Czar TG transistors
Unitra ZRK, Zaklady Radiowe im. M. Kasprzaka
- Pays
- Pologne
- Fabricant / Marque
- Unitra ZRK, Zaklady Radiowe im. M. Kasprzaka
- Année
- 1961 ?
- Catégorie
- Radio - ou tuner d'après la guerre 1939-45
- Radiomuseum.org ID
- 211532
-
- Brand: Unitra
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- No. de transistors
- 7
- Principe général
- Super hétérodyne (en général); FI/IF 465 kHz
- Circuits accordés
- 5 Circuits MA (AM)
- Gammes d'ondes
- PO et GO
- Tension / type courant
- Piles sèches / R10: 5 x 1,5 Volt
- Haut-parleur
- HP dynamique à aimant permanent + bobine mobile / Ø 14 cm = 5.5 inch
- Puissance de sortie
- 0.22 W (qualité inconnue)
- Matière
- Cuir / canvas / plastique mais autre matériel en dessous!
- De Radiomuseum.org
- Modèle: Czar [TG transistors] - Unitra ZRK, Zaklady Radiowe im
- Forme
- Portable, appareil de poche. Taille < 20cm
- Dimensions (LHP)
- 200 x 60 x 140 mm / 7.9 x 2.4 x 5.5 inch
- Remarques
-
Golden speaker grille.
Abweichende Transistorbestückung SFT317, SFT319, SFT319, x, x, TG50, TG50
- Poids net
- 1.2 kg / 2 lb 10.3 oz (2.643 lb)
- Auteur
- Modèle crée par Mateusz Straszak. Voir les propositions de modification pour les contributeurs supplémentaires.
- D'autres Modèles
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Contributions du forum pour ce modèle: Unitra ZRK, Zaklady: Czar
Discussions: 2 | Publications: 3
Manchmal weiss man mehr, als man wahrhaben will. Wenn ein Radio aus dieser Quelle stammt, heisst das oft Gefahr! - Es heisst auch: Abenteuer.
Wohlgemut gibt man dem Radio erst einmal Strom: Es geschieht nichts, rein gar nichts. Kein Stromverbrauch, kein Knacken zu hören. Zum Glück ist es leicht, die Platine zu entfernen. Ein paar Schrauben gilt es zu lösen, den Lautsprecher muss man ablöten, das Abstimmrad wird von einer Zierschraube gehalten – es ist leicht und gewaltlos zu entfernen.
Was sieht der erschreckte Reparateur? – Die Stromversorgung ist unterbrochen. Der Lautsprecher ist nicht angeschlossen, ein paar lose Drähte hängen herum. Die Ferritantenne – weg!
Wenn man einmal das Nötigste repariert hat, hyperprovisorisch zu Anfang, sollte man doch einen Verstärker haben, der arbeitet. Hat man nicht. Nichts geht auf NF, nichts auf HF.
Der Vorbesitzer hat fleissig herumgemacht an der Platine. Nicht alles ist gelungen, möchte man sagen. Nur den Habichtaugen ist es verdanken, dass bald wenigstens Strom fliesst und schliesslich etliches schlecht und recht funktionieren will.
Die Leiterbahn dort, die bei Trafo 1, sie ist wie aufgeworfen, ganz wellig. Sie ist mehr als wellig; sie ist auch unterbrochen. Die Bahn gut blank machen, sie dick verlöten mit dem Trafo-Anschluss, das gibt erst einmal etwas Ton.

Das zugeführte NF-Signal wird verstärkt, mit hohem Grundrauschen zwar, aber es wird verstärkt. Man hat also einen funktionierenden NF-Verstärker.
Auf HF tut sich nichts. – T1 will nicht oszillieren. Das geht auch gar nicht: ohne Kopplungsspule gibt es keinen Strom an der Basis von T1. Eine Spule eingefügt, es setzt Ozsillation ein, aber mehr geschieht nicht. Nichts findet sich nach der Detektordiode. Vielleicht ist das nicht so rätselhaft, haben wir ja auch gar keine echte Antenne...
Es braucht den Sperberblick. Der Vorbesitzer hat am Filter 3 gearbeitet, ein Draht ist gerissen, der Lötversuch ist nicht gelungen. Der Lötmeister hat seine Tricks. Wie hält man den haarfeinen Draht still am Ort während des Lötens? Hölzchen! Man macht mit dem Messerchen eine winzige Gabel in das lange Spiesschen aus der Küche, schon kann man den Draht perfekt stabilisieren und ungehindert von wärmeleitendem Metall die Sache sauber verlöten.

Die Antenne muss passen von der Länge her. Sie muss passen von der Dicke her. Sie müsste eigentlich zwei Spulen haben, mit den Koppelungsspulen sind das acht Drähte. Die Kapazität des anwesenden Gehirns geht aber nicht über vier Drähte hinaus. Da trifft es sich gut, dass mein Langwellensender mit dem Programm BBC-Four mich in diesen Tagen verlassen wird. Es wird dieser Ferritstab hier verwenden – nur Mittelwelle. Zwei Klammern haben die Original-Antenne getragen. Ich muss eine versetzen, damit die neue Antenne hineinpasst.
Das Grundrauschen ist so hoch, das Antennensignal so schwach, dass man das Programm kaum hört. Das wird verschlimmert durch die Bauarbeiten im Haus. Was es ist, weiss ich nicht, aber irgendetwas stört ziemlich umfassend das Mittelwellenband. Erst wenn die Bauarbeiter weg sind, kann ich meine Versuche machen. Das Nachstimmen der Antenne bringt jetzt extra Signalgewinn, so dass der Empfang sich so verbessert, dass er gerade akzeptabel ist.
Ist es also der perfekte Empfang, der perfekte Ton? Nein, gewiss nicht. Um zu helfen, habe ich die meisten Elektrolyten ausgewechselt, das hilft etwas, notdürftig. Man sollte die wunderschönen grünen Vorverstärker-Transistoren ersetzen… Aber das wäre zu schade, das Auge isst mit!
Ein Ding ist wahr geworden: ein völlig verstümmeltes Radio gibt wieder Laut und empfängt wieder ein paar Sender. Radio Caroline befindet sich auf einer Frequenz, die der Störsender am Tage nicht stört. Also woran erfreut sich der Radiobastler, der sich doch am neuen Empfang ergötzen will: er lauscht verzückt dem Sender der Sechziger Jahre, der ihm heute wie damals das feinste Sechziger Jahre Programm bringt… Die Kinks und Lola!
Lola! Ohlala! - So spielt nur ein Czar! ein ganz abenteuerlicher Czar!
Was gibt's am Abend zum Nachtisch? - Ein Schälchen mit dem feinsten bunten Konfekt:
Bruce Cohen, 27.Jun.26
Hello to everybody,
I recently bought this model.
I'm confused about batteries for this model.
Please, can somebody write which battery size fits in this model.
Thanks in advance
Ivan
Ivan Kranjec, 05.Sep.15