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Variants
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AZ1 (AZ1)
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Jacob Roschy
19.Sep.10 |
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AZ1, AZ11, AZ12
Aus: "Rundfunkröhren - Eigenschaften u. Anwendung" v. Ludwig Ratheiser, Berlin 1939.
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Gleichrichterröhren: Ladekondensatoren unproportional !
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Jacob Roschy
10.Jan.26 |
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Vergleicht man die maximal zulässiger Ladekondensatoren verschiedener Gleichrichterröhren, so wird man feststellen, dass diese Werte oft stark unproportional im Verhältnis der Leistungsfähigkeit der Röhren sind. Aus einer Philips- Broschüre wurde eine Datenliste verschiedener Gleichrichterröhren mit den maximal zulässigen Ladekondensatoren erstellt.
Für die AZ1 ist im Bereich 2 * 300 bis 2 * 500 V ein Ladekondensator von 60 µF zulässig. Obwohl die AZ4 (AZ12) jeweils den doppelten Anodenstrom liefern kann, ist auch für sie ein Ladekondensator von nur 60 µF zulässig, wobei man annehmen könnte, dieser Wert müsste sich proportional verdoppeln, also auf 120 µF. Noch krasser ist die Situation bei der AZ50. Diese kann mehr als den dreifachen Anodenstrom der AZ1 liefern, aber statt eines dann auch dreifach größeren Ladekondensators von 180 µF sind stattdessen nur sehr spärliche 16 µF erlaubt ! Einzig bei der AZ41, die schwächer als die AZ1 ist, lässt sich eine Proportionalität erkennen, indem deren maximaler Ladekondensator mit 50 µF unter dem Wert der AZ1 mit 60 µF liegt. Aber auch bei anderen, besonders stärkeren Gleichrichterröhren, findet man solche disproportionale Werte für den maximalen Ladekondensator, so z. B. bei den Typen 1882 und 1883 mit nur 16 µF. Für mein physikalisches Verständnis sind diese Grenzwerte nicht nachvollziehbar und scheinen willkürkich zu sein. Ich kann mich auch nicht erinnern, in der Literatur hierzu einen Hinweis gefunden zu haben. Äquivalenz – Typen der Beispiel- Röhren, Sockel z. T. anders: MfG
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Hits: 6249 Replies: 1
AZ1 (AZ1) - ungewöhnlicher Aufbau
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Joachim Glüder
03.Sep.07 |
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Eine meiner AZ1 (Fabrikat Tungsram, Bild ist hochgeladen) zeigt eine andere Anordnung der Systeme als üblich. Sie sind sozusagen "inline", also mit den schmalen Seiten zueinander eingebaut. Unter den Bildern der AZ11 findet sich auch so eine, ebenfalls von Tungsram. Gibt es (produktions-)technische Gründe dafür? Oder steigt möglicherweise sogar die Belastbarkeit, weil die beiden Systeme sich mit weniger Strahlungswärme gegenseitig belasten? Wer weiß etwas darüber? |
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Jacob Roschy
06.Sep.07 |
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Hallo Herr Glüder,
Tungsram hatte schon immer einen eigensinnigen Baustil für Röhren, welcher oft stark von anderen Herstellern abwich. Aber auch bei anderen Herstellern findet man über die Jahre oft sehr viele verschiedene Bauarten für ein und die gleiche Röhrentype. Sehen Sie sich z. B. die vielen Ausführungen der RENS1374d an oder die der Gleichrichterröhren 1883 und 5Y3GB. M. f. G. J. R.
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Hits: 5479 Replies: 4
welche Gleichrichterröhre ist das ?
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Karlheinz Fischer
03.Feb.12 |
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Bei einem unbekanntem Radio aus Ost sind die Röhren EF22 und die EBL21 (Tesla) verbaut. Die dritte Röhre (Gleichrichterröhre mit Topfsockel) ist defekt und kann nicht mehr gelesen werden.
Frage an die Röhrenfachleute: welche Typ könnte die Dritte sein. Herzlichen Dank im voraus. Grüße Fischer Attachments
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Wolfgang Eckardt
03.Feb.12 |
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Hallo Herr Fischer, es dürfte sich mit größter Wahrscheinlichkeit um eine AZ1 handeln. Schauen Sie mal hier nach. Was darf man unter dem Hinweis ".... Radio aus Ost ...." verstehen? Mit besten Grüßen Wolfgang Eckardt |
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Karlheinz Fischer
03.Feb.12 |
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Danke Herr Eckardt, die Röhre könnte stimmen, ich meinte unter (Ost-Radio) CZ-Prag. Klar ist mir aber nicht wenn ich die drei Röhrentypen im Suchfeld eingebe kommt kein Ergebniss ?
Fischer |
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Ernst Erb
05.Feb.12 |
4
Ich habe von Gast Jan Schmidt aus Prag folgende Zeilen erhalten - und habe ihm gedankt:
Herren Eckhardt und Fischer,
zum Thema "welche Gleichrichterröhre ist das": das Radio kann ein T713 II sein. Es ist normalweise
mit AZ11 bestueckt. Ic glaube, dass fuer die Jahre 1948/9 ist solche Nothilfe moeglich.
Die Form der Kolben und Anode der AZ1 ist fuer damaligen Tesla typisch.
Gruesse
Jan Schmidt
Es wäre gut, eine Variante zur Röhre anzulegen und die Röhre (aufrecht) nach Akzeptanz dort abzubilden und zu kommentieren. |
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Karlheinz Fischer
07.Feb.12 |
5
von Tesla noch diese AZ1
das schreibt ein Gast Jan Schmidt aus Prag. Zitat: Ich glaube, dass fuer die Jahre 1948/9 ist solche Nothilfe moeglich.
mfG Fischer Attachments |
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Hits: 6747 Replies: 0
AZ1 (AZ1) - ein mir unbekannter Hersteller!
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Wolfgang Eckardt
20.Mar.06 |
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Ich habe schon viele AZ1 gesehen von verschiedenen Herstellern - den hier gezeigten mit gekreuzten Schwertern im Logo kenne ich nicht. (Aus Meißner Porzellan ist die Röhre nicht....) Wer kann mich aufklären?
Nachtrag: Das Geheimnis ist "gelüftet" - siehe hier: W.E. |
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Hits: 3189 Replies: 1
AZ1 mit Euro-Sockel
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Dietmar Herian
27.Jun.20 |
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Habe gerade eine RGN354 kaufen wollen, aber in der Schachtel war dann doch etwas Besonderes: eine AZ1 mit 4poligem EU-Sockel (siehe Bilder). Der Sockel trägt die Kennzeichnungen R80 und 126, gemessen verhält sie sich wie eine sehr gute RGN1064 (beide Anoden 120mA @ 90V~). Es sind keine Zeichen von Umsockelung erkennbar. Edit: das ist falsch - sie ist eben doch umgesockelt! Habe nicht sorgfältig genug geguckt! Hat Telefunken vielleicht übergangsweise eine RGN1064 einfach als AZ1 deklariert? Oder ist das einfach in die falsche Maschine gelaufen?
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Robert Latzel
28.Jun.20 |
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Hallo Herr Herian, ja, an dieser Röhre ist die Umsockelung gut beschreibbar - der originale Topfsockel ist noch anhand des oberen Randes erkennbar, dann erfolgt eine kleine Nut - und dann eben der aufgestülpte Europasockel. Viel Erfolg mit der Röhre! R. Latzel
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Hits: 9296 Replies: 4
AZ1 (AZ1) Hersteller?
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Götz Linss † 27.06.21
03.Nov.07 |
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Hallo Freunde, ich habe heute Bilder einer AZ1 hochgeladen, die ich vor einiger Zeit als neu erworben habe. Die Röhre zeigt als Aufdruck neben AZ1 den Buchstabenzug "DOLAM" wobei beim "A" der Querstrich fehlt. Die neu aussehende Röhrenschachtel ist in Polnisch beschriftet, dazu Made in Poland und zwei mehrfach vorkommende Firmenlogos: "TELAM" und (in Form eines großen U) "UNITRA". Leider kann ich bei den Röhrenherstellern nichts dazu finden. Wer weiß mehr? Herzliche Grüße Götz Linß |
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Wolfgang Eckardt
03.Nov.07 |
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Hallo Herr Linß, in der DDR wurde unter anderem Röhren aus der "Volksrepublik Polen" eingeführt. Sie tragen entweder den Aufdruck TELAM oder UNITRA oder auch POLAM. DOLAM ist mir nicht bekannt, scheint ein Schreibfehler zu sein oder das "P" ist unleserlich geworden.
Im Moment kann ich noch keine genauen Unterschiede zwischen den Firmennamen beschreiben, versuche es aber in Erfahrung zu bringen. Bei allen drei Verpackungen ist die Firmierung die gleiche: Da ich der Polnischen Sprache nicht mächtig bin, wäre die genau Übersetzung etwas für einen polnischen Sammlerfreund, der vielleicht auch etwas zum Röhrenwerk mit dem Namen Rosa Luxemburg in Warschau kennt. Wolfgang Eckardt
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Götz Linss † 27.06.21
03.Nov.07 |
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Hallo Herr Eckardt, vielen Dank für Ihre Informationen! Die Schachtel sieht genauso aus, wie die von Ihnen gezeigten TELAM bzw. UNITRA Schachteln. Allerdings befinden sich auf meiner Schachtel beide Logos. Auch der Text ist identisch. Auf der Röhre ist aber ohne jeden Zweifel (da ist nichts verwischt) das Wort DOL/\M zu lesen. Ich interpretiere das /\ als A. Siehe auch die ganz neu zur AZ1 hochgeladenen Bilder (auch auf "meiner" Röhrenseite). Götz Linß Von Herrn Glüder erhielt ich inzwischen noch folgende Information per Email: Hallo Herr Linss, da ich keine Schreibrechte habe, hier eine Bemerkung zu Ihrem Post. Es gab (gibt?) sehr wohl eine polnische Firma mit Namen DOLAM. Man findet sie schnell per Google, auch gibt es einen Eintrag im polnischen Wikipedia. Ich selbst besitze 2 Röhren dieser Marke. Der fehlende A-Strich ist aber wohl ein Fehler beim Druck. freundliche Grüße Joachim Glüder
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Wolfgang Eckardt
04.Nov.07 |
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Guten Morgen Herr Linß, durch diese Informationen habe ich nun etwas dazulernt: die polnische Firma "DOLAM" gab und gibt es wirklich. Auch gibt es einen Zusammenhang mit dem Namen UNITRA, nur hat diese Firma nicht in Warschau sondern in Wroclaw ihren Sitz:
Przedsiêbiorstwo Produkcyjne Podzespolów Elektronicznych "DOLAM" S.A.
64 Krakowska Str. ; 50-425 Wroclaw ; Poland ; post-office box 1415
e-mail:sales[A*T]dolam.pl
Products: Reed switches; Reed sensors; Hall sensors; Reed relays; LCD; Vacuum circuit breakers; Microwave tubes.
Manufacturing Company of Electronic Components "DOLAM" S.A. (Przedsiêbiorstwo Produkcyjne Podzespolów Elektronicznych “DOLAM” S.A.) is the sole Polish producer of reed switches (miniature, power, change over and high-voltage) . We also produce relays and sensors, Hall-effect sensors, vacuum circuit breakers, microwave tubes TWT and liquid crystal displays (LCD).
We own a 15757 m2 plot with 12805 m2 of usable area , and employ 130 people.
Our equipment allows for services of mechanical processing, plastic processing and galvanic coating (tin, ruthenium, palladium and gold coating).
In 1996 we were granted the "Cleaner Production" Certificate for our environmental activities.
We manufacture our products in accordance with the requirements of RoHS (Restriction of Hazardous Substances) and WEEE (Waste Electrical and Electronic Equipment).
The Manufacture Company of Electronic Components "DOLAM" S.A. was launched in 1961 as the Experimental Plant of the Industrial Institute of Electronics (Doœwiadczalny Zaklad Przemyslowego Instytutu Elektroniki). Electron tubes, rectifying diodes, thyratrons, and probes for vacuum gauges were the first products, and then in the following years it produced digital glow displays, microwave tubes and standard reed switches.
In 1965 the company changed its name to the Experimental Plant of Electron Tubes "DOLAM"(Zaklad Doœwiadczalny Lamp Elektronowych "DOLAM").
The production of thin-layer hybrid circuits (which lasted until the mid of the 1990’s), new types of reed switches and liquid crystal displays (LCD) was launched in the 1970’s.
In 1977 the company changed its name to the Scientific and Manufacturing Centre for Electronic Components and Devices "UNITRA-DOLAM" (Centrum Naukowo - Produkcyjne Podzespolów i Urzadzeñ Elektronicznych "UNITRA-DOLAM"). Apart form DZE "DOLAM", the centre also encompasses the Institute of Electron Technologies of Wroclaw University of Technology (Instytut Technologii Elektronowej Politechniki Wroclawskiej) and the Vacuum Equipment Company (Zaklady Aparatury Prózniowej) in Boleslawiec.
The 1980's saw the introduction of the production of telecommunication reed relays, Hall-effect sensors (production ceased) and microwave tubes with travelling waves. In the 1990’s the company launched the production of high-voltage reed switches, high-frequency reed switches, sensors, and extended the range of telecommunication reed relays.
On 1 February 1999 the state-owned company "UNITRA-DOLAM" was transformed into a joint stock company, called the Manufacturing Centre for Electronic Components and Devices "UNITRA-DOLAM" S.A.
On 1 January 2005 the abbreviated name of the company "UNITRA-DOLAM" S.A. was changed to "DOLAM" S.A.
Da meine Englisch-Kenntnisse nicht ausreichen, den gefundenen Text vollständig exakt zu erfassen und zu übersetzen, wäre es doch möglich, dass ein "Könner" dieses tut und die Firma sogar angelegt wird? Das hätte doch sicher Sinn, eine Firma anzulegen, die in den 1960er Jahren im europäischen Raum auch Röhren herstellte.
Mit besten Grüßen
Wolfgang Eckardt
P.S.
Es gibt Probleme bei der Darstellung der polnischen Schriftzeichen im Editor.
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Arpad Roth † 27.3.17
12.Aug.10 |
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Liebe Freunde der Röhrenschachteln, es gibt bereits ein Modellblatt wo die Schachteln vollkommen aufgeklappt sind und als druckfähiges Douwnload zur Verfügung stehen. Hier geht es zum Modellblatt. |
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AZ1 (AZ1)
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Reinhard Hanschke
22.Jul.07 |
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Neupreis 1938: 45,-- FFR Lit. Catalog der Firma Manufrance von 1938. |
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Hits: 1099 Replies: 2
AZ1 mit Stiftsockel
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Winfried Halbhuber
07.Jun.26 |
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Ich habe hier in einem Konvolut eine interessante AZ1 von Valvo gefunden, mit einem 4-poligen Stiftsockel (Europasockel), statt dem Außenkontaktsockel: Die Röhre dürfte original sein, d.h. keine Umsockelung erkennbar (Kitt tadellos, Lötung der Stifte professionell). Für mich ergibt das keinen Sinn, da es mit der RGN1064 eine technisch entsprechende Variante mit Stiftsockel ja bereits gab, bzw. wenn diese Typenbezeichnung für Telefunken vorbehalten war, dann eben als G4100, um in der Valvo-Welt zu bleiben. Möglicherweise Fehlstempelung ab Werk, oder kurzfristige Produktionsumstellung, wenn AZ1-Kolben fertig waren, aber ungeplant RGN1064 nachgefragt wurden? Die Röhre hat auch noch einen lustigen Fehler: Eine der Federn zum Spannen des Heizfadens ist nicht eingehängt - sieht man auch nicht jeden Tag: Die Röhre funktioniert am RPG zwar, aber mit unsymmetrischen Werten, und die Isolationsfestigkeit wird eingeschränkt sein. Muss wohl ein Produktionsfehler gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erklären. Man möchte direkt mit einer Pinzette hineinlangen und das richten, aber da ist der blöde Glaskolben im Weg... Ich denke, es ist ein Kuriosum. Bitte um Info von den Röhren-Admins, wenn trotzdem als Variante angelegt werden soll. |
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Jacob Roschy
07.Jun.26 |
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Hallo Herr Halbhuber, bei dieser AZ1 hat entweder ein geschickter Techniker den Sockel so professionell getauscht, dass es aussieht wie original, oder es handelt sich um einen Fehldruck. Ein ausgehängter Heizfaden – Federhaken ist fast immer die Folge eines durchgebrannten Heizfadens, ansonsten hätte er kaum die Chance, sich auszuhängen. Nein bitte, wir sollten hiervon keine Variante anlegen ! MfG |
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Winfried Halbhuber
07.Jun.26 |
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Danke für Ihre Hinweise, Herr Roschy! Ich denke auch, dass es wohl ein Fehldruck ist. Die Feder dürfte aber schon immer so gewesen sein, jedenfalls sieht man mit einer Lupe (ich schaffe das mit meiner Kamera hier nicht), dass das Nickelbändchen unversehrt ist. Grüße aus Wien, |
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AZ1 (AZ1)
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Jürgen Bauch
05.May.10 |
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In meiner Sammlung besitze ich eine D.S. Loewe 14C NG die sehr der AZ1 ähnelt.Leider habe ich noch keine eindeutige Zuordnung gefunden.
Jürgen Bauch Attachments |
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Jacob Roschy
05.May.10 |
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Hallo Herr Bauch, Wenn man das C von 14C NG als beschädigte 0 ansieht kommt man auf 140NG, der Loewe- Äquivalenz- Bezeichnung der AZ1, in der „Identisch mit“- Zeile ganz oben zuallererst aufgeführt. Ihre Vermutung, dass diese Röhre etwas mit der AZ1 zu tun hat, war so weit voll berechtigt. M. f. G. J. R. |
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