AZ1 mit Stiftsockel
? AZ1 mit Stiftsockel
Ich habe hier in einem Konvolut eine interessante AZ1 von Valvo gefunden, mit einem 4-poligen Stiftsockel (Europasockel), statt dem Außenkontaktsockel:
Die Röhre dürfte original sein, d.h. keine Umsockelung erkennbar (Kitt tadellos, Lötung der Stifte professionell). Für mich ergibt das keinen Sinn, da es mit der RGN1064 eine technisch entsprechende Variante mit Stiftsockel ja bereits gab, bzw. wenn diese Typenbezeichnung für Telefunken vorbehalten war, dann eben als G4100, um in der Valvo-Welt zu bleiben. Möglicherweise Fehlstempelung ab Werk, oder kurzfristige Produktionsumstellung, wenn AZ1-Kolben fertig waren, aber ungeplant RGN1064 nachgefragt wurden?
Die Röhre hat auch noch einen lustigen Fehler: Eine der Federn zum Spannen des Heizfadens ist nicht eingehängt - sieht man auch nicht jeden Tag:
Die Röhre funktioniert am RPG zwar, aber mit unsymmetrischen Werten, und die Isolationsfestigkeit wird eingeschränkt sein. Muss wohl ein Produktionsfehler gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erklären. Man möchte direkt mit einer Pinzette hineinlangen und das richten, aber da ist der blöde Glaskolben im Weg...
Ich denke, es ist ein Kuriosum. Bitte um Info von den Röhren-Admins, wenn trotzdem als Variante angelegt werden soll.
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AZ1 mit Stiftsockel
Hallo Herr Halbhuber,
bei dieser AZ1 hat entweder ein geschickter Techniker den Sockel so professionell getauscht, dass es aussieht wie original, oder es handelt sich um einen Fehldruck.
Ein ausgehängter Heizfaden – Federhaken ist fast immer die Folge eines durchgebrannten Heizfadens, ansonsten hätte er kaum die Chance, sich auszuhängen.
Dies ist vielleicht auch hier so, aber die getrennten Enden des Heizfadens berühren sich und ermöglichen dadurch Stromfluss und Heizung, - dies ist dann jedoch eine wackelige Sache.
Nein bitte, wir sollten hiervon keine Variante anlegen !
MfG
J. Roschy
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AZ1 mit Stiftsockel
Danke für Ihre Hinweise, Herr Roschy!
Ich denke auch, dass es wohl ein Fehldruck ist.
Die Feder dürfte aber schon immer so gewesen sein, jedenfalls sieht man mit einer Lupe (ich schaffe das mit meiner Kamera hier nicht), dass das Nickelbändchen unversehrt ist.
Grüße aus Wien,
Winfried Halbhuber.
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