Royal 25, R25W, R25Y, R25Y1 CH= 8XT55Z9
Zenith Radio Corp.; Chicago, IL
- Country
- United States of America (USA)
- Manufacturer / Brand
- Zenith Radio Corp.; Chicago, IL
- Year
- 1965 ?
- Category
- Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
- Radiomuseum.org ID
- 106746
-
- alternative name: Chicago Radio Lab
- Number of Transistors
- 8
- Main principle
- Superheterodyne (common)
- Wave bands
- Broadcast (BC) and FM or UHF.
- Power type and voltage
- Dry Batteries
- Loudspeaker
- Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
- Material
- Plastics (no bakelite or catalin)
- from Radiomuseum.org
- Model: Royal 25, R25W, R25Y, R25Y1 CH= 8XT55Z9 - Zenith Radio Corp.; Chicago,
- Shape
- Very small Portable or Pocket-Set (Handheld) < 8 inch.
- Notes
-
Hitachi- und Toshiba-Transistoren, nicht alles lesbar, da zu eng gebaut.
Ovallautsprecher 70 x 47mm.
________________________________________________________________Hitachi and Toshiba transistors; not all markings legible due to cramped layout.
70 x 47 mm oval speaker.
Made in Hong Kong
- Mentioned in
- -- Collector info (Sammler)
- Author
- Model page created by Peter Hoddow. See "Data change" for further contributors.
- Other Models
-
Here you find 4604 models, 4245 with images and 3740 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.
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Collections
The model Royal 25, R25W, R25Y, R25Y1 is part of the collections of the following members.
Forum contributions about this model: Zenith Radio Corp.;: Royal 25, R25W, R25Y, R25Y1 CH= 8XT55Z9
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Man ist sich über den Preis nicht einig, auf dem Flohmarkt. Der Käufer will kaufen, aber nur zu einem einen Drittel tieferen Preis. Der Verkäufer will seinen höheren Preis. Der Käufer ist wegen der gierigen Fingerlein so abgelenkt, dass er nicht sieht, was er hätte sehen müssen.
Zu Hause macht man eine Funktionsprobe. Die Mittelwelle funktioniert, das ist schön. Doch UKW? – UKW funktioniert auch etwas, aber das Band ist verschoben. Dazu ist das Signal nicht stark genug. Es wird an der Antenne liegen… Was die Fingerlein dem klugen Haupte jetzt signalisieren, das tut weh, Dort, Fingerlein an diesen Spalt gelegt, da wird der Empfang plötzlich viel besser. Ganz, ganz zufällig ist das der Ort, wo die Antenne hätte sein sollen…
Der Mann hat tausende von Transistorradios bepotelt, und jetzt merkt er nicht einmal, wenn die Teleskopantenne fehlt – ganz offensichtlich einfach nicht da ist. Da ist es für das Radio mit MW und UKW ganz leicht, besonders elegant zu sein, wenn alles Störende einfach weggelassen ist.
Hebt an das Plänemachen. Hebt an die Materialsuche. Man findet eine Spange aus Metall von 1mm Dicke. Das Plättchen ist ganz knapp gross genug, dass daraus eine Halterung fabriziert werden kann.
Was findet sich noch von der alten Aufhängung? – Alles im Inneren ist noch da, der äussere Teil ist weggebrochen und verschwunden. Wie die Teile im Inneren abmontiert sind, begreift der Wicht noch lange nichts. Wer nicht sehen kann, muss fühlen…
Wie ist die Halterung nämlich aufgebaut? Vom Gehäuse her stecken zwei Schrauben herauf. Sie wackeln. Man will ihnen das Wackeln gleich austreiben, lässt es aber klugerweise bleiben. Das Wackeln macht den Einbau in Zukunft erst möglich. Von unten nach oben finden sich: Ein dünnes Stück Halbkarton. Der Trageteil aus Metall. Ein dünnes Kontaktplättchen. Eine Abdeckung aus weichem Kunststoff, der die Schrauben umfasst und sie isoliert von den Metallteilen, zwei Messingmuttern.
Das Vorbild für den Innenteil hat man vor sich, das gilt es nur nachzumachen. Der Aussenteil ist ähnlich aufgebaut wie die Kleinantennen von Sony, zB von TFM-825L. Bei näherem Hinsehen merkt der Kluge, dass die Originalhalterung zwei scharfe Biegungen von 90 Grad in Gegenrichtung aufweist. Die kann der hiesige Schuster nicht meistern, er wird es mit einer Schräge probieren.
Hält die Antennenhalterung jetzt gut und fest? Gewiss. Noch ist die Antenne nicht an der Halterung aufmontiert, aber schon ein Finger sollte genügen… Nichts! Kein richtiger Empfang!
Wer nichts hören kann, muss fühlen. Denn was fühlt man, wenn man alles erneut auseinandernehmen muss, wieder und wieder? Der Trageteil macht irgendwo unsichtbar Kontakt mit dem Gehäuse. Der elegante Metallrahmen ist zwar in Wirklichkeit bloss Kunststoff, aber dafür ganz und gar echt metallisiert. Er leitet also, und er leitet gut. Er schliesst mir immer wieder die Antenne kurz!
Nach zig Versuchen, immer neuen Schleifereien und Feilereien, wird die Halterung ein letztes Mal eingebaut. Wir verlassen uns jetzt nicht mehr auf Radioprogramme, um festzustellen, ob es wohl Kurzschlüsse gibt. Wie es optisch auch immer aussieht, ohne Ohm-Messung geht man keinen Schritt weiter.
Die Hürde ist genommen. Die nächste folgt. Der Antennenfuss muss vorbereitet werden. Normal haben diese Dinger ein ‚Vorwärts-Gelenk‘, dieses hier ist sozusagen rückwärts. Das macht die Antenne am Ende doch wieder ein paar Zentimeter länger. Obwohl mir das Zimmermannsauge vorgemacht hat, die Antenne, die ich vorgesehen habe, sollte wohl passen, habe ich in der Zwischenzeit längst gemerkt, dass sie zu lange wird, wie ich sie auch installiere. Sie muss also gekürzt werden. Das ‚Rückwärts-Gelenk‘ will ich beibehalten, damit meine Lösung nicht auf den allerersten Blick schon aus dem Rennen fällt.
Die Gabel im Antennenfuss muss um einiges vertieft werden damit die Antennenhalterung bei geschlossener Antenne darin versinken kann. Also schleift man fröhlich darauf los. Auch das passt jetzt. Nun muss die Antenne in der Länge gekürzt werden. Die einzelnen Glieder werden mit der gebräuchlichen Methode behandelt, das korrekte Stück absägen, die korrekten Löcher machen. Das unterste Glied wird dem Antennenfuss übergestülpt, auf einer Seite ist zur Durchführung der Antennenhalterung ein Schlitz gefräst.
Alles wird vorsichtig verleimt, nicht zu wenig, damit es auch ja hält, nicht zu viel – das Gelenk muss freibleiben! Es wird Geduld geübt. Die Schlussperle wird ausgebohrt, verleimt. Es wieder wird Geduld geübt. Schliesslich ist das Radio fertig, es ist wie neu. Von der Erfinderkunst ist nichts sichtbar. Der Reparateur bewundert die Klugheit der Macher vor ihm.
Wer nicht sehen kann, muss fühlen. Man hätte gut und gern fünf Euro sparen können mit Handeln, wenn man richtig aufgepasst hätte. Viele Stunden Arbeit hätte man sich auch gespart… allerdings wäre man nie zur Einsicht gekommen, wie raffiniert man diese Antenne einst bedacht und angelegt hat…
Bruce Cohen, 08.Aug.26