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grundig: 3010;

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Horst Reinsch
Horst Reinsch
 
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10.Feb.08 23:23

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Hallo,
ich habe heute dieses Radio in einem äußerlich phänomenalem Zustand erhalten. Innen sieht es dagegen nicht mehr so toll aus. Es wurden einige Leitungen getauscht und auch sonst sind mehrere frische Lötstellen zu sehen. Nach den üblichen Tests habe ich das Radio an meinem Stelltrafo mit langsam ansteigender Voltzahl in Betrieb genommen. Es spielt auf UKW den eigentlich  empfangsstärksten Sender nur leise, die anderen Wellenbereiche überhaupt nicht. Soweit so gut. Was mich nun irritiert; Die EL11 glimmt obwohl der Sockel eindeutig nicht fest mit dem Glas verbunden ist. Ich will damit sagen das, wenn ich leicht auf das Gehäuse schlage, der Glaskolben sich hin und her bewegt obwohl der Sockel natürlich fest in der Fassung steckt.
Wie kann ich nun ohne Röhrenprüfgerät feststellen ob die EL11 noch Ihren Dienst verrichtet? Kann man den Sockel wieder befestigen (falls sie noch richtig funktioniert)?

Gruß... Horst Reinsch
Johannes Bernhauser
Johannes Bernhauser
 
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11.Feb.08 07:18

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2 Guten Morgen, Herr Reinsch!
Ich habe in der Praxis schon öfter erlebt, daß sich die Verbindung Röhrensockel - Glaskolben gelöst hat.
Hinweise zur Reparatur solcher Röhren finden sie hier:
http://www.radiomuseum.org/forum/lockeren_roehrensockel_befestigen.html

Normalerweise hat der lose Sockel keinen Einfluß auf die elektrische Funktion.

Viel Freude mit dem Gerät!
Johannes Bernhauser
Horst Reinsch
Horst Reinsch
 
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11.Feb.08 17:42

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3 Hallo Herr Bernhauser,
vielen Dank für Ihren sehr aufschlußreichen Link. Irgendwie muß ich die falschen Parameter beim suchen eingegeben haben das ich ihn nicht selber gefunden habe. Eigentlich hatte ich erwartet das die Röhre wegen des losen Sockels nicht mehr funktionsfähig ist (Luft gezogen, Verbindungen abgerissen usw.). Ich werde nachher einmal die Ponalmethode testen. Selbst wenn das schief gehen sollte, eine EL 11 ist ja durchaus noch zu moderaten Preisen erhältlich und somit kann man einen Test starten.

Gruß... Horst Reinsch
Jochen Amend
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11.Feb.08 21:53

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4 Hallo Herr Reinsch,

mit Ponal habe ich wirklich die besten Erfahrungen gemacht. Ich fülle Ponal in eine Einwegspritze und versuche mit der Nadel so weit wie möglich in den lockeren Sockel den Leim einzubringen. Dann einen oder zwei Tage ruhig liegen lassen und alles ist wieder fest.

Beste Grüße,
Jochen
Horst Reinsch
Horst Reinsch
 
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12.Feb.08 20:42

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5 Hallo Herr Amend,
genau so habe ich es gemacht. Gestern hatte ich noch überlegt wie ich das Ponal wohl am günstigsten an die Klebestelle bekomme. Durch einen puren Zufall durfte ich mir dann heute bei meinem langjährigem Hausarzt eine Spritze abholen. Da fiel es mir wie Schuppen aus den Augen! Ich habe dann meinem Doc die Sache erklärt und er hat mir bereitwillig zwei Spritzen mit unterschiedlichen Nadeln überlassen. Natürlich nicht ohne den Hinweis das ich mir damit kein Nikotin spritzen dürfe (bin starker Raucher!). :-)) Kaum zu Hause habe ich die EL11 ausgehebelt, in einen kleinen Schraubstock mit Gummibacken eingespannt und etwas Ponal soweit mit Wasser verdünnt das es sich mit der Spritze aufnehmen ließ. Diese Mischung habe ich dann vorsichtig rundherum eingespritzt. Bereits nach 2 Stunden konnte man das Röhrenglas vorsichtig antippen ohne das es sich bewegte. Ich denke das ich die Röhre morgen aus dem Schraubstock entferne und wieder einsetzen kann. Bis ich zur weiteren Reparatur des Radios komme vergehen wahrscheinlich so oder so noch einige Wochen, wenn nicht sogar Monate. Mein Urlaub ist leider bald vorbei und dann hapert es wieder an der Zeit.
Danke an allen Helfern, insbesondere auch an Holger Pflug, der mir auch in anderen Sachen oft per eMail zur Seite steht!
Gruß... Horst Reinsch
  
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