radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

4662 (4662) Der Neonabstimmungsanzeiger

Moderators:
Jacob Roschy Martin Renz Ernst Erb Bernhard Nagel Dietmar Rudolph Eilert Menke 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Valves / tubes - Semiconductors » VALVES/TUBES / SEMICONDUCTORS in RADIOMUSEUM » 4662 (4662) Der Neonabstimmungsanzeiger
           
Pius Steiner
 
Editor
CH  Articles: 381
Schem.: 6021
Pict.: 623
12.Jun.11 18:28

Count of Thanks: 7
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Der Neonabstimmungsanzeige

Wie bereits in § 3 erwähnt, können die infolge der Regelung erreichten Spannungsschwankungen an einem in den Anodenkreis einer Regelröhre geschalteten Widerstand durch eine veränderliche Lichtbedeckung der Kathode einer Neonröhre sichtbar gemacht werden. Die 4662 ist eigens für diesen Zweck entworfen.

Sie besteht aus einer Ka
thode in Stabform, einer Hauptanode, die an die veränderliche Spannungsquelle an­geschlossen wird, und einer kurzen Hilfs- oder Zündanode, die dazu dient, das Gas in der Röhre zu ionisieren; durch die letztere Anode wird vermieden, daß die Spannung an der Hauptanode zuerst bis zur Zündspannung steigen muß, bevor die Röhre arbeitet, so daß, auch wenn die Spannung an der Hauptanode sehr niedrig gewesen ist, die Röhre direkt wieder bei ansteigender Spannung zu arbeiten beginnt. Die größte Lichtbedeckung tritt auf, wenn die Spannung an der Hauptanode maximal ist. Dies ist gleichbedeutend mit einer großen negativen Spannung am Gitter der Regelröhre, so daß die richtige Abstimmung vorhanden ist, wenn die Länge der Lichtsäule maximal ist. Abb. 164a stellt eine Zeichnung dieser Röhre dar, während Abb. 164b eine Schaltung dieser Röhre angibt. Der im Anoden­kreis einer Z.F.-Röhre aufgenommene Widerstand R1 muß nach den jeweiligen Anforde­rungen gewählt werden. Der im Schaltbild angegebene Wert gilt für eine Röhre EF 5 als Z.F.-Verstärker. Der Kondensator C1 dient dazu, die untere Seite des Primärkreises des Z.F.-Transformators für die Zwischenfrequenz zu erden. Der Widerstand R2 dient dazu, den Verlauf der Zunahme der Lichtbedeckung der Kathode beim Abstimmen günstiger zu gestalten. Die Zündspannung wird der Zündelektrode a' über den Widerstand R3 zugeführt.

aus: Grundlagen der Röhrentechnik Philips 1941 von J. Deketh

Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
Moderator
D  Articles: 2464
Schem.: 957
Pict.: 475
12.Jun.11 20:51

Count of Thanks: 5
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2

Entsprechende Glimmlampen von der "Deutschen Glimmlampengesellschaft" wurden mit "Abstimm-Rohr" oder "Resonanz-Rohr" bezeichnet.

Feldstärkeanzeigen durch Glimmröhren fanden nur für kurze Zeit in Radios eine Anwendung. Sie wurden rasch durch die "Magischen Augen" verdrängt.

MfG DR

  
rmXorg