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75. Geburtstag der SRG SSR

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Josef Ledergerber
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25.Feb.06 14:44

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(Medienmitteilung der SRG SSR am 24.02.06)


In ihrem Jubiläumsjahr blickt die SRG SSR idée suisse in die Zukunft und stellt zwei Themen ins Zentrum: Die Wertediskussion und die Positionierung im Bereich Multimedia. Zum Auftakt veröffentlicht die SRG SSR eine Programmcharta mit zentralen publizistischen Grundsätzen für ihre Radio- und Fernsehprogramme. Im Rahmen ihrer Multimedia-Aktivitäten lanciert die SRG SSR ein nationales Projekt: den Pacte multimédia pour la formation.

Im Jubiläumsjahr stellt die SRG SSR die Wertediskussion in den Vordergrund. Sie will intern aber auch öffentlich einen Dialog darüber führen, welchen Service public die Schweiz braucht und welche SRG SSR das Publikum wünscht. 75 Jahre nach ihrer Gründung steht die SRG SSR vor neuen Herausforderungen: Die Digitalisierung der elektronischen Medien verändert die Programmproduktion und das Nutzungsverhalten der Hörerinnen und Zuschauer. Das Internet bietet interaktive Möglichkeiten, die vor allem bei der jüngeren Generation beliebt sind. Audiovisuelle Inhalte können überall und zeitunabhängig abgerufen werden. Zur Weiterentwicklung ihres Service public setzt die SRG SSR deshalb auf Multimedia: als Ergänzung zu ihren Radio- und Fernsehprogrammen, aber auch im Interesse des Zusammenhalts der Schweizer Gesellschaft. Die SRG SSR will das Internet zur Meinungsbildung einsetzen, zur Befriedigung der Interessen von Minderheiten und zur Kulturförderung.

Programmcharta mit publizistischen Leitsätzen

An der Medienkonferenz zum 75. Geburtstag stellte die SRG SSR der Öffentlichkeit ihre neue Programmcharta vor. Diese beinhaltet die publizistischen Grundsätze für die Radio- und Fernsehprogramme der SRG SSR. Entwickelt wurde die Charta von einer nationalen Arbeitsgruppe unter der Leitung von Marco Färber, Chefredaktor bei Schweizer Radio DRS. Die Charta ist das Resultat einer unternehmensweiten Vernehmlassung bei den Programm- und Redaktionsverantwortlichen und ist für alle Programmschaffenden der SRG SSR verbindlich. Sie dient als Basis der Aus- und Weiterbildung und wird Teil der internen Qualitätskontrolle der SRG SSR. Die national gültigen Vorgaben der Charta werden in den Leitbildern und publizistischen Richtlinien der regionalen Unternehmenseinheiten der SRG SSR konkretisiert. Die Regeln sollen Sachgerechtigkeit, Vielfalt und Unabhängigkeit der Radio- und Fernsehprogramme der SRG SSR stärken.

Pacte multimédia pour la formation

Im Rahmen ihrer Multimedia-Strategie lanciert die SRG SSR den Pacte multimédia pour la formation. Sie möchte schweizerische Bildungsinstitutionen für den gemeinsamen Aufbau einer multimedialen Plattform im Internet gewinnen. Dank ihren Archiven verfügt die SRG SSR über Dokumente und Erfahrungen, die im Aus- und Weiterbildungsbereich eingesetzt werden können. Die Ziele des Pacte multimédia bestehen vor allem darin, neue Informationstechnologien zu fördern, die Kommunikation über Vorteile und Risiken der Informationsgesellschaft anzuregen und einen interaktiven Zugang zu entsprechenden Bildungsinhalten zu ermöglichen.
Die Zusammenarbeit mit externen Partnern hat sich bereits in anderen Projekten bewährt: Im Bereich Film mit dem Pacte de l'audiovisuel und im Bereich Musik mit der Musikcharta. Der Pacte de l'audiovisuel ist ein Produktionsabkommen der SRG SSR mit der Filmbranche. Er unterstützt seit 1996 die Realisierung von Schweizer Filmen und ihre Ausstrahlung in den Fernsehprogrammen der SRG SSR. Die Charta der Schweizer Musik hat zum Ziel, das Ansehen der Schweizer Musik sowie talentierte Musikerinnen und Musiker zu fördern. Sie wurde 2004 von der SRG SSR und elf Schweizer Musikverbänden unterschrieben.

25.02.06 J. Ledergerber

Ernst Erb
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26.Sep.07 09:15

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Die Radiobewegung kam aus dem Volk, danach auch die "Steuerung" der Sendetätigkeit etc.
Die Flugplatzsender Lausanne, Genf und Basel spielten eine Pionierrolle.

Wolfgang Bauer hat den folgenden Text gefunden und auf die entsprechende Briefmarke gesetzt:

 

Schweiz, 17. Februar 1972 (Michel Nr.: 966). 50 Jahre Radio in der Schweiz. Marke zeigt Schallwellen, Gesicht.
Die ersten Versuche mit der Radiotelegraphie in der Schweiz wurden 1905 von der Armee unternommen. Am 14. 2. 1922 ermächtigte der Gemeinderat von Lausanne die Stadt, auf dem Champ-de-l'Air eine Sendestation für die Bedürfnisse des Luftverkehrs zu errichten. Im Mai 1922 verlas der Stationsleiter erstmals Nachrichten und Wettermeldungen, bis dann am 22. August der erste Sender der Schweiz, gleichzeitig der dritte in Europa, seinen definitiven Betrieb aufnahm. Wenn der Flugverkehr ruhte, wurden Schallplatten gesendet. Diese erfolgreichen Sendungen führten anfangs 1923 zur Gründung einer Sendegesellschaft aus der "Société Romande de Radiodiffusion" hervorging. Ihr folgten weitere, noch heute bestehende regionale Radiogenossenschaften und Gesellschaften, aus denen am 24. 2. 1931 die heutige <<SRG>>, Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, als Dachorganisation entstand. 1923 gab es 980 Radio-Konzessionäre. Ende 1988 waren es 2.590.170. <<Textquelle, Motivhandbuch Schweiz, Schriftenreihe des Schweizerischen Motivsammler-Vereins.>>

Der eigentliche Versuchsbetrieb hat im August 1922 begonnen - siehe "Radios von gestern".

  
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