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rohde: EK07 D2 Fragen zur Restauration

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Gerhard Schoenbauer
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06.Jun.21 14:46
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ich erweitere den vorhergehenden Forumseintrag auf alle Fragen, die bei der Restaurierung deses Gerätes auftauchen.

1) die Baugruppen für den 1.ZF-Teil (A) und Selektionsfilter (B) sehen bei mir mit kleinerem Schirmgehäuse anders aus als in mir bekannten Aufnahmen. Die herausragende Röhre des Selektionsfilters ist eine EF85.

Auch sieht es so aus, als wären diese Baugruppen später (aber professionell) nach- oder umgerüstet worden. In der Beschreibung ist von solchen Umrüstungen die Rede, ich kann aber keine Beschreibung dafür finden. Eventuell sehen aber spätere Baugruppen eben nur anders aus?

Dazu existiert auch eine neue offene Platine (C), die aber anscheinend später von eine Bastler (im Rahmen der erwähnten der SSB-Baugruppe ?) dazugebaut wurde.

2) bei Einspeisen einer  modulierten ZF von 300kHz in das Eingangskabel des 1 ZF Teiles kommt das demodulierte Signal bis über NF-Verstärker und ist hörbar. Bei allen Bandbreiten ausser der Bandbreite +-6KHz, dort kommt nichts und der ZF-Vertärker regelt wieder bis zum maximalen Rauschen hoch. Das Signal kommt auch in ALLEN  Stellung des Empfangsbereiches durch, und nicht nur in den unteren Bereichen. Dafür kommt ein ZF Signal von 3,3Mhz in KEINER dieser Stellungen durch ... vielleicht ist hier aber auch nur das Umschaltrelais kaputt.

Hat wer eine Idee dazu?
 

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Typo in der Überschrift korrigiert. DR

This article was edited 06.Jun.21 16:46 by Dietmar Rudolph .

Gerhard Schoenbauer
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07.Jun.21 16:13
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Ein Blick hinter das hintere Buchsen- und Schalterpanel fördert grausliches zutage.
 

ich habe die Schalter ausgebaut und temporär bei allen Öffner-Kontakten die entsprechenden Drahtenden zusammengelötet.
Siehe da: Das Gerät empfängt wieder auf ALLEN Bereichen. Am hintern Umschalter "Hauptoszillator intern/extern" waren anscheinend die Öffner-Kontakte schon so sehr  korrodiert, dass der interne Hauptoszillator abgeschaltet war.
Ab für einige Zeit in den Ultraschallreiniger mit einer Prise CilitBäng(Orange) als Entroster.

die erwähnte Zusatzplatine C) war offenbar ein zusätzlicher Regelspannungsverstärker. Dieser hat anstelle der Messung des Audiopegels das gleichgerichtete Mess-Signal hergenommen, verstärkt und als Regelspannung auf die 1. und 2. ZF Stufe aufgeschaltet.
Hab das Ding jetzt einmal probeweise ausgebaut und kenne keinen Unterschied.
Die von einem Baster dazugefügte SSB-Demodulationsstufe hab ich auch entfernt.

Die Röhrenüberwachung zeigt jetzt bei Röhre 61 und 62 des ZF-Verstärkers auch wieder plausible Werte. 

Bleibt als nächstes das Problem der anders aussehenden Selektionsfilter und 1.ZF Baugruppen und die nicht funktionierende 6,3 kHz Stellung des Bandbreitenschalters, wobei ich sehr stark annehme, dass diese andere Bauguppe nicht soviele stufen hat und die Schalterpositionen andere Bandbreiten heissen als ursprünglich beschriftet.

 


 

Gerhard Schoenbauer
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13.Jun.21 16:17
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habe heut diese beiden andersartigen Baugruppen für Selektionsfilter und 1.-ZF Teil ausgebaut und geöffnet. Der Selektionsfilter ist nur vierstufig ausgeführt, wobei für 3 Stufen mechanische Filter von Collins eingesetzt sind sind.Der Schalter ist fünfstufig, wobei eine Stufe nicht verwendet wird.
Im generellen macht die Ausführung einen professionellen Eindruck und dürfte nachträglich anstelle der standardmäßigen beiden Baugruppen eingebaut worden sein.
Hat wer eine Idee dazu oder kennt wer einen Literaturhinweis dazu?

G.Schönbauer

 

  
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