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graetz-vor: 61B Batteriesuper - Quellenangabe?

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Jens Dehne
 
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22.Nov.09 15:48

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Hallo Radiofreunde,

der Zeitraum ab etwa 1940 bis 1947 ist leider nur mit wenigen Belegen zur Fertigung von Radiogeräten erfasst.

So bin ich bei diesem Gerät auf die Bemerkung aufmerksam geworden:

wahrsch. in Dänemark gebaut [FG0034-306B]
 

Als Quelle der Information ist die "FG 0034"; wohl Funkgeschichte Nummer 34 angegeben.

Meine Frage bzw. Bitte ist, kann jemand der diese Funkgeschichte Nr 34 (?) hat, diesen Beitrag scannen und hier einstellen?

Ein Danke schon mal von mir! Weitere hoffentlich neue Erkenntnisse werden folgen.

Einen schönen Sonntag wünscht Jens Dehne! 

Wolfgang Eckardt
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Hallo Jens,

die Hefte 1 - 50 der Funkgeschichte können für Mitglieder der GFGF auf der Homepage (xxx.gfgf.org)im Mitgliederbereich aufgerufen werden  und sind Dank der Aktivitäten des Archivs in Hainichen (Danke !!!) auch als Download für den Eigenbedarf abrufbar.
Ein flüchtiges Durchsehen des Heftes 34 brachte allerdings keinen Hinweis auf deine Anfrage. 

Versuche es bitte selbst noch, vielleicht hast du Erfolg.

Sonntagsgrüße aus Jena

Wolfgang 

This article was edited 22.Nov.09 16:26 by Wolfgang Eckardt .

Jens Dehne
 
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22.Nov.09 17:53

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Danke Wolfgang!

Da habe ich doch gerade meine "Login" Daten für das GFGF Portal nicht zur Hand...

Am Geräteblatt ist keine Angabe zum "Einbringer" erkennbar (jedenfalls für mich nicht ersichtlich); ich hätte auch direkt gefragt, was diese Quellenangabe besagt...

Vielleicht finden sich ja noch Informationen?

Schöne Sonntagsgrüße auch von mir!

Ernst Erb
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zu [FG0034-306B]
Gemäss "Radios von gestern" Seite Literaturnachweis, ganz oben, ist die Syntax erklärt:

[2 Stellen Zeitschrift, letzte beiden Stellen Jahr, letzte beiden Stellen Nr - manchmal gefolgt von Seiten -Nummer und Buchstabe, z.B. B für Bild]

Hier also für Funkgeschichte Jahr 2000, Heft 134, Seite 306 mit Bild. Statt dem mnemotechnisch guten Kürzel FG hatte ich zu Beginn nur die Nummer verwendet, hier wäre das 63, für die Funkschau (FS) die 60 an erster Stelle.

Leider fehlen mir die FG Nr. 133 bis und mit 137. Wer kann nachsehen bitte?
Früher wurden Modelle von einigen Admins als Träger für ein neues Modell wieder verwendet, statt mit Jahr 9999 zur Löschung gegeben. In seltenen Fällen kann sich so etwas also auch auf ein anderes Modell beziehen, weil etwas vergessen wurde zu löschen. Zu 99% ist das aber nicht der Fall, da der Vorgang selten war und man meist "alles erwischte".

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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18.May.10 12:21

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Hier der Text.

 

 

knoll

Jens Dehne
 
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21.May.10 22:43

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Vielen Dank für die Klärung meiner Frage zur Quellenangabe des Textes in den „Bemerkungen“ zum Modell!

Derzeit kann ich nicht belegen oder beweisen, dass dem nicht so sei.

In der Literatur fand ich bisher keinerlei weitere Angaben zu diesem Gerät.

Mein Gerät ist zwar äußerlich gut erhalten, innen wurde aber komplett umgebaut.

Bei neuen Erkenntnissen melde ich mich hier wieder. Sollte jemand etwas informatives hierzu beitragen können, wird es sicher gern gelesen....

 

Viele Grüße!  Jens Dehne

Georg Richter
Georg Richter
 
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22.May.10 01:02

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Anmerkung zu der Aussage in der "Funkgeschichte":

Das Zeichen "D" auf Bauteilen steht hier (ohne ein Bild zu sehen) höchstwahrscheinlich nicht für "Dänemark" sondern für "DEMKO", beispielsweise vergleichar mit dem VDE in Deutschland bzw. UL in Amerika. Es hätte also prinzipiell jeder beliebige Bauteilehersteller (weltweit) seine Produkte für den dänischen Markt zertifizieren lassen können.

Der (in der Tat dänische) Laustprecherhersteller heisst Peerless.

Man könnte nun auch unverbindlich mutmassen dass das fragliche Modell für den dänischen Markt gebaut wurde, aber nicht zwingend in Dänemark. Dänische Fachleute müssten eigentlich wissen ob es zu jener Zeit diesbezüglich Import-Restriktionen gab, oder welcher der vielen dänischen Hersteller (wenn nicht etwa Graetz Dänemark?) das Modell tatsächlich gebaut hat bzw. von wem die (dänischen?) Bauteile stammen.

Beste Grüsse,

GR

Jens Dehne
 
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23.May.10 11:13

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Hier eine Innenansicht eines Gerätes „61B“:

 

 

Ich habe leider keine Freigabe, um das Foto zum Modell zu laden und auch keine bessere Qualität.

Aber es scheint der Originalzustand zu sein, ein Graetz-Logo kann man auf dem Lautsprechermagneten erkennen sowie das Typenschild „61B“.

So weit vergleichbar wurde dieser Typ Lautsprecher auch in anderen Graetz Geräten der „Kriegsgeneration“ verbaut, beispielsweise im „56GW“. Einen Hinweis auf den Hersteller des Lautsprecherchassis konnte ich bislang nicht erkennen.

Es wäre interessant, wenn sich Besitzer eines „61B“ hier melden würden und Fotos ihrer Geräte zeigen.

Danke sagt schon mal Jens Dehne!

  
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