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Fernseh-Experimentier-Praxis 1952 v. Heinz Richter

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Ilja Liebisch
 
 
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05.Aug.06 03:37

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   1 Liebe Freunde,

da das Thema "Frühe Fernsehgeräte" nun an
Bedeutung gewinnt, möchte ich unbedingt auf
dieses Buch aufmerksam machen. Als Radiosammler
bin ich schon ziemlich unerschrocken, aber die
in diesem Werk gezeigten Versuchsaufbauten
ziehen selbst mir "die Schuhe aus". Das Gerät
ist ganz nackig und rund einen halben Quadratmeter
groß.

Siehe bloß die Anlagen!

Ich möchte diese Buch gern anderen interessierten
Sammlern zugänglich machen, bin aber derzeit zu
eingespannt, als daß ich die rund 260 Seiten
durchscannen könnte.
Außerdem, was ist mit dem Copyright?

Gruß,
Ilja

Allegati:

Questo articolo è stato modificato il 05.Aug.06 03:41 da Ilja Liebisch .

Wolfgang Scheida
Wolfgang Scheida
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05.Aug.06 10:51

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   2
 
Sehe ich das richtig ? - Fernseher mit eingebautem Oszi?

Sieht aber so und so nicht nach Amateuraufbau aus - schon wegen des hohen Materialaufwandes.

LG 
Ilja Liebisch
 
 
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05.Aug.06 23:07

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   3 Lieber Herr Scheida,
mit Ihrer Antwort habe ich fest gerechnet!
Hatte zunächst schon überlegt, Sie direkt
anzuschreiben.

Das Buch -man bedenke- von 1952 versteht 
sich tatsächlich als Bauvorschlag für einen 
Versuchsempfänger. Auf 260 Seiten wird 
eigentlich alles beschrieben, samt Schaltplan.

Um unabhängig von irgendwelchen Testsendungen
zu sein, wird auch noch ein Dia-Positiv-Abtaster 
beschrieben. 

Ich gestehe ein, die frühe TV-Technik begreife ich 
nicht, das ist mir noch ein paar Nummern zu groß. 
Wundern kann ich mich nur darüber, welch kostspieliger
Aufwand betrieben wurde. Welcher Bastler hätte sich 
das 1952 erlauben können? 

Ohnehin wäre dieser rappelige Versuchsaufbau unter 
Berücksichtigung aller entstehenden Kosten bis zur 
Fertigstellung erheblich teurer gewesen als ein Marken-
Gerät aus dem Regal. 

Also bleibt die Frage: An wen wendet sich dieses Buch? 

Da fällt mir noch ein, daß es so um 1970 herum einen 
Philips-TV-Baukasten gab, eine kleine Oszi-Röhre im 
Plexiglasgehäuse, rundherum dieses grausame Baukasten-
Geklemme, das Philips damals im Sortiment hatte. 

Hat sich das etwa jemand gekauft oder schenken lassen? 
Jeder noch so technikinteressierte Bub hätte locker einen 
normalen kleinen Fernseher vorgezogen. 

Viele Grüße, 

Ilja Liebisch 
Alfred Menner
 
 
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05.Aug.06 23:26

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   4 Hier eine Info zur Person.

http://www.radiomuseum.org/forum/heinz_richter_bzw_ing_heinz_richter_was_wissen_wir.html



alfred menner

Kurt Jeranko
 
 
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06.Aug.06 18:05

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   5
 
Hallo Herr Liebisch,

wie hätten den Sie so einen Versuchsaufbau gemacht ohne dass es einem die Schuhe auszieht. Ich habe in den 60ern solche Geräte repariert, da waren die Werkstätten nicht so ausgerüstet wie heute, in Bezug auf Schutzmassnahmen.
Außerdem denke ich, dass  ein Anfänger und Amateur ohne umfassende Kenntnisse bei einem solchem Gerät lieber die Finger davon lassen sollte, aus eigenem Schutz.

Gruß
Kurt
Ilja Liebisch
 
 
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06.Aug.06 19:24

Nr. ringraziamenti: 6
Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   6 Lieber Herr Jeranko,

so habe ich das ja nicht gemeint. Den Sicherheitsaspekt
habe ich -eben wie in diesem Buch- überhaupt nicht
bedacht. Gestaunt habe ich über die Größe und den
betriebenen -normalerweise unbezahlbaren- Aufwand.

Ich stimme Ihnen übrigens absolut zu, daß unbedarfte
Hobbybastler einen deutlichen Sicherheitsabstand zu
solchen Anlagen halten sollten.

Es ist überdies erschreckend, wie unbekümmert das
Buch mit den bestehenden Gefahren umgeht.

Viele Grüße,

Ilja Liebisch
Eckhard Etzold †
 
 
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06.Aug.06 21:26

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   7
 
Wolfgang Scheida schrieb:

> Sehe ich das richtig ? - Fernseher mit eingebautem Oszi?

Die preiswerteren TV-Geräte aus den 1940er Jahren enthielten tatsächlich Bildröhren mit elektrostatischer Ablenkung. Zum Teil wurden sogar Oszillographenröhren verbaut.

Gruß
E. Etzold
Johann Stadler
Johann Stadler
 
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07.Aug.06 11:35

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   8 Hallo Herr Scheida, Ihre Frage "Fernseher mit eingebautem Oszi?". Das betreffende Bild zeigt nicht den zum Nachbau vorgeschlagenen Fernsehempfänger (der allerdings recht ähnlich aussieht) sondern einen mit Dia-Abtastung arbeitenden Testbildgenerator. Nicht mit auf dem Bild sind die zugehörige Optik und der Fotozellenverstärker, die sind aber auf dem Titelbild in etwa zu erkennen. Während im Buch für den Testbildgenerator Schaltbilder und Funktionsbeschreibung vorhanden sind, ist der von Ihnen angesprochene "Oszi" nur kurz erwähnt: ...Zusatzchassis ist ein Oszillograph, der zur Kontrolle der Frequenzteiler dient ... . Jedoch gibt es in dem Buch eine Bauanleitung für einen anderen einfachen Oszillographen, dessen Mustergerät ich übrigens aus dem Nachlass von Herrn Richter erwerben konnte.
Peter von Bechen † 15.7.19
Peter von Bechen † 15.7.19
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08.Aug.06 21:18

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   9 Hallo miteinander,
Vorsicht mit den Copyright. Das ist 70 Jahre nach dem Tode eines Autors gültig. Heinz Richter ist 1972 gestorben, d.h. seine Werke sind bis 2042 geschützt. Seine Wittwe lebt noch und könnte jederzeit Honorarforderungen stellen bei unautorisierten Vervielfältigungen oder Veröffentlichungen im Internet.
Gruß
Peter von Bechen
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Peter von Bechen † 15.7.19
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08.Aug.06 21:29

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   10 Hallo miteinander,
Fernsehen als Experiment gab es auch in einem wirklich gut gemachten DDR-Buch.
Titel: "Rundfunk und Fernsehen selbst erlebt" von Lothar König, Urania Verlag Leipzig 1970. In diesem Buch (Untertitel: "Das kannst auch Du") werden ein Dia-Abtaster und ein Fernsehgerät mit Oszilloskopröhren beschrieben. Didaktisch sehr gut gemacht. Die Lektüre kann ich nur empfehlen.
Gruß
Petrer von Bechen
Heiner Herrmann
 
 
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09.Aug.06 20:48

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   11
 
Ich habe mal in den gebundenen Ausgaben der "Funktechnik" nachgesehen, und tatsächlich beginnt auch dort 1951 eine Serie zum Selbstbau eines Fernsehempfängers in 13 einzelnen Baugruppen.
Wolfgang Scheida
Wolfgang Scheida
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10.Aug.06 10:46

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   12 Diese Antwort erfolgt nur damit das "Rad" nicht neu erfunden werden muß:

http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=114563

LG
Detlef Boeder
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10.Aug.06 14:31

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   13
 
Hallo,

einen Schaltungsvorschlag zum Selbstbau eines Fernsehempfangsgerätes des damaligen Berliner Senders Witzleben war schon ab 1935 gegeben.
Im Telefunkenbüchlein "Das Fernsehheft" wurde eine entsprechende Schaltung beschrieben.

 

Es ist keine 1:1 Schaltung fuer jeden, aber wer mit "mechanischer Kontruktion und den physikalischen Grundlagen vertraut war ", konnte sich an den Nachbau wagen.
Das zweite Bild zeigt als Beispiel den Bildempfänger mit ACH1, RENS-Röhren und mehrstufigem Bild-ZF Teil und das Kippgerät. Neben den Bauteiledaten sind auch alle Angaben zu den Übertragern gegeben.
Aufgrund der hohen Kosten von mindestens 800RM inklusive Röhren schon bei Auswahl preiswertester Teile, empfiehlt der Autor sich mit mehreren Funkinteressierten als Gruppe zusammenzutun und gemeinsam die Kosten tragen.

Gruss
DeBo

Questo articolo è stato modificato il 10.Aug.06 14:34 da Detlef Boeder .

Darius Mottaghian
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12.Nov.06 13:40

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   14

Derartige Literatur ist nicht fruchtlos geblieben.

Anbei ein Bild von einem Selbstbaufernseher aus Wuppertal zum Empfang des Senders Langenberg auf Kanal 9.

Er steht in meinem Schaufenster.

Darius

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Detlef Boeder
Detlef Boeder
 
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12.Nov.06 14:21

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Hallo Darius - willkommen hier!

Wir kennen und zwar ned persönlich, aber ich habe deine Normenwandler schon früher im web immer bestaunt. Viel Spass hier.

Gruss  DeBo

  
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