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History of the radio manufacturer Dynacord (Pinternagel)


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Name: Dynacord (Pinternagel)    (D)    
Abbreviation: dynacord  
Products:  
Summary: Der heutige Produktionstandort ist Straubing in Niederbayern.Dynacord gehört seit 01.09.2006 zur BOSCH-Sicherheitssystem-Gruppe. Verstärker und Lautsprecherkabinette werden nach wie vor unter dem Brand Dynacord vertrieben.

 
Founded: 1945
History: Es sind Röhrenverstärker einfachster Schaltung wie Wiedergabe-,Misch- und Kofferverstärker mit Eingängen für hochohmige Mikrophone,Rundfunk- und Kristalltonabnehmer.Parallell dazu werden sogenannte Kinoverstärker für Lichtspieltheater sowie Plattenspieleranlagen mit Verstärker und Lautsprecher produziert.Die Firma heisst zunächst "Funktechnik und Gerätebau,Ing. Werner Pinternagel".kurz darauf werden die Geräte unter dem Markennamen "Dynaphon" hergestellt und vertrieben.Der bis heute bestehende Markenname"DYNACORD" wird im September 1948 eingeführt.Unter der Firmenbezeichnung werden die ersten Misch-und Kofferverstärker auf den Markt gebracht.

1945

Gründung einer Radioreparaturwerkstätte Das Unternehmen wird am 30. September von Ing. Werner Pinternagel in Pilsting, Landkreis Landau an der Isar, gegründet. Anfangs befasst man sich mit "niederfrequenter Übertragungstechnik". In einem umgebauten Pferdestall, mit nur einem einzigen Beschäftigten zur Seite, werden Radios repariert. In mühevoller Hand1948/49

Die ersten Misch- und Kofferverstärker werden unter dem Firmennamen "DYNACORD Ing. W. Pinternagel" als Marke DYNACORD auf den Markt gebracht. 1950 Die Firma DYNACORD hat sehr große Erfolge mit den Kofferverstärkern KV 6 (6 Watt Leistung) und KV 10 (mit 10 Watt), der erst im Jahre 1960 vom Nachfolger KV 12 (12 Watt) abgelöst wird. Später wird die Leistung auf 15 und 18 Watt erhöht. Vom Modell DA 15, das ebenfalls weit über zehn Jahre lang ohne Unterbrechung in der Produktion läuft, werden über 70.000 Stück verkauft. Eine Zahl, die für jene Zeit mehr als erstaunlich ist. DYNACORD gehört auch zu den "Veteranen" der Großen Deutschen Funkausstellungen. Bereits auf der ersten Schau dieser Art nach dem Zweiten Weltkrieg ist DYNACORD als Aussteller vertreten. arbeit und mit einfachsten Mitteln wird schließlich der erste Verstärker gebaut.

1946

Die eigentliche Geschichte der Firma DYNACORD beginnt im Herbst des Jahres mit allereinfachster Verstärkertechnik. Es werden bereits Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Der Betrieb wird unter dem Namen "Feinmechanik und Funktechnik" in die Handwerksrolle der Handwerkskammer Passau eingetragen. Das notwendige Geld zur Firmengründung wird von den Verwandten ausgeliehen. Es beginnt die noch bescheidene Produktion. Vieles wird selbst gefertigt: Instrumentenskalen, Gehäuse u.a. Die Existenzgründung erfolgt mit dem Schwerpunkt auf dem elektro-akustischen Sektor. Beim Aufbau des Betriebes helfen dem Besitzer die Gattin, die beiden Töchter und der Sohn. 1947

Der Betrieb siedelt nach Landau an der Isar um. Von dort stammt auch Werner Pinternagels Ehefrau Anny. Nach dem Umzug vergrößert sich die Firma. Vier Arbeiter werden eingestellt, der Bau der ersten Verstärker beginnt. Damals werden noch keine speziellen Instrumentalverstärker hergestellt, sondern solche für Schallplatte, Tonband und Rundfunk, um mit der einfachen Musiktruhe zu Hause bessere, aber vor allem auch lautere Musik machen zu können. Es sind natürlich Röhrenverstärker einfachster Schaltung, mit Eingängen für hochohmige Mikrofone, Rundfunk und Kristall-Tonabnehmer. Ein anderes Gebiet in den ersten Jahren ist die Herstellung sogenannter "Kinoverstärker" für Lichtspieltheater, wie z.B. das Modell KI mit einer Leistung von 25 Watt. Zunächst firmiert man unter der Bezeichnung "Funktechnik und Gerätebau, Ing. Werner Pinternagel". Eine Zeit lang werden die Geräte dann unter dem Markennamen "Dynaphon" hergestellt und vertrieben.

1953 In diesem Jahr werden die ersten Export-Aufträge angenommen.

1954 Da aus dem Handwerksbetrieb infolge seiner guten Entwicklung mittlerweile ein kleiner Industriebetrieb geworden ist, wird er am 1. Juli in der Handwerkskammer für Niederbayern in Passau gelöscht. Mit Wirkung per 1. Januar wird das Unternehmen in eine K.G. umgewandelt. Die Firmenbezeichnung lautete nunmehr: "DYNACORD Ing. W. Pinternagel K.G.", mit Sitz in Landau a. Isar, Handelsregister HRA I 80. Persönlich haftender Gesellschafter ist Herr Werner Pinternagel. Ein Konditor aus Erding ist als Kommanditist mit einer Einlage von DM 25.000 beteiligt.

1955 Mitte der fünfziger Jahre wird die "Goldene Reihe" von DYNACORD entwickelt und produziert, eine Geräteserie mit durchschlagendem Erfolg. Es handelt sich hierbei um die Verstärker MV 15, einen Universal-Mischverstärker (Mikro, To, Tdfk.)

Miga 16, einen Mischverstärker für Musiker (Mikro, 2 x Instr.)

SV 17, einen Verstärker für hochwertige Schallplattenwiedergabe die in einer für damalige Zeiten überraschend kleinen Bauform entwickelt und produziert werden und bereits Hi-Fi-Merkmale aufweisen. Dies zu einer Zeit, als man in Deutschland erstmals mit der Bezeichnung und Bedeutung des Ausdruckes "High Fidelity" (höchste Wiedergabetreue) bekannt gemacht wird. 1957 Mit Wirkung zum 1. Januar wird die "DYNACORD KG" wieder aufgelöst und das Unternehmen in eine Einzelfirma umgewandelt. Herr Ing. W. Pinternagel wird Alleingeschäftsinhaber. Die Firmabezeichnungen lautete nunmehr "DYNACORD, Ing. W. Pinternagel".

1958 Vorausschauend entwickelte der Firmenchef schon Stereo-Verstärker, obwohl die Stereoschallplatten noch gar nicht richtig auf dem Markt sind.Dynacord zeigt auf der Deutschen Industriemesse in Hannover den ersten Stereo-Verstärker Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Dynacord stellt zum ersten Mal auf der Messe in Barcelona/Spanien aus, nämlich auf der "Feria Oficial e International de Muestras de Barcelona" vom 1. - 15. Juni 1958 Die Produktion von Verstärkern für Musiker lief parallel dazu. Doch bei der notwendigen räumlichen Ausweitung bereitete die Standortfrage immer wieder erneut Probleme. Dynacord verlegt seine Fertigungsstätten von Landau nach Straubing Die Firma konnte noch in Landau seine Produktion und seine Umsätze von Jahr zu Jahr steigern. Während 1956 noch ca. 30 Beschäftigte im Betrieb tätig waren, waren es 1958 bereits an die 80 Personen. Die Umsätze der Firma entwickelten sich wie folgt: 1955: DM 642.000,- davon Export DM 20.000,- = Exportanteil 3% 1956: DM 863.000,- davon Export DM 39.000,- = Exportanteil 4% 1957: DM 1.002.000,- davon Export DM 57.000,- = Exportanteil 6% 1958: DM 1.277.000,- davon Export DM 121.000,- = Exportanteil 10% Allerdings war der Betrieb in Landau in drei verschiedenen Häusern der Stadt Landau untergebracht. In dieser Form war der Betrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten, da eine innerbetriebliche technische Organisation sowie eine Steuerung und Überwachung der Fertigung nicht mehr möglich war. So wurde die Notwendigkeit eines Neubaues immer unumgänglicher. Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück wurde man in Straubing an der Siemensstraße fündig und Herr Pinternagel bereitete die Umsiedlung des Betriebes vor. Natürlich war dies mit für damalige Zeiten beachtlichen Kosten und Investitionen verbunden. Das Grundstück an der Siemensstraße mit einer Größe von 3600 qm wurde im Frühjahr 1958 aus betriebseigenen Mitteln gekauft. Dazu waren aber Umbauten an dem bestehenden Gebäude sowie zusätzliche Neubauten erforderlich. Das Bauprojekt umfaßte eine Fertigungshalle (die später zur Kantine umfunktioniert wurde) und das Betriebsgebäude, dessen oberes Stockwerk als Wohnung für die Familie Pinternagel ausgebaut wurde. Dieses Gebäude mußte noch unterkellert werden, um Lagermöglichkeiten für Kartonagen, Halberzeugnisse und Fertigungsmaterial zu schaffen und um damit nicht die Fertigungsräume zu blockieren.

Dazu kam als Kopfbau für eine zukünftig notwendig werdende zweite Fertigungshalle ein Spritzraum mit Trocknungsanlage, da damals bereits ein Spritzlackierer beschäftigt war und diese Arbeiten in den Fertigungsräumen nicht durchgeführt werden konnten. Ebenso wurden diesem Kopfbau zwei Garagen für die vorhandenen PKW's des Betriebes angegliedert. Neben einer zweiten Heizungsanlage wurden schließlich noch die Anschaffung von Fernschreiber sowie einer Telefon- und Rufanlage erforderlich. Die gesamten Kosten für Um- und Neubauten einschließlich der anderen Investitionen beliefen sich auf ca. DM 250.000,-. Dies wurde mit einem zinsverbilligten Kredit der Bayerischen Staatsregierung von DM 100.000,- mit einer Laufzeit von 10 Jahren sowie mit Bausparverträgen des Inhabers finanziert. Trotz der Verwendung von betriebseigenen Mitteln bestand immer noch eine Finanzierungslücke von ca. DM 75.000,- bis 80.000,-, die durch Aufnahme eines weiteren Kredits mit einer Laufzeit von 5 - 10 Jahren abgedeckt werden sollte. Auch dies wurde schließlich noch geschafft und so stand der Übersiedlung des Betriebes nach Straubing und der Produktionsaufnahme an der Siemensstraße nichts mehr im Wege. 1959 Dynacord befaßte sich neben der Produktion von elektroakustischen Geräten eigener Konstruktion auch mit der Herstellung von hydro-elektronischen Geräten, worunter man Geräte zur Leitungssuche (Rohr- und Kabelleitungen unter Terrain), Schieberkappensucher sowie Leck- und Rohrschadensuchgeräte in der Hauptsache für Wasser- und Gaswerke verstand. Hauptabnehmer von Dynacord waren der einschlägige Groß- und Fachhandel der Elektroindustrie. Teilweise wurden auch Industrieunternehmen beliefert. Zu den Hauptkunden zählten u.a.: Fa. ELAC, Kiel Fa. HOHNER, Trossingen Fa. DEUTSCHE-AUTOMATEN-GESELLSCHAFT, Herford Der Exportumsatz im Jahre 1959 betrug per Juli immerhin schon DM 139.000,-, was bei einem Gesamtumsatz von DM 928.000,- einem Exportanteil von bereits 15% entspricht. Die Exportumsätze wurden mit sieben europäischen und acht aussereuropäischen Ländern getätigt. Die Belegschaft von 86 Personen setzte sich in diesem Jahr wie folgt zusammen:

     

Some models:
Ctry  Year  Name  1st Tube  Notes
62  Mikrofon DD65     Dynamisches Tauchspulen-Richtmikrofon fr Sprache und Gesang mit Nieren-Richtcharakteristik... 
61 / 62 Mischverstärker 45 MV45   ECC83   
63  Hi-Fi Mischverstärker MV60     Hi-Fi Mischverstrker MV60.
Pultgehuse mit 8 Flachbahnpotis, 10-stufiger Mischverstrke... 
63  Excellent     Hi-Fi Mischverstrker Excellent.
Pultgehuse mit 8 Flachbahnpotis, 11-stufiger Mischver... 
90  Mischverstärker MV52     Mischverstrker MV52, 100 V / 50 Watt Leistungsausgang, separater 4 Ohm Lautsprecher-Ausgan... 
73  G2002   ECC81  Gitarrenverstrker. Transistor-IC Bestckung 
60  De Luxe DL   ECC83  Vorverstrker, 4 Eingnge, Vibrato. 
59 / 60 Echocord   ECC83  Dynacord Vorverstrker mit Echo- und Nachhallgert Echocord.
Frequenzbereich: 3012... 
54 / 55 Dynacordeon DA15 (DA 15)   PCF82  Dynacord 15-W-Kofferverstrker Dynacordeon DA15.
Frequenzbereich: 3020000 Hz 3 d... 
59 / 60 DA15/N (DA 15/N) ECF80  ECC83  Dynacord Mischverstrker DA15/N.
Frequenzbereich: 2020000 Hz 1 dB; 4 Eingnge, Au... 
58 / 59 DA15/N (DA 15/N) ECF82  ECC83  Dynacord Kofferverstrker DA15/N.
Frequenzbereich: 2020000 Hz 1 dB; 4 Eingnge, Au... 
77  HiFi Stereo-Mischpult SM 400 (...    bertragungsbereich 30Hz bis 20kHz, Regelbereich des Hhenstellers +20dB bis -20dB, Regelber... 

[rmxhdet-en]

Further details for this radio manufacturer by the members (rmfiorg):

Dynacord (21.12.2003) Peter Breu  1451/1
Dynacord wurde in den 40er Jahren in Landau an der Isar gegründet!
 
tbn_d_dynacord_50er_logo.jpg tbn_d_dynacord_1961_werbung.jpg tbn_d_dynacord_logo.jpg

 
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