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AV über Tuner Sonder-"Programmplatz"?

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Robert Wagner
 
 
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27.Apr.22 06:38

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Hallo Zusammen,

 

in einem HeimComputer-Forum kam jüngst eine sehr interessante Frage auf:

Jemand dort glaubt sich zu erinnern, dass es für den Anschluss eines Videorecorders, TV-Spiels etc. in TV-Geräten der Generation(en) VOR Einführung von SCART, S-Video etc., als Anbindung rein über HF-Modulatoren einen speziellen Programmplatz gab (den höchsten verfügbaren ???), welcher  durch einen Schaltkontakt etc. die Signalverarbeitung insb. aber die Synchronisation (Zeilenfangbereich) des TV veränderte, um die größeren Ungenauigkeiten in den durch o.g. Geräte erzeugten TV-Signalen wie auch eventuell mangelnde Frequenzstabilität auf Modulator-Seite zu begegnen?

Es dürfte sich dabei um Geräte mit 33V Kapazitätsdioden-Tuner gehandelt haben, ob mit Preomat oder schon elektronischem Speicher/Umschalter, das sei mal dahingestellt.

Wenn dem so wäre, würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass man bessere Ergebnisse erhielt, wenn man sich an diese Belegung hielt, als wenn man VCR, Telespiel etc. einfach an irgendeinem Programmplatz angelegt hätte.

Im Speziellen glaubte sich Jemand zu erinnern, dass man damit Zeilenverschiebungsfehler (Klappfehler) minimieren hätte können, wenn also das (fehlerhafte) Bild aussieht, wie wenn ein Blatt Papier nicht mehr eben läge, sondern mit Eselsohr und schräg.

Ich persönlich kann mich an ähnliche Fehlerbilder eher in Bezug auf falsche Mittenabstimmung generell sowie bei VCRs (dort aber dann eher den unteren Bildbereich betreffend) durch Verstellen des "Tracking"reglers erinnern...

 

Weiß Jemand hier Genaueres, vielleicht sogar durch Schaltplan-Ausschnitt "belegbar"?

 

DANKE!

Questo articolo è stato modificato il 27.Apr.22 06:43 da Robert Wagner .

Josef Kleindienst
Josef Kleindienst
 
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Es handelte sich hier um den Kanal 36 im UHF Band. was im speciellen für VHS Abspielgeräte und TV Recorder in den 1980 Jahren vielfach genutzt wurde TV Geräte aus der Zeit  Insbesondere in kleinerer Ausfürung hatten vielfach keinen Scart Anschluss.

Für die damaligen Qualitätsstandard hatte es sicher gut funktioniert!  mfg. josef

Henning Oelkers
Henning Oelkers
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Hallo, Herr Wagner,

für die Wiedergabe von Signalen stand früher nur der Antenneneingang zur Verfügung, weil die Fernsehgeräte nicht netzgetrennt waren.

Videorecorder, Telespiele, und alle anderen externen Quellen mußten in das Antennenkabel eingeschleift, oder stattdessen angeschlossen werden.

Da Videorecorder Gleichlaufschwankungen und andere mechanisch bedingte Ungenauigkeiten haben, auf die der Fernseher sich sehr schnell einstellen muß, andererseits der Fernseher so konstruiert ist, das bei massiven Störungen das Bild / Bildstand / Synchronisation ungestört bleibt, muß hier eine Umschaltung der Regelzeitkonstante des Zeilenoszillators erfolgen.

Deshalb hat man die letzte Programmposition mit dieser Umschaltfunktion gekoppelt.

Diese Programmposition läßt sich auf jeden beliebigen Kanal einstellen. ( und damit kann sie auch als ganz normale Position für Fernsehempfang verwendet werden ).

Videorecorder wurden ab Werk so eingestellt, daß der Modulator auf Kanal 36 sendete. Diese Einstellung konnte, bei Konflikten mit Fernsehsendern, auch um ca +-5 Kanäle verstellt werden.

Telespiele und Computer, die Bildschirmwiedergabe über Fernsehgerät hatten, verwendeten meist VHF Band 1.

Da Computer und Telespiele in der Regel keine Gleichlaufschwankungen haben, benötigen Sie auch keine besondere Programmposition.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers

 

  
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