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EK07D/2

EK07D/2; Rohde & Schwarz, PTE (ID = 814596) Commercial Re EK07D/2; Rohde & Schwarz, PTE (ID = 814619) Commercial Re
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EK07D/2; Rohde & Schwarz, PTE (ID = 814596) Commercial Re
Rohde & Schwarz, PTE: EK07D/2 [Commercial Re] ID = 814596 933x654
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For model EK07D/2, Rohde & Schwarz, PTE; München
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Rohde & Schwarz, PTE; München
alternative name
 
Messgerätebau Memmingen || Physikalisch-Technisches Entwicklungslabor Dr. Rohde & Dr. Schwarz
Year: 1962 Category: Commercial Receiver (may include amateur bands)
Valves / Tubes 25: EF805S EAA901S ECC801S EL84 E88CC E180F
Main principle Superhet, double/triple conversion; ZF/IF 3300/300 kHz; 2 AF stage(s)
Wave bands Broadcast and Short Wave (SW).
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 115; 125; 220; 235 Volt
Loudspeaker - This model requires external speaker(s).
Power out 2 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: EK07D/2 - Rohde & Schwarz, PTE; München
Material Metal case
Shape Boatanchor (heavy military or commercial set >20 kg).
Dimensions (WHD) 540 x 325 x 552 mm / 21.3 x 12.8 x 21.7 inch
Notes

Frequenzumfang 0.5 - 30.1 MHz in 12 Teilbereichen. Für Betriebsarten A1, A2, A3 und A4. ZF-Bandbreite +/- 0.15 kHz, +/- 0.3 kHz, +/-0.75 kHz, +/-1.5 kHz, +/-3 kHz, +/-6 kHz.

Dieses (ursprünglich zivile) Gerät wurde hauptsächlich für die Fernmeldeaufklärung der (damals westdeutschen) Bundeswehr beschafft. Näheres siehe hier.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 65 kg / 143 lb 2.7 oz (143.172 lb)

Model page created by Bengt Falkenberg. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Rohde & Schwarz, PTE; München
Here you find 515 models, 474 with images and 234 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Rohde & Schwarz, PTE: EK07D/2
Threads: 3 | Posts: 10
Hits: 227     Replies: 0
  rohde: EK07/2 Restauration der hinteren Buchsenplatte
Gerhard Schoenbauer
02.Jul.21
 
  1

Es stellt sich ja immer wieder die Frage, wie man Frontplatten oder ähnliche in Mitleidenschaft gezogene Bedienpanele restaurieren kann.
Hier meine gewählte Version davon: mittel professioneller Aufklebefolie.
 

Die hintere Buchsenplatte im korrodierten Originalzustand. Der Lack als Träger der Beschriftung ist schon an vielen Stellen aufgebüht undf abgeplatzt.

Die abelöste Beschriftungsplatte eingescannt

und ein bearbeitetes  Bild im Masstab 1:1 erstellt

wie die Folie auf Konturen geschnitten vom Hersteller kommt --- und die abgeschliffenen und grundierten Beschriftungsplatte darunter

fertig im aufgeklebten Zustand:

Die Folie hat mich in dieser Ausführung  mit Auslandsversand, Datencheck und Vektorisierung durch die Firma ganze 44 Euro gekosten.Die Folie allein hätte bei kompletter graphischer Aufbereritung durch mich  nur 15,16  Euro gekostet, hab mir aber dadurch einen Haufen Arbeit gespart.

Lieferant: www myfolie.com

Vielleicht hat ja wer ähnliche Probleme und daran auch Interesse

 

lg

G.Schönbauer 


 

 

 

 
Hits: 867     Replies: 5
rohde: EK07 D2 Fragen zur Restauration
Gerhard Schoenbauer
06.Jun.21
  1

ich erweitere den vorhergehenden Forumseintrag auf alle Fragen, die bei der Restaurierung deses Gerätes auftauchen.

1) die Baugruppen für den 1.ZF-Teil (A) und Selektionsfilter (B) sehen bei mir mit kleinerem Schirmgehäuse anders aus als in mir bekannten Aufnahmen. Die herausragende Röhre des Selektionsfilters ist eine EF85.

Auch sieht es so aus, als wären diese Baugruppen später (aber professionell) nach- oder umgerüstet worden. In der Beschreibung ist von solchen Umrüstungen die Rede, ich kann aber keine Beschreibung dafür finden. Eventuell sehen aber spätere Baugruppen eben nur anders aus?

Dazu existiert auch eine neue offene Platine (C), die aber anscheinend später von eine Bastler (im Rahmen der erwähnten der SSB-Baugruppe ?) dazugebaut wurde.

2) bei Einspeisen einer  modulierten ZF von 300kHz in das Eingangskabel des 1 ZF Teiles kommt das demodulierte Signal bis über NF-Verstärker und ist hörbar. Bei allen Bandbreiten ausser der Bandbreite +-6KHz, dort kommt nichts und der ZF-Vertärker regelt wieder bis zum maximalen Rauschen hoch. Das Signal kommt auch in ALLEN  Stellung des Empfangsbereiches durch, und nicht nur in den unteren Bereichen. Dafür kommt ein ZF Signal von 3,3Mhz in KEINER dieser Stellungen durch ... vielleicht ist hier aber auch nur das Umschaltrelais kaputt.

Hat wer eine Idee dazu?
 

-----

Typo in der Überschrift korrigiert. DR

Gerhard Schoenbauer
07.Jun.21
  2

Status:


Ein Blick hinter das hintere Buchsen- und Schalterpanel fördert grausliches zutage.
 

ich habe die Schalter ausgebaut und temporär bei allen Öffner-Kontakten die entsprechenden Drahtenden zusammengelötet.
Siehe da: Das Gerät empfängt wieder auf ALLEN Bereichen. Am hintern Umschalter "Hauptoszillator intern/extern" waren anscheinend die Öffner-Kontakte schon so sehr  korrodiert, dass der interne Hauptoszillator abgeschaltet war.
Ab für einige Zeit in den Ultraschallreiniger mit einer Prise CilitBäng(Orange) als Entroster.

die erwähnte Zusatzplatine C) war offenbar ein zusätzlicher Regelspannungsverstärker. Dieser hat anstelle der Messung des Audiopegels das gleichgerichtete Mess-Signal hergenommen, verstärkt und als Regelspannung auf die 1. und 2. ZF Stufe aufgeschaltet.
Hab das Ding jetzt einmal probeweise ausgebaut und kenne keinen Unterschied.
Die von einem Baster dazugefügte SSB-Demodulationsstufe hab ich auch entfernt.

Die Röhrenüberwachung zeigt jetzt bei Röhre 61 und 62 des ZF-Verstärkers auch wieder plausible Werte. 

Bleibt als nächstes das Problem der anders aussehenden Selektionsfilter und 1.ZF Baugruppen und die nicht funktionierende 6,3 kHz Stellung des Bandbreitenschalters, wobei ich sehr stark annehme, dass diese andere Bauguppe nicht soviele stufen hat und die Schalterpositionen andere Bandbreiten heissen als ursprünglich beschriftet.

 


 

Gerhard Schoenbauer
13.Jun.21
  3

habe heut diese beiden andersartigen Baugruppen für Selektionsfilter und 1.-ZF Teil ausgebaut und geöffnet. Der Selektionsfilter ist nur vierstufig ausgeführt, wobei für 3 Stufen mechanische Filter von Collins eingesetzt sind sind.Der Schalter ist fünfstufig, wobei eine Stufe nicht verwendet wird.
Im generellen macht die Ausführung einen professionellen Eindruck und dürfte nachträglich anstelle der standardmäßigen beiden Baugruppen eingebaut worden sein.
Hat wer eine Idee dazu oder kennt wer einen Literaturhinweis dazu?

G.Schönbauer

 

Gerhard Schoenbauer
17.Jun.21
  4

so, ich bin heute die vier Filterstufen mit dem Signalgenerator und dem oszilloskop durchgefahren.
es handelt sich um einen 6 KHz Filter, 2 Seitenbandfilter mir je 3 Khz und einen extrem schmalbandigen CW Filter mit 100 Hz.

Es würde mich wirklich interessieren, ob Die Umrüstung von Rohde & Schwarz selber durchgeführt wurde oder von einen anderen Fachfirma. Nach Bastelarbeit sieht es nicht aus, speziell die HF- Kabel sind die gleichen wie sie auch sonst im Gerät vorkommen.
 

Gerhard Schoenbauer
18.Jul.21
  5

Frage an die EK07 Spezialisten:


Ich habe meine Restaurierungsarbeiten abgeschlossen, schwache Röhren  und Bauteile (wie zum Beispiel gleich 2 defekte Selengleichrichter im Netzteil) ausgetauscht, korrodierte Kontakte und Schalter gereinigt usw. usw.
Das Gerät funktioniert jezt wieder astrein, empfindlich, trennscharf, mit guter Klangqualität und mit sehr guter Genauigkeit der Skala und aller Eichpunkte in allen Bereichen.(mit dem Frequenzzähler auf dem Ausgang "Hauptsozillator" überprüft.

Nur ein kleiner Schwachpunkt existiert noch, wo ich nicht weiter weiß:
Im obersten Bereich  XII (27 bis 30.Mhz) - und nur dort - hält die Frequenz nur bis ca. 28,6 Mhz und ab diesen Punkt läuft sie irgenwohin davon mit einem  50Hz knattern, was laut Rohde&Schwarz Beschreibung ein Zeichen ist, dass die Fangeinrichtung wobbelt und nichts mehr fängt. In allen anderen Bereichen funktioniert es aber anstandslos.
Dieser kritische Punkt verschiebt sich auf ca 29Mhz, wenn ich den Frequenzzähler vom der Buchse trenne 

Im Prinzip wäre mir dieser halbe Skalenbereich ganz oben nicht mehr wichtig, aber es ärgert mich DOCH.
Hat wer eine Idee, wo ich hier ansetzen kann, um diesen letzte Fehler auszumerzen?

bin für jeden Hinweis dankbar,

G.Schönbauer

Gerhard Schoenbauer
19.Jul.21
  6

Hab das Problem in der Zwischenzeit gelöst.
In der Spulentrommel ist bei den einzelnen oberen Bereichen jeweils ein Trimmkondensator, mit dem die Breite des Fang/Haltebereiches eingestellt werden kann. Hier beim Bereich XII der C239 - der hat sich wohl im Laufe der Jahre etwas verstimmt ... etwas nachgestimmt und jetzt passt es wieder
Vielleicht steht ja mal wer vor dem gleichen Problem.

G.Schönbauer

 
Hits: 337     Replies: 2
rohde: EK07 D2 Röhrenüberwachung
Gerhard Schoenbauer
04.Jun.21
  1

Guten Tag an die Gemeinschaft.
Ich habe kürzlich so ein Gerät erworben und bin am Wiederbeleben.
Diese Gerät hat eine Röhrenüberwachung, wo mittels Schalter die wichtigesten Röhren ausgewählt werden können und der jeweiligen Anodenstrom gemessen wird. Dabei wird urch entsprechende Widerstandsbeschaltung der gemessenen Spannungsabfall  am Anzeigeinstrument so dargestellt, das alle Messpunkte innerhalb eines rot markierten Bereiches liegen sollen.
Dabei zeigen alle Messpunkte plausible Werte bis auf die 2, und 3. ZF Verstärkerstufe.
Die zweite ZF Verstärkerstufe (Röhre 61 Messpunkt 19) zeigt ein mehrfaches (Anzeigegerät geht hart an den Anschlag), die dritte Stufe (Röhre 62 Messpunkt 20 ) zeigt zuwenig (ungefähr nur 1/3 des Sollausschlages). Ein Austausch der Röhren hat nichts verändert. Ich habe dann die beiden Röhren probeweise entfernt und dann gemessen, und das Messgeräte schlägt immer noch aus (nicht mehr so hoch bei Rö 61 aber immer noch weit über den markierten Bereich).
Wo kommt hier der Strom her, der offenbar durch den Messwiderstand fließt? (Die Anzeige von Röhre 63 zeigt erwartungsgemäß null an, wenn ich sie entferne).

ZF-Verstärker:

 

Überwachung:



bin für jeden Hinweis dankbar

 

G.Schönbauer

Edit: Bilder Scan verbessert

Eilert Menke
04.Jun.21
  2

Gelegentlich bereiten die Durchführungs- bzw. Abblockkondensatoren der einzelnen Baugruppen  Probleme, wie ich selbst bereits feststellen durfte. Diesbzgl. bitte C941 und 945 mit z.B. Isotest oder anderem geeigneten Leckstromprüfer kontrollieren.

Die C's der einzelnen Baugruppen des EK07 sind ansonsten von hochwertiger Qualität und geben kaum Anlaß zu Beanstandungen. Gleichwohl kann manchmal auch ein konstruktiv guter C leitfähig werden, wie z.B. hier.

Kandidaten wären hier z.B. C905 und 906 sowie 916 und 917. Bitte hier auch mit Isotest o.ä. die Isolationswerte prüfen.

Funktioniert das Gerät denn ansonsten einwandfrei?

EM

PS: Gibt es hier bereits neue Erkenntnisse?

Gerhard Schoenbauer
05.Jun.21
  3

danke für die schnelle Antwort;

Ja, diese Kondesatoren werde ich wohl überprüfen .. ich habe aber gestern bemerkt, dass hier von einem Bastler die auf Buchsen gelegte Zwischenfrequenz intern angezapft wurde und auf eine Eigenbaugruppe mit einer E81L Röhre gelegt wurde. Der Ausgang dieser Gruppe wurde auf die Eingangsbuchse für externes Audiosignal verdrahtet. Ich werde dieser Sache vorher nachgehen, was die Gründe dafür waren. Es sieht wie eine eigene Demodulator/Verstärkergruppe aus -- oder auch ein SSB Demodulator?)
Durchaus denkbar, dass dadurch die Messwerte verändert sind.

Danke auch an Sepp Juster, der mir per email einen gleichartigen Verdacht  mit den Kondesatoren geäussert hat.

und: nein, das Ding läuft noch nicht ... ich bin erst am Anfang meiner Suche.
Es kommt immer nur ein Rauschen, das sich durch Einstecken einer Antenne im Gegensatz zu anderen Geräten aber nicht verändert und auch nicht lauter wird.  Dieses Rauschen reagiert aber ansosten auf alle Bedienfunktionen. Ich werde mit dem Signalgenerator als nächstes ein moduliertes Signal verfolgen.
 

zum Thema Halicrafter: Nein, das Problem hat sich nach dem Einsetzen eines neuen Potentiometers zwar verringert, existiert aber immer noch. Ich habe aber eine weitere Suche danach aufgegeben und lebe damit, nachdem das Gerät ansonsten wieder anstandslos funktioniert und ich es ohnehin nicht mit einem Sender betreibe und deswegen auch nicht stumm schalten muss.  

 

edit: bei dieser nachträglich eingebauten Baugruppe dürfte sich tatsächlich um einen SSB.demodulator handeln, da auch die Frequenz des A1-Überlagerers dorthin umgelegt wurde.

 
Rohde & Schwarz, PTE: EK07D/2
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