungen (z.B.: pr. 230V, s1: 230V, s2: 230V, s3: 230V, s4: 230V) haben. Hier hat jede der Sekundärwicklungen ihre eigene Steckdose. Und jedes daran angeschlossene Gerät ist einerseits vom Netz und andererseits von allen anderen getrennt. Das ist zulässig und i.O..

Dann gibt es Stell-Trafos (teilweise stufenweise mit schaltbaren Abgriffen) zur Anpassung der Netzspannung z.B. bei Netzspannungs-Schwankungen. Diese Stell-Trafos haben i.d.R. keine Netztrennung, sondern sind als Autotransformatoren ausgeführt. Die Geräte, die damit betrieben werden, haben einen Berührungs-Schutz, wie jedes Gerät, das für 230V Netzanschluß vorgesehen ist.

Aber beim TST280/1 geht es um einen Stell-Trenn-Trafo, der hier speziell für Reparaturzwecke verwendet werden soll. Sobald ein Gerät zur Reparatur geöffnet wird, ist der Berührungsschutz nicht mehr gegeben. Es macht auch schon von der Logik her wenig Sinn, gleichzeitig mehrere Geräte "hochfahren" zu wollen.

Stell-Trenn-Trafos dürfen nur eine (sekundäre) Steckdose haben. Aber, nach der Argumentation eines Herrn Gerhard Beimpold, die von Herrn Strampe unkommentiert hier eingestellt wurde, könnte man daran ja auch eine Mehrfach-Steckdosenleiste anschließen. Dann wäre gemäß seiner Argumentation alle hieran angeschlossenen Geräte "mit Hilfe ihrer Schutzkontakte verbunden, aber nicht geerdet". Dann besteht ja ein "Potentialausgleich". Und das sei dann "vorschriftenkonform". 

Tatsächlich handelt es sich hierbei dann um eine lebensgefährliche Konfiguration, wenn nun an geöffneten Geräten gearbeitet wird. Die nachgereichte Behauptung "... da muß jeder selbst wissen, was er da macht!" wird juristisch nicht ausreichen, um die Verantwortung von sich abzuwälzen. Da hilft es auch nicht, sich auf Wikipedia zu berufen.

MfG DR

 
Hits: 1359     Replies: 3
techni-tha: TST280/1; Stelltrafo - mit 2 sekundären Steckdosen!?
Dietmar Rudolph
15.Nov.15
  1

Der TST280/1 ist ein Trenn-Stell-Trafo. Die Sekundärseite ist also von der Primärseite getrennt. Ein solcher Trafo darf (eigentlich) nur eine sekundäre Steckdose haben. Ansonsten könnte der Fall auftreten, daß z.b. zwei Allstromgeräte angeschlossen sind, wobei deren jeweilige Chassis auf unterschiedlichen Polen liegen, womit dazwischen die volle Netzspannung liegen würde. Damit ist der durch einen Trenn-Trafo gewünschte Berührungsschutz hinfällig.

Offensichtlich gab es den TST280/1 tatsächlich auch mit 2 sekundären Steckdosen und jeweils mit Schutz-Erde (!?) , wie auf Bildern beim Modell zu sehen ist. 

Das Problem wurde wohl erkannt, weshalb es spätere Modelle mit nur einer sekundären Steckdose ohne Schutzerde  gibt. Das Loch für die 2. Steckdose wurde mit einer Pertinax Platte verschlossen.

MfG DR

Georg Richter
16.Nov.15
  2

Hallo Herr Prof. Rudolph,

ist der  Schutzleiter der Steckdose tatsächlich mit PE verbunden?

Die Verwendung einer "Schuko"-Steckdse an einem Trenntransformator ist an sich nicht verwerflich wenn der Schutzleiter nicht angeschlossen ist. Schliesslich "sitzt"  ein Schukostecker dann besser als in einer (flachen) zweipoligen Steckose.

Auch zwei Versionen des Grundig Regel-Trenn-Transformator RT5A (9.06066-1607)  bzw. 1809 hatben eine "Schuko"-Steckdose, auf der Frontplatte steht "Schutzkontakt nicht angeschlossen".

Beste Grüsse,

GR

Wolfgang Eckardt
16.Nov.15
  3

Das Vorgängermodell TRT280/1 (Trenn- Regel-Trafo im Unterschied zum exakteren Ausdruck Trenn-Stell-Trafo) aus den 1950er-Jahren besaß zwei Steckdosen ohne Schutzkontakt. Sicher keine optimale mechanische Lösung für den Anschluss mit "Schuko-Steckern", dafür waren aber Geräte mit "normalem" Stecker in dieser Zeit noch ganz aktuell.

Wolfgang Eckardt

Dietmar Rudolph
18.Nov.15
  4

Nach Auskunft von Hans Knoll gab es bis Ende der '50er Jahre tatsächlich Stell-Trenn-Trafos mit 2 sekundären Steckdosen, allerdings meist nicht in Schuko-Ausführung.

Wie es dagegen beim TST280/1 aussieht, ist vorläufig nicht zu ergründen, da hierfür erst eine Auskunft eines Besitzers eines solchen Modells erforderlich ist.
Bei meinem späteren Modell ist nur noch eine "Schuko"-Dose ohne die Klemmen für den Schutzleiter eingebaut. Die Öffnung in der Frontplatte für die zweite Steckdose ist durch ein eingenietetes Stück Pertinax verschlossen.

Dieses eingenietete Stück Pertinax macht allerdings einen wenig professionellen Eindruck und es sieht fast so aus, als sei dies eine ad hoc Maßnahme gewesen.


In den TST280/1 kann das logarithmische Anzeigeinstrument von Herrn Stummer eingebaut werden.

MfG DR

 
Technisch-: Stelltrafo TST280/1
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