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Gedanken zum Wickelsinn von Steckspulen

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Forum » In General » Gedanken zum Wickelsinn von Steckspulen
           
Klaus Bayer
Klaus Bayer
 
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13.Apr.04 22:48

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Den folgenden Beitrag habe ich schon bei "Jogi" versucht, aber keine Antwort erhalten.

Deshalb versuche ich es erstmalig (!) hier. Also bitte etwas Nachsicht.


"nun ist Ostern vorbei und man hat Erfolge (wegen der "vielen" Zeit)
zu verzeichnen.
Ich hatte am Sonnabend Glück und habe diverse aus dem Physikunterricht
stammende Teile auf dem Flohmarkt erstanden.
Damit wurde dann sofort ein Detektor zusammengesteckt, keine Probleme.
Nun das Audion mit EC92, auch keine Probleme. Lief mit 30 Volt Ua.
Was mich aber etwas nachdenklich stimmte war die Rückkopplung. Diese ging
ebenfalls sofort, nur hatte ich die Irre Meinung: Spule drehen und Anfang
und Ende seien vertauscht. Dem ist natürlich, bei betrachten der Spule nicht
so. Ob der Zylinder links oder rechts rum liegt, der Wickelsinn bleibt gleich !

Und nun das Problem dabei, gibt es dazu eine Festlegung des Wickelsinns
für Steckspulen. Diese sollen dann in einem Spulenschwenker funktionieren,
egal welches Fabrikat.
Oder war dem nicht so ? Konnten nicht alle Steckspulen verwendet werden."

Gruß
Klaus

Georg Schön
 
 
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14.Apr.04 22:26

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2 Hallo Hr Bayer,
ich habe drei Original "Korbspulen nach Dr. Lertes", eine
von Blaupunkt und 5 Stück selbtgewickelte
auf "Dr. Lertes" Pappscheiben sowie
5 Stück Flachspulen aus Kosmos Radiomann
durchgesehen.

Bei allen ist der Wickelsinn wie folgt:
Legt man die Spule vor sich mit den Steckern
nach unten (auf den Betrachter zu),
dann kreist der Strom rechts herum,
wenn er am linken Stecker ein-, am rechten
wieder austritt.

Ich denke, der einheitliche Befund kann
bei der Zahl von mehr als 10 Spulen
nicht als Zufall abgetan werden.

In zwei Radiobastelbüchern aus den 20ern von
Hanns Günther wird die Anfertigung von
Flachspulen in Steckform beschrieben, der
Wickelsinn geht nur aus einer Zeichnung
hervor, im Text wird darauf kein Bezug genommen.

Ich bin gespannt, welche Befunde da (hoffentlich)
noch kommen. Ob die Regel auch für "Honeycombs" gilt?


Grüße
Georg Schön


Nachsatz:
Der Wickelsinn solcher Spulen läßt sich noch einfacher folgendermaßen
beschreiben, wobei ich mir die Spule auf eine einzige Windung
reduziert denke:
Die Spulenwindung geht von den Steckern einmal herum
und beschreibt dabei entweder
- ein "kleines alpha" (links im Sinne der Definition oben)
- ein "großes Omega" (rechts im obigen Sinne)
Das wäre analog der Alpha- bzw Omega-Führung des
Bandes bei Videomaschinen.


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This article was edited 14.Apr.04 22:50 by Georg Schön .

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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15.Apr.04 00:04

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Hallo Herr Schoen,

Beweisfuehrung exakt.  Es ist wie Sie es sagen.

Als Anlage der Beweis Stand: 1928

Gruss von Hans M. Knoll 

Klaus Bayer
Klaus Bayer
 
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15.Apr.04 08:31

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Hallo Herr Knoll,

danke für die Skizze. Sollte man zumindest so machen, wenn man selber wickelt.

Habe allerdings den Hinweis erhalten, das es auch andersrum gegeben hat.

Ich habe, rein zufällig, meine Flach- und Honigwabenspulen nach Ihrer Skizze

gefertigt. Wahrscheinlich eine Gewohnheit der Rechtshänder.

Gruß Klaus Bayer

Uwe Ronneberger
Uwe Ronneberger
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11.Apr.05 18:40

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5 ... und der Hinweis zur Überprüfung ist auch nicht schlecht ;-)

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